Österreichs Archive unter dem Hakenkreuz(Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs Band 54)
am Donnerstag, den 20. Jänner 2011, um 17.00 Uhr
im Österreichischen StaatsarchivNottendorfer Gasse 21030 Wien
Anmeldung bis spätestens 19. Jänner 2011 erbeten unterE-Mail: stabpost@oesta.gv.at oderTel.: +43 (0)1/79540-115
Wie die Historiographiegeschichte hat auch „Archivgeschichte“, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Institutionen undPersonalgeschichte von Archiven, in den letzten Jahren Hochkonjunktur. Auch hier steht die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Vordergrund.
Der vorliegende Themenband der Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs beleuchtet erstmals die Geschichte des österreichischen Archivwesens zwischen 1938 und 1945. Dabei werden die Wiener Zentralarchive, das 1940 als Dachorganisation geschaffene „Reichsarchiv Wien“ und das remilitarisierte Kriegsarchiv ebenso untersucht wie die Landesarchive („Reichsgauarchive“), das Linzer Stadtarchiv und – anhand ausgewählter Fallbeispiele – die kirchlichen Archive des ehemaligen Österreich.
Zum Buch sprechen Prof. Dr. Hartmut Weber (Präsident des Deutschen Bundesarchivs), Mag. Thomas Just (Direktor des Haus-, Hof- und Staatsarchivs) und Dr. Rudolf Jerabek (stellv. Direktor des Archivs der Republik).
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