Schloss Hof an der March ist eine einzigartige Anlage von kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. Prinz Eugen ließ hier ein allseits bewundertes Ensemble aus Schloss, ausgedehntem Garten und dem Wirtschaftsbetrieb des Meierhofes durch Johann Lucas von Hildebrandt anlegen.
1755 kaufte die kaiserliche Familie Schloss Hof. Mit dem Tod Maria Theresias verlor die Anlage allmählich an Bedeutung, und als das Schloss schließlich 1898 der Militärverwaltung als Ausbildungsstätte übergeben wurde, entfernte man alle „beweglichen“ Kunst- und Einrichtungsgegenstände, um sie in anderen kaiserlichen Schlössern weiterzuverwenden oder für einen allfälligen künftigen Gebrauch zu deponieren.
Seit Sommer 2002 ist die Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H. mit der Restaurierung, Erhaltung, Öffnung und Belebung der bundeseigenen Schlösser Hof und Niederweiden betraut. Seitdem erfolgt schrittweise die Sanierung und Restaurierung des Schlossgebäudes, des barocken Meierhofes und des ausgedehnten Gartens. Auf Basis wissenschaftlicher Recherchen und mit dem Streben nach Authentizität wurde auch mit der Restaurierung der Räume der Belétage und der Rückführung der originalen Gemälde und Möbelstücke begonnen.
Dr. Lieselotte Hanzl-Wachter, wissenschaftliche Leiterin der Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsgesellschaft, berichtet im Rahmen unserer Vortragsreihe "Aus der Werkstatt der Forschung" über die Revitalisierung und Restaurierung von Schloss Hof.
Zeit: Dienstag, 20. Februar 2007, 16.00 UhrOrt: Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Minoritenplatz 1, 1010 Wien
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