18.03.2010
Staatssekretär Josef Ostermayer gegen ÖIAG-Chef (in "Österreich")
Österreich: Was sagen Sie zu den geplanten Bezüge-Erhöhungen der Post-Aufsichtsräte um ÖIAG-Chef Michaelis?
Josef Ostermayer: Ich bin wirklich von der Unsensibilität von Michaelis entsetzt. Das ist ein extrem unverantwortliches Handeln von ihm: Während die Post Sparmaßnahmen beschließen und Mitarbeiter kündigen muss, wollen sich Michaelis und andere Aufsichtsräte die Bezüge erhöhen. Ich verstehe, dass die Betriebsräte sich jetzt an Finanzminister Josef Pröll wenden, damit er diese Erhöhungen der Bezüge nicht genehmigt. Die Erklärung, dass man gute Aufsichtsräte nur bei höheren Bezügen erhalten kann, ist völlig verfehlt.
Österreich: Sollte Michaelis jetzt zurücktreten?
Ostermayer: Diese Aktion bestätigt, dass Michaelis zurücktreten sollte. Spätestens seit der AUA-Situation haben sich die ÖIAG und ihr Aufsichtsratschef Michaelis erübrigt.