17.03.2010
Staatssekretär Ostermayer zum AR-Vorsitzenden Michaelis: Keine Achtung vor den Beschäftigten der Post AG
Unternehmen mit einer 53 Prozent-ÖIAG Beteiligung sollte jetzt keine Erhöhung der Aufsichtsratvergütung um bis zu 87 Prozent andenken
Die Beschäftigten der Österreichischen Post AG sind mit starken Einsparungen konfrontiert, neu eintretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mit niedrigeren Gehältern rechnen. In dieser Situation schlägt der derzeitige Aufsichtsratvorsitzende der Post AG, Peter Michaelis eine Erhöhung der Bezüge im Aufsichtsrat um bis zu 87 Prozent vor. Michaelis ist gleichzeitig Vorstand in der Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG).
"Dieser erschütternde Vorschlag beweist, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates ohne Achtung vor den Beschäftigten vorgeht. Ich sehe es deshalb wie Bundeskanzler Werner Faymann, Claus Raidl und Johannes Ditz - diese ÖIAG erfüllt ihre Funktion nicht mehr", so Ostermayer.
"Die Hauptversammlung am 22. April muss über diesen Vorschlag befinden, vor diesem Hintergrund glaube ich, dass gerade ein Unternehmen, an dem die ÖIAG mit 53 Prozent beteiligt ist, eine Vorbildwirkung haben muss" so der Staatssekretär.
Rückfragehinweis:
Marcin Kotlowski
Pressesprecher des
Staatssekretärs im Bundeskanzleramt
Dr. Josef Ostermayer
Tel.: 01 531 15-2161
Mobil: 0664 380 25 66
marcin.kotlowski@bka.gv.at