06.08.2010
Josef Ostermayer: "Politisches Ziel muss es sein, den Frieden zu erhalten und zu fördern"
65. Gedenktag anlässlich des ersten Atombomben-Abwurfes auf Hiroshima
"Der heutige Tag ist einer, der uns eindringlich bewusst macht, wie fragil das Gerüst ist, das uns ein friedliches Zusammenleben sichert", so Staatssekretär Josef Ostermayer anlässlich des Gedenktages zum Abwurf der ersten Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima vor 65 Jahren.
Die katastrophalen Auswirkungen einer Kernwaffe seien nicht zuletzt aufgrund des weltweit ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 bekannt geworden. Trotzdem werde weltweit aufgerüstet und der Wettlauf um den Besitz und die Bereitstellung von Atomwaffen dauere unvermindert an. "Der Einsatz atomarer Waffen bringt Tod, Krankheit und Verzweiflung über unschuldige Menschen, widerspricht der Humanität und ist daher abzulehnen", bekräftigte Ostermayer.
"Unser politisches Ziel muss es sein, den Frieden zu erhalten und zu fördern, damit wir auch jenen Menschen Hoffnung geben, die diesen Frieden derzeit nicht haben", erklärte der Staatssekretär. Dafür lohne es sich, mit allem Einsatz und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eine Friedenspolitik zu verfolgen, die von Erziehung zu Toleranz in Kindergarten und Schule bis zu intensiven Menschenrechtsdialogen reiche.
Rückfragehinweis:
Elvira Franta, Bakk. phil.
Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer
Telefon: 01 531 15-2656
elvira.franta@bka.gv.at