Zum Inhalt springen (Alt+0).
Zum Hauptmenü springen (Alt+1).
Zum Submenü springen (Alt+2).
Zur Positionsanzeige (Alt+4).
„Die EURO 2008 war in jeder Hinsicht ein Erfolg: Österreich hat sich der Welt als hervorragender Gastgeber präsentiert. Insgesamt haben 620.000 Fans die Spiele in Österreich besucht, in den Host Cities und den Public-Viewing-Zonen waren es sogar drei Millionen. Man kann davon ausgehen, dass jedes Spiel weltweit von etwa 150 Millionen Menschen gesehen wurde. Diese Zahlen zeugen von der Werbewirksamkeit und den Auswirkungen auf den Bekanntheitsgrad unseres Landes“, sagte Bundeskanzler und Sportminister Alfred Gusenbauer heute bei der Präsentation des Endberichts der EURO-Koordination der Bundesregierung. Weitere Teilnehmer waren Staatsekretär Reinhold Lopatka, Heinz Palme, Koordinator der Bundesregierung UEFA EURO 2008, Andreas Schaer, Gesamtprojektkoordinator der Schweizer öffentlichen Hand, Alfred Ludwig, Generalsekretär des ÖFB und Christian Schmölzer, Turnierdirektor der UEFA EURO 2008 in Österreich.
„Auch die wirtschaftlichen Investitionen haben sich für Österreich bezahlt gemacht. Der Bund hat 133 Millionen Euro in den Ausbau der Austragungsorte und der Infrastruktur investiert, konnte aber ein Plus von 145 Millionen an zusätzlichen Steuereinahmen verzeichnen. Der infrastrukturelle Mehrwert dieser Spiele bleibt unserem Land noch über Jahre hinaus erhalten“, so der Bundeskanzler. Gusenbauer lobte auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Schweiz, die für ihn „ein idealer Partner“ war. „Österreich und die Schweiz haben sich immer schon gut verstanden, die EURO 2008 hat uns einander noch näher gebracht. Es waren absolut positive Spiele, die gezeigt haben, dass auch zwei kleinere Länder eine sehr große Veranstaltung gut über die Bühne bringen können“, so Gusenbauer.
„Der größte Nutzen für Österreich besteht darin, dass wir für einen geringen Aufwand an öffentlichen Geldern sehr viel bekommen haben. Neue Stadien wurden gebaut, andere konnten generalsaniert werden“, so Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka. Österreich konnte sich über eine ausschließlich positive Resonanz in der Welt freuen. Auch im Inland hätte man beobachten können, dass gerade an den Schulen die Begeisterung am Sport geweckt wurde. Auf diese positive Stimmung müsse weiter aufgebaut werden. „Die Bundesregierung hat gezeigt, dass sie eine derartig große Veranstaltung sehr gut koordinieren kann“, so Lopatka.
Andreas Schaer, Gesamtprojektkoordinator der Schweizer öffentlichen Hand, meinte, dass die wirtschaftlichen Erfolgszahlen auch für die Schweiz gelten. „Daneben war die EURO ein wunderbares, Völker verbindendes Fußballfest, durch das ein positiver Imagetransfer ermöglicht wurde. Für die Schweiz bedeutete sie einen Innovationsschub im föderalen System des Landes. Was die Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schweiz betrifft kann ich sagen, dass aus Kollegen Freunde geworden sind“, so Schaer.
„Die Politik hat uns bei der Arbeit den Rücken gestärkt und uns ermöglicht, gute Arbeit zu leisten. Unter Einbeziehung aller Partner hat ein großes und starkes Team an der Vorbereitung der EURO gearbeitet“, so Heinz Palme, Koordinator der Bundesregierung UEFA EURO 2008. Palme zeigte sich darüber erfreut, dass die Schätzungen über den wirtschaftlichen Erfolg der EURO noch übertroffen werden konnten. „Alleine während der EURO hat Österreich eine Wertschöpfung von 415 Millionen Euro erzielen können“, so Palme.
Alfred Ludwig, Generalsekretär des ÖFB, hob die effiziente Zusammenarbeit mit der Schweiz hervor und lobte deren Handschlagqualität. Von besonderer Bedeutung war für ihn die nachhaltige Schulung der nicht der Exekutive zuzurechnenden Sicherheitskräfte, die auch in Zukunft im österreichischen Fußball eingesetzt werden können. „Die EURO 2008 war die friedlichste Großveranstaltung der Geschichte“, resümierte Ludwig.
„Die UEFA hatte das Ziel, die ausgezeichnete EURO des Jahres 2004 noch zu übertreffen. Das ist gelungen. Die friedliche und festliche Atmosphäre der beiden Veranstaltungsländer war die Basis für ein so erfolgreiches Turnier“, sagte Christian Schmölzer, Turnierdirektor der UEFA EURO 2008 in Österreich. „Österreich und die Schweiz haben sich als moderne, leistungsfähige Länder mit einem breiten touristischen Angebot präsentiert, so Schmölzer abschließend.
Bilder dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes unter http://fotoservice.bundeskanzleramt.at kostenfrei abrufbar.
Der Endbericht steht als Download unter http://www.oesterreich-am-ball.at/DocView.axd?CobId=32147 (PDF 7399 kB) zur Verfügung.
Zurück zur Übersicht