Zukunftsenergie-Cluster für Biomasse und Biogas im Raum Niederösterreich - Tschechien - Slowakei

Niederösterreich, Südböhmen und Südmähren sowie die Westslowakei sind Regionen mit großen Waldflächen, in denen die Bioenergienutzung eine lange Tradition hat.

In Österreich und Tschechien gibt es zahlreiche Initiativen, um Biomasse und Biogas intensiver zu nutzen. Viele arbeiten jedoch isoliert voneinander. Deshalb wurde das Projekt des Zukunftsenergie-Clusters ins Leben gerufen – mit dem Ziel, Planer, Anlagenhersteller, Betreiber, Dienstleistungsunternehmen und Interessensvertretungen aus Österreich, Tschechien und der Slowakei zu vernetzen und sie beim Austausch von Know-how zu unterstützen.

Biomasse wird eingelagert

Biomasse - (© Österreichische Energieagentur)

Ergebnisse dieses Projektes sind die Identifikation von potenziellen Ansprechpartnern für das Netzwerk (Cluster), eine Marktanalyse sowie die Überprüfung einer bestehenden Machbarkeitsstudie für die Fernwärmeanlage in Devínska Nová Ves durch die Firma KWI Consultants & Engineers.

In einer Marktanalyse wurde untersucht, ob es in der Region potenzielle Projekte zur Umsetzung gibt. Dabei wurden drei konkrete Projekte identifiziert:

  • die Installation von Biomasseheizungen in öffentlichen Gebäuden des Gemeindeverbandes Hont (Slowakei)
  • die Umrüstung der Fernwärmeanlage im Stadtteil Devínska Nová Ves in Bratislava auf Biomasseverbrennung (Stroh)
  • sowie kleinere Biomassenah- und Biomassefernwärmeprojekte in der Region Bratislava.

Am 19. September 2007 fand die Abschlussveranstaltung zu diesem Projekt in der Industrie- und Handelskammer Brünn statt.

Projektträger:
Österreichische Energieagentur
Mariahilferstraße 136, 1150 Wien
Michael Sattler, Andrea Jamek

Projektpartner im Nachbarland:
Wirtschaftskammer Region Brno
Dagmar Matejkova

Weitere Projektpartner:
Wirtschaftskammer Niederösterreich, Tschechische Agentur für Handelsförderung in Wien, KWI Consultants & Engineers, GmbH, Bioenergy Group

Realisierungszeitraum: 09/2005 – 12/2007
EU-Programm: INTERREG III A Österreich-Tschechien
abgerechnete Gesamtkosten: 99.000 Euro
EFRE-Anteil: 49.500 Euro
nationale Kofinanzierung: Bund, Land Niederösterreich, Wirtschaftskammer Niederösterreich

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