14.05.2009
Mehr Geld für Frauenprojekte in Salzburg

Beratungseinrichtungen "Frau und Arbeit" sowie "Viele für Migrantinnen" als Frauenservicestellen anerkannt und drei Jahre finanziell abgesichert

Den heutigen Salzburg-Tag nutzte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek für einen Besuch im Frauenhaus Salzburg und bei der Beratungsstelle "Frau und Arbeit". Die Ministerin machte klar, dass es im heurigen Jahr mehr Geld für die Frauenprojekte in Salzburg geben werde. "Das Frauenbudget wird heuer um 14 Prozent und im nächsten Jahr um 12 Prozent aufgestockt". Damit könne der Betrieb in den Beratungsstellen nicht nur aufrecht erhalten werden, sondern es würde sogar ausgebaut.

Besonders erfreulich sei, dass zwei Salzburger Beratungseinrichtungen - nämlich "Frau und Arbeit" und "Viele für Migrantinnen" erstmals als Frauenservicestellen anerkannt würden. Damit könne die Finanzierung für die kommenden drei Jahre sichergestellt werden.

Heinisch-Hosek zeigte sich vor allem von der besonders innovativen Website www.arbeiten-in-salzburg.at der Beratungsstelle "Frau und Arbeit" sehr beeindruckt. Dieses Projekt könne Vorbildwirkung haben und werde als Vorzeigeprojekt mit in den Nationalen Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt einfließen.

Den Antrittsbesuch bei Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nutzte die Frauenministerin, um die Förderungen für die Salzburger Frauenprojekte im Detail zu besprechen.

Am Nachmittag besuchte die Beamtenministerin die Bediensteten im Finanzamt Salzburg.