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Papamonat im Öffentlichen Dienst kommt ab 1. Jänner 2011
Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek begrüßte den nächtlichen Parlamentsbeschluss zum Budgetbegleitgesetz. Damit sei für die öffentlich Bediensteten ein moderater und sozial gerechter Gehaltsabschluss gelungen, der sicherstelle, dass es für die Bezieherinnen und Bezieher kleinster Einkommen eine deutliche Kaufkraftstärkung gebe. "Der Öffentliche Dienst leistet auch beim Gehaltsabschluss für 2011 seinen Sparbeitrag. Denn 85 Prozent der Bediensteten bekommen deutlich weniger an Erhöhung als die Inflation ausmacht. Allerdings ist für die einkommensschwächsten 15 Prozent der öffentlich Bediensteten sichergestellt, dass sie mehr als den Teuerungsausgleich bekommen", sagte die Beamtenministerin angesichts des nächtlichen Beschlusses im Nationalrat.
Dass die Abgeordneten auch im Dienst- und Besoldungsrecht Einsparungen von knapp 20 Millionen Euro für das Jahr 2011 beschlossen hätten, sei zu begrüßen, so Heinisch-Hosek weiter. Diese Einsparungen würden sich bis 2014 auf etwa 100 Millionen Euro belaufen. Man habe etwa erreicht, dass der erhöhte Urlaubsanspruch von Richterinnen und Richtern ab dem 36. Lebensjahr gestrichen werde. Und es sei gelungen, die Hotel- und Reisekosten bei Dienstreisen ab kommendem Jahr zu vereinheitlichen und dafür zu sorgen, dass alle Bediensteten grundsätzlich bei Bahnfahrten nur mehr 2. Klasse fahren werden.
Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin, dass nun der Papamonat im Öffentlichen Dienst ab 1. Jänner 2011 eingeführt werde. "Der Öffentliche Dienst geht damit mit gutem Beispiel voran. Ab 1. Jänner 2011 werden nun alle unsere Bediensteten die Möglichkeit haben, einen Papamonat in Anspruch zu nehmen", so Heinisch-Hosek zum Schluss.
Rückfragehinweis:Mag. Dagmar StrobelPressesprecherin derBundesministerin Gabriele Heinisch-HosekTel.: 01 531 15-2149dagmar.strobel@bka.gv.at
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