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Frauenministerin bei der Platzbenennung für Johanna Dohnal in Wien Mariahilf
"Ich bin stolz darauf, Frauenministerin in der Tradition nach Johanna Dohnal zu sein. Denn sie war es, die in Österreich das Frauenrecht als Menschenrecht postuliert und bei der UN-Menschenrechtskonferenz in Wien im Jahr 1993 vorangetrieben hat", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gestern bei der Platzbenennung nach Johanna Dohnal im 6. Wiener Gemeindebezirk, im Bereich Gumpendorfer Straße/Rahlgasse. "Junge Mädchen fühlen sich oft sehr stark, sagen mir, wir Frauen haben doch schon alles erreicht. Doch es gilt das Erreichte zu bewahren, denn ich erlebe heute nicht selten ein Zurückdrängen der Frauen in Beruf und Politik. Wir müssen die jungen Frauen davon überzeugen: Nix ist fix und es gibt noch viel zu tun." Es sei wichtig, dass sich Frauen auch im Stadtbild bemerkbar machen: 92 Prozent der Straßen und Plätze seien nach Männern benannt, nur acht Prozent nach Frauen.
Nach sehr engagierten Darbietungen von Schülerinnen des Gymnasiums Rahlgasse erinnerte Heinisch-Hosek gemeinsam mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, der Lebenspartnerin Dohnals Annemarie Aufreiter und Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann an die "Ikone der Frauenpolitik" Johanna Dohnal, ihren Kampf für Frauenrechte, aber auch an die Frustrationen und Zurückweisungen, die diese sowohl von Männern als auch Frauen erleben musste.
"Besonders wichtig war Dohnal die Förderung junger Wissenschafterinnen, die sich mit Frauenfragen beschäftigen oder in frauenuntypische Forschungsbereiche wagen", erinnerte Frauenministerin Heinisch-Hosek. "Wir verleihen daher am kommenden Dienstag in ihrem Sinn erneut den Johanna Dohnal-Preis an vielversprechende, engagierte junge Frauen im Bundeskanzleramt."
Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.
Rückfragehinweis:Dr. Julia ValskyPressesprecherin derBundesministerin Gabriele Heinisch-HosekTel.: 01 531 15-202149Mobil: 0664 610 62 76julia.valsky@bka.gv.at
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