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Stellungnahme für die nächste Sitzung im Mai erwartet
Die österreichische Bioethik-Kommission hat in ihrer heutigen Sitzung ihre Beratungen zu Fragen der Finanzierung der Forschung mit Stammzellen im Kontext des 6. Rahmenprogrammes des EU für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration noch nicht abgeschlossen.
Die Kommission, die über Ersuchen der zuständigen Bundesministerin Gehrer zu einer Stellungnahme aufgerufen sei, erarbeite derzeit einen detaillierten Text, so der Kommissionsvorsitzende UnivProf DDr Johannes Huber. Die Kommission trete für eine differenzierte Betrachtung der Stammzellenforschung ein. Man sei sich innerhalb der Kommission in vielen Punkten einig, zB zu Fragen der Forschung an tierischen und humanen adulten Stammzellen. Auch bestehe Einigkeit in der Ablehnung der öffentlichen Finanzierung einiger Forschungsfelder, beispielsweise keine Forschungsförderung für reproduktives Klonen. „Die wissenschaftlichen und ethischen Fragen zur Finanzierung der Forschung an bestehenden embryonalen Stammzellenlinien aus Mitteln der EU sind aber noch nicht abschließend behandelt.“, erklärte der Kommissionsvorsitzende, und dieser Diskurs dürfe nicht voreilig beendet werden. Mit einer Beschlussfassung einer Stellungnahme ist in der nächsten Sitzung im Mai zu rechnen.