Planung Netzwerk Digitale Langzeitarchivierung (Dig:LA)

Das Bundeskanzleramt Österreich, das Österreichische Staatsarchiv und die Österreichische Nationalbibliothek möchten, die im Rahmen des Symposiums im April 2007 geborene Idee eines Österreichischen Wissensnetzwerks Digitale:Langzeitarchivierung (Netzwerk Dig:LA) Gestalt annehmen lassen. Sie setzen daher die nächste gemeinsame Initiative und laden alle interessierten Akteure ein, sich daran aktiv zu beteiligen.

  1. Ziele und Abgrenzung
  2. Struktur

Logo Netzwerk Digitale Langzeitarchivierung

Ziele und Abgrenzung

Wesentliche Zielsetzungen des Netzwerks Dig:LA sind:

  • Akteure und Experten aus Archiven, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Museen, Verwaltung und Wirtschaft zusammen zu bringen,
  • vorhandenes Know How zu bündeln, dieses kooperativ zu nutzen und
  • Doppelgleisigkeiten so weit wie möglich auszuschalten.

Das Netzwerk Dig:LA hat die zentrale Aufgabe, das gesammelte und aufbereitete Wissen zum Thema digitale Langzeitarchivierung (digLA) aus den teilnehmenden Arbeitsgruppen für alle interessierten Akteure verfügbar zu machen: Es geht darum ersichtlich zu machen, welche Arbeitsgruppen, Organisationseinheiten beziehungsweise welche Projekte welches Detailwissen verfügbar haben.

Ein Interessierter mit einer Spezialfrage, soll im Netzwerk Dig:LA Informationen zu diesem Aspekt ermitteln können sowie ersehen, wer sich damit in Österreich bereits beschäftigt hat. Hinterlegte Kontaktdaten sollen dem Interessierten die Kontaktaufnahme erleichtern.

Voraussetzung dafür ist es, die verschiedensten Arbeitsgruppen rund um das Thema digLA zu koordinieren.

Das Netzwerk Dig:LA ist eine Diskussionsplattform, ein Experten-Netzwerk zum Thema digitale Langzeitarchivierung. Es arbeitet – je nach Anforderung - sowohl in Form von Präsenz-Sitzungen als auch mit virtuellen Arbeitsformen.

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Struktur

Das Österreichische Wissensnetzwerk Digitale:Langzeitarchivierung vernetzt alle Arbeitsgruppen, Organisationen und Projekte. Die Bemühungen um Problemlösungen zum Thema werden koordiniert.

Inhaltliche Arbeiten – um Lösungen für offene Fragen zu entwickeln - werden nicht im Netzwerk selbst, sondern in den jeweiligen - dafür spezialisierten - Arbeitsgruppen durchgeführt. Jede Arbeitsgruppe, Organisation beziehungsweise jedes Projekt bearbeitet Fragestellungen im Kontext digLA kooperativ und eigenverantwortlich und entsendet eine Vertreterin oder einen Vertreter als Teilnehmerin beziehungsweise Teilnehmer des Netzwerks Dig:LA. So kann der Informationsfluss in das und aus dem Netzwerk effizient gestaltet werden.

Das Bundeskanzleramt übernimmt die für das Funktionieren eines solchen Netzwerks erforderliche Koordinationsarbeit und das Management des Dokumentationswerkzeuges digLA WIKI.

Organisation des Netzwerkes Digitale Langzeitarchivierung in Arbeitsgruppen und Projekte.

Organisation des Österreichischen Wissensnetzwerkes Digitale Langzeitarchivierung: Projekt digLA im Bund, Arbeitsgruppe Museen, Arbeitsgruppe Digitalisierung, Arbeitsgruppe Querschnittsmatierie Langzeitsarchivierung (Q-LA), Arbeitsgruppe Archive, Arbeitsgruppe Bibliotheken, weitere bei Bedarf.

Für die Dokumentation der Wissensbasis bringt das Bundeskanzleramt das bisher von der Arbeitsgruppe Q-LA genutzte digLA WIKI ein, das allen interessierten Akteuren im thematischen Umfeld einen komfortablen Zugang zu den gewünschten Informationen bietet.

Für die Kommunikation des Netzwerks Dig:LA wird die Mailing-Liste dig_langzeitarchiv@labs.cio.gv.at verwendet.