24.07.2010
Heinisch-Hosek: Jobrotation vom Bundesheer in die Finanz fixiert

Beamten-Arbeitsmarkt besser nützen, um Effizienz zu steigern und neue Jobperspektiven zu bieten

"Nun ist es fix: 400 Bedienstete des Bundesheeres werden freiwillig ins Finanzressort wechseln und dort in der Betrugsbekämpfung eingesetzt. Damit lösen wir ein Personalproblem im Finanzministerium und eröffnen den Heeres-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die aufgrund von Verwaltungseinsparungen in der Landesverteidigung nicht mehr benötigt werden, eine neue Jobperspektive", sagte Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und bedankte sich ausdrücklich bei Verteidigungsminister Norbert Darabos, der diese Jobrotation ermöglicht habe.

"Mit diesem Projekt zeigen wir, dass der interne Beamten-Arbeitsmarkt bereits jetzt funktioniert. Und ich möchte in Zukunft das vorhandene Potential an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch besser nützen und den internen Arbeitsmarkt stärker ankurbeln. Damit steigern wir die Effizienz im öffentlichen Dienst und gleichzeitig können für Bedienstete neue Jobperspektiven eröffnet werden", erläutert die Ministerin ihre Intention.

Den nun eingeschlagenen Weg gelte es fortzusetzen, so Heinisch-Hosek und verwies dabei auf das Projekt "Post- und Telekom-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zur Polizei". Mittlerweile hätten 250 Menschen ihre Ausbildung abgeschlossen und seien bereits bei der Exekutive im Einsatz, vor allem um die Polizei in der Verwaltung zu entlasten. Ziel sei es, 1.000 Bedienstete von Post und Telekom zur Polizei zu bringen. Hier sei man auf einem guten Weg. Auch im Justizministerium würden im heurigen Jahr 25 Post- und Telekom-Bedienstete beginnen und die Staatsanwaltschaften in der Verwaltung entlasten. "Bisher sind 15 Leute zur Justiz gewechselt. Auch dieses Projekt funktioniert gut", so die Beamtenministerin.

Den internen Beamten-Arbeitsmarkt besser zu nützen sei ein wichtiger Beitrag zum Sparen, denn seit Jahren werde das Personal im Bundesdienst kontinuierlich reduziert - auch in den kommenden Jahren werde Personal abgebaut. "Umso mehr ist es wichtig, dass wir das verfügbare Personal auch tatsächlich dort einzusetzen, wo es gebraucht wird", so Heinisch-Hosek abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2149
dagmar.strobel@bka.gv.at