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Es ist an der Zeit, Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz anzugehen
„Wie uns die Fälle vor der Gleichbehandlungskommission zeigen, können intransparente Lohnsysteme oft zu Diskriminierungen bei den Einkommen führen“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Anlässlich des dreißigsten Jahrestages des Inkrafttretens des Gleichbehandlungsgesetzes für die Privatwirtschaft am 1. Juli müsse daher das Thema Einkommenstransparenz dringend angegangen werden. „Es ist dringend an der Zeit, die Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz zu verankern", so Heinisch-Hosek weiter.
„Das Gleichbehandlungsgesetz des Jahres 1979 regelte ausschließlich die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Festsetzung der Löhne und Gehälter. Vor dreißig Jahren waren die Diskriminierungen dabei vielleicht offensichtlicher als sie es heute sind “, ergänzte Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer. So habe es etwa noch Bestimmungen in Kollektivverträgen gegeben, die bei gleicher Arbeit eine unterschiedliche Entlohnung für Frauen und Männer vorsahen.Dass heute, dreißig Jahre später Frauen für die gleiche Arbeit oftmals nicht den gleichen Lohn bekommen, müsse endlich der Vergangenheit angehören, so der Minister.
„Gerade anlässlich 30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz für die Privatwirtschaft bleibe ich dabei: Es ist beschämend, dass die Schere zwischen Frauen- und Männereinkommen weiter auseinanderklafft denn je“, meinte Heinisch-Hosek. „Daher müssen wir das Thema Einkommenstransparenz dringend angehen.“ Sie wolle darum in der nächsten Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes für die Privatwirtschaft die Einkommenstransparenz verankern. „Denn es darf nicht noch weitere dreißig Jahre dauern, bis Frauen und Männer wirklich gleiche Einkommen für gleiche Arbeit haben“, so die Ministerin abschließend.
Rückfragehinweise:Mag. Elisabeth KernPressesprecherin des Bundesministers Rudolf HundstorferTel.: +43 1 71100 - 2247E-Mail: elisabeth.kern@bmask.gv.at
Mag. Dagmar StrobelPressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-HosekTel.: +43 1 53115 - 2149E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at
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