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Tief betroffen zeigte sich Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann angesichts der Nachricht vom Tod des Politikers, Aktivisten, Schriftstellers und Dramatikers Václav Havel. "Václav Havel war eine der wesentlichen politischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit, ein Wegbereiter und Vorkämpfer der Demokratisierung in Osteuropa und damit der politischen und wirtschaftlichen Integration des Kontinents. Er war ein großer Europäer. Václav Havel hat sich auch von Verfolgung durch das kommunistische Regime nicht daran hindern lassen, für Werte wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte einzutreten." Die von ihm mitinitiierte Gründung der Bürgerrechtsbewegung Charta 77 in der damaligen CSSR sei eine der wesentlichen Beiträge zur Demokratisierung jener Staaten gewesen, die bis 1989 kommunistisch regiert wurden. Auch nach 1989 habe Václav Havel stets Verantwortung übernommen - als erster demokratisch legitimierter Präsident der Tschechoslowakei und ab 1993 zehn Jahre lang als Präsident der Tschechischen Republik. "Mit Václav Havel verlieren wir eine Symbolfigur für ein friedliches, demokratisches und geeintes Europa", so Werner Faymann. Den Angehörigen, Freunden und Weggefährten Václav Havels spricht der Bundeskanzler zutiefst empfundene Anteilnahme aus. Rückfragehinweis:Nedeljko BilalicPressesprecher des BundeskanzlersTel.: +43 1 531 15-2104Mobil: +43 664 884 55 330nedeljko.bilalic@bka.gv.at
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