18.04.2012
Gabriele Heinisch-Hosek: "Begrüße klare Position der Bioethikkommission zur künstlichen Befruchtung für alleinstehende und lesbische Frauen"
Diskriminierung alleinstehender Frauen und lesbischer Paare ein Ende setzen
"Ich freue mich über die klare Position der Bioethikkommission, die sich für die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung für alleinstehende und lesbische Frauen ausgesprochen hat", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute in einer ersten Reaktion auf die Stellungnahme der Bioethikkommission an den Verfassungsgerichtshof. Ein Kind brauche vor allem Liebe und Zuwendung, und da sei es irrelevant, ob es bei seiner Mutter, bei zwei Müttern, zwei Vätern oder bei Mutter und Vater aufwächst. Das würden zahlreiche Studien eindeutig belegen.
"Es ist höchste Zeit, dass das Fortpflanzungsverbot für alleinstehende und lesbische Frauen fällt. Dafür werde ich mich weiterhin politisch stark machen", so Heinisch-Hosek. Es gebe keinen Grund, der die anhaltende Diskriminierung im Bereich der Fortpflanzungsmedizin rechtfertige. "Familie ist heute mehr als Mutter, Vater, Kind. Es ist höchste Zeit, dass wir in der Politik auf diese Entwicklung reagieren", so die Frauenministerin abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 531 15-202149
julia.valsky@bka.gv.at