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Staatssekretärin Silhavy präsentierte heute das Leitprojekt „E-Government-Referenzstädte“.
Staatssekretärin Heidrun Silhavy und Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger stellten heute im Rahmen eines Pressegesprächs das Leitprojekt „E-Government-Referenzstädte“ vor. Stellvertretend für die am Projekt beteiligten Kommunen nahm der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler zur neuen Initiative Stellung. Mit dem Aufbau von ausgewählten „E-Government-Referenzstädte“ soll eine rasche Umsetzung von E-Government auf Gemeindeebene erreicht werden. Das Projekt wird vom Österreichischen Städtebund in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt, Plattform digitales Österreich, durchgeführt.
Staatssekretärin Silhavy zeigte sich mit der guten Zusammenarbeit zwischen Bund und Städten in Sachen E-Government zufrieden. „Unser gemeinsames Ziel ist es, allen Menschen in Österreich effiziente elektronische Behördenwege zu ermöglichen. Angebote des E-Government müssen daher künftig in allen österreichischen Regionen zugänglich sein. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich möglichst einfache, verlässliche und qualitätsvolle Serviceleistungen und zwar von allen Verwaltungsebenen“, so Silhavy. Diese Überlegung sei Ausgangspunkt für das Leitprojekt gewesen. Thomas Weninger zu den Anliegen des Städtebundes: „Wir wollen mit dieser Initiative unsere Servicequalität weiter verbessern und eine stärkere Verbreitung von E-Government erreichen.“ Dies sei auch ein wichtiger Bestandteil der Verwaltungsreform.
Mit dem dreijährigen Leitprojekt sollen „Good Practices“ der Referenzstädte zum Vorbild für andere Kommunen werden. Erfahrungswerte können genutzt und einzelne Module später von weiteren Gemeinden und Städten übernommen werden. Wichtig bei der Auswahl der Referenzstädte sei eine „breite Streuung“ gewesen, betonte Silhavy: „Es nehmen sowohl Landeshauptstädte als auch kleine, ländliche Gemeinden teil. Der E-Government-Umsetzungsgrad in den beteiligten Verwaltungen ist unterschiedlich“. Das Projekt soll außerdem dazu beitragen, den elektronischen Amtsmanager „help.gv.at“ noch weiter zu verbreiten. Silhavy bezeichnete „help.gv.at“ als „ein besonders erfolgreiches Produkt.“ Dies würde sich an den durchschnittlich über 400.000 Zugriffen pro Monat zeigen.
Die Staatssekretärin und der St. Pöltner Bürgermeister Stadler waren sich darin einig, dass bei allen E-Government Initiativen dem barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderungen besonderes Augenmerk geschenkt werden müsse. „Öffentliche Websites sind bereits seit Anfang 2008 dem Ziel der Barrierefreiheit verpflichtet. Das würde ich mir auch für alle anderen Websites wünschen, um Fairness und Chancengleichheit zu erreichen“, sagte Silhavy. „Mit dem Projekt der Referenzstädte kommen wir unserem Ziel einen großen Schritt näher, nämlich allen Österreicherinnen und Österreichern E-Government gleichermaßen zugänglich zu machen“, so die Staatsekretärin abschließend.
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