06.06.2012
Heinisch-Hosek: "Familienbeihilfe verdoppeln und Kinderbetreuung ausbauen"

Unübersichtliches System für alle verbessern

"Ich will die Familienförderung in Österreich umbauen, damit das System einfacher und fairer wird", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. "Die Familienbeihilfe soll verdoppelt werden, in Zukunft soll jedes Kind 225 Euro bekommen. Alle Familien werden in meinem Modell gewinnen – und zwar Geldleistungen und Infrastruktur."

Den unübersichtlichen Dschungel an Frei- und Absetzbeträgen will Heinisch-Hosek radikal vereinfachen. Mehr als eine halbe Million Kinder habe nichts davon, weil ihre Eltern nicht genug verdienen, um die Steuerleistungen zu nutzen. "Führen wir die Geldmittel zusammen und verteilen wir sie neu. Und zwar in Form einer höheren Familienbeihilfe. Davon hat jede Familie etwas, und es kostet den Staat kein zusätzliches Geld."

Außerdem will die Frauenministerin 150 Millionen Euro pro Jahr in den Ausbau der Kinderbetreuung investieren. Die Mittel daraus wären verfügbar, denn zwei Drittel des für Absetzbeträge reservierten Geldes werden nicht abgeholt. "Ich will in die Betreuung unserer Kinder investieren, denn das bringt jeder Familie etwas. Und jeder investierte Euro kommt zurück", so Heinisch-Hosek. Ein schnellerer Ausbau mache volkswirtschaftlich Sinn, denn es würden neue Arbeitsplätze geschaffen, und mehr Frauen könnten wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren.

Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 531 15-202149
julia.valsky@bka.gv.at