Belebung des sanften Tourismus im Naturpark Geschriebenstein-Irottkö
Oft träumen idyllische Landschaften einen Dornröschenschlaf. Gerade das macht ja ihren Reiz aus. Umso sanfter müssen diese Regionen daher wachgeküsst werden.

Burg Lockenhaus
ist nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten des Naturparks. (© Naturpark Geschriebenstein)
Ziel des Projekts war es, den Naturpark für den sanften Tourismus durch die Entwicklung von innovativen Angeboten zu etablieren. Außerdem musste die Betreuung der Gäste vor Ort sichergestellt sein und die Kooperation mit den Beherbergungsbetrieben der Region vorangetrieben werden.
Dabei galt es, die Idee des Naturparks bei der Bevölkerung der Gemeinde besser zu verankern und den Bekanntheitsgrad im westungarischen Raum und in Ostösterreich zu steigern. Zu diesem Zweck wurden unter anderem Pressefahrten mit ungarischen Journalisten und ein Gedankenaustausch mit dem ungarischen Partner veranstaltet.
Im Rahmen des Projekts wurden gemeinsame grenzüberschreitende Angebote ausgearbeitet wie etwa die Grenzöffnung am Geschriebenstein oder Sternwanderungen zum Grenzturm. Zudem wurde eine gemeinsame Wanderkarte in den Sprachen Deutsch, Ungarisch und Englisch gestaltet, die auch auf der werden kann. Ferner gab es viele verschiedene Angebote für Schulklassen auf Schullandwochen sowie Führungen für Schülerinnen und Schüler, Meinungsbildner, Presse und für Tourismusverantwortliche.
INTERREG IIIA hat eine Reihe weiterer Projekte im Naturpark gefördert wie zum Beispiel Pilzlehrpfad, Schauschmiede, Wassermühle samt Nebengebäude in Markt Neuhodis.
Projektträger:
Verein Naturpark Geschriebenstein – Irottkö
7464 Markt-Neuhodis 106
Hubert Reschl
Projektpartner im Nachbarland:
Verein Naturpark Irottkö – Naturpark Köszeg Ungarn, Laszlo Toth
Weitere Projektpartner:
Burgenlandtourismus, Thermenwelt Burgenland, Gemeinde Lockenhaus, Gemeinde Markt-Neuhodis, Gemeinde Rechnitz, Gemeinde Unterkohlstätten
Realisierungszeitraum: Mai 2001 – Dezember 2006
EU-Programm: INTERREG III A Österreich-Ungarn
abgerechnete Gesamtkosten: 191.213,26 Euro
EFRE-Anteil: 95.606,63 Euro
nationale Kofinanzierung: BMWA (jetzt: BMWFJ), Eigenmittel des Projektträgers
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