Montag, 06. September 2010
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Österreich mit niedrigster Arbeitslosenrate in der EU
Der positive Trend auf dem österreichischen Arbeitsmarkt hat sich auch im August fortgesetzt: Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen sank im Vorjahresvergleich um 20.405 (minus 8,5 Prozent) auf 218.398. Die Zahl der in Schulungen befindlichen Personen stieg hingegen um 5.171 auf 62.865. In Summe waren 281.263 Menschen ohne Job. Insgesamt betrug der Rückgang bei Arbeitslosen und Schulungsteilnehmenden 15.234 (minus 5,1 Prozent). Sozialminister Rudolf Hundstorfer reagierte bei der Präsentation der jüngsten Arbeitsmarktdaten am 1. September mit verhaltenem Optimismus: "Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg", so Hundstorfer, der allerdings noch keine absolute Trendwende sieht. Österreich sei jedenfalls Europameister mit der niedrigsten Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent, bei der Jugend rangiere man mit 9,1 Prozent auf Platz 2.
Besonders stark zurückgegangen ist die Arbeitslosigkeit im August bei Männern (minus 12,5 Prozent), Langzeitarbeitslosen (minus 10,9 Prozent) und Jugendlichen bis 24 Jahre (minus 8,3 Prozent). Bei Frauen sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent.
Positiv entwickelt sich auch das Angebot an offenen Stellen: Österreichweit meldeten die Betriebe insgesamt 34.445 offene Stellen, das ist ein Plus von 15 Prozent gegenüber August 2009. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit betrug 97 Tage, um sieben Tage oder 6,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Regierung beschloss Finanzstrafreform und schärfere Betrugsbekämpfung
Die Bundesregierung hat beim ersten Ministerrat nach der Sommerpause am 24. August zahlreiche Beschlüsse gefasst. Unter anderem verständigten sich die Koalitionspartner SPÖ und ÖVP auf eine verschärfte Gangart gegenüber Steuer- und Finanzbetrügern. Ziel sei die Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit sowie die Schließung von Steuerschlupflöchern, informierten Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll im anschließenden Pressefoyer.
Abgesegnet wurden das Betrugsbekämpfungsgesetz 2010 und die Novelle des Finanzstrafgesetzes mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket gegen Steuer- und Sozialbetrug. Neu ist im Rahmen der Finanzstrafreform etwa der Tatbestand des "Abgabenbetrugs", der in schweren Fällen künftig zwingend Haftstrafen (bis zu 10 Jahren) vorsieht. Zudem können Geldstrafen bis zu 2 Millionen Euro, gegen Gesellschaften bis zu 10 Millionen Euro, verhängt werden.
Anonyme Überweisungen von Firmen zum Zwecke undurchsichtiger Finanzierungsgeschäfte sollen durch eine 25-prozentige Zuschlagssteuer bei Zahlungen an Dritte ohne Nennung des Empfängers erschwert werden.
Rigoros wird auch gegen Betrug auf Großbaustellen vorgegangen: So soll das Generalunternehmen künftig fünf Prozent der Rechnungssumme unmittelbar an die Finanz überweisen. Bei Unterlassung haftet der Generalunternehmer für die Lohnabgaben der Subunternehmen.
Bei Überweisungen von über 100.000 Euro in Steueroasen wird es eine Meldepflicht geben. Innerhalb der Finanzämter wird eine eigene Finanzpolizei eingerichtet.

Justiz-Gipfel: Mehr Geld für Korruptionsbekämpfung
Das Justizressort erhält bis 2014 28 Millionen Euro zusätzlich. Das wurde beim Justizgipfel im Bundeskanzleramt am 26. August beschlossen. Die Mittel sind zweckgewidmet für den Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität. Laut Bundeskanzler Werner Faymann soll damit "das Vertrauen in die Justiz als eine der bedeutendsten Säulen der Republik" gestärkt werden. Mit dem Geld können 189 Planstellen finanziert werden.

Mindestsicherung, Gruppenpraxen und Fußfessel seit 1. September in Kraft
Die bedarfsorientierte Mindestsicherung beinhaltet bundeseinheitliche Mindeststandards und ist vorerst in Wien, Niederösterreich und Salzburg in Kraft. Einzelpersonen erhalten 744 Euro, Paare 1.116 Euro. Für im Haushalt lebende Kinder gibt es mindestens 134 Euro.
Die neuen Gruppenpraxen bieten der Bevölkerung besseren Zugang zum Gesundheitssystem inklusive längerer Öffnungszeiten und entlasten die Spitalsambulanzen.
Die elektronische Fußfessel kommt für Untersuchungs-Häftlinge und rechtskräftig verurteilte Straftäterinnen und Straftäter in Betracht, die eine Freiheits- bzw. Reststrafe von maximal einem Jahr abzusitzen haben.

Transparenzdatenbank in Begutachtung
Der Regierungsentwurf zur Transparenzdatenbank ist am 1. September in Begutachtung gegangen. Mit dem neuen Förderkonto sollen unter anderem die Treffsicherheit von Förderungen erhöht und Doppelgleisigkeiten vermieden werden.

UNO-Chef eröffnete internationale Anti-Korruptions-Akademie bei Wien
Als Meilenstein im internationalen Kampf gegen die Korruption hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon die neue Anti-Korruptions-Akademie im Palais Kaunitz in Laxenburg (bei Wien) bezeichnet. Bei der Gründungskonferenz der "International Anti-Corruption Academy" (IACA) in der Wiener Hofburg am 2. September betonte Ban, diese Institution werde dazu beitragen, "eine Kultur der Integrität" zu schaffen. Die IACA werde die Tätigkeit des UN-Büros für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung (UNODC) am Wiener Sitz der Vereinten Nationen komplettieren.
In der weltweit ersten Anti-Korruptions-Akademie in Laxenburg soll über entsprechende Strategien und Maßnahmen gelehrt und geforscht werden. Zielgruppe der neuen Kaderschmiede sind Richter, Staatsanwälte oder auch Vertreter der Zivilgesellschaft.
An der Gründungskonferenz in der Hofburg nahmen 45 Minister aus 35 Unterzeichner-Staaten teil. Geplant ist der Beitritt weiterer Länder. Österreich, das dieses Projekt initiiert hat, war unter anderen durch Außenminister Michael Spindelegger vertreten. Als Partner wurde neben der UNODC die EU-Betrugsbehörde Olaf gewonnen.

Spindelegger: Mehr Rechte für EU in den Vereinten Nationen
Außenminister Michael Spindelegger fordert mehr Rechte für die EU bei den Vereinten Nationen. Die Hohe Repräsentantin für die Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, solle das Recht erhalten, in der Vollversammlung das Wort zu ergreifen, Vorschläge zu unterbreiten oder Änderungsanträge zu stellen. Ein Rederecht für die EU gebe es zwar schon, doch erst am Ende der jeweiligen Debatte, erläuterte Spindelegger am 4. September im Anschluss an eine UNO-Klausur in Alpbach, die von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon geleitet wurde. Damit wäre es leichter, zu verhandeln und in der Debatte zu reagieren.

Ungarns Staatspräsident Schmitt zu Antrittsbesuch in Österreich
Der neue ungarische Staatspräsident Pal Schmitt stattet Österreich am 7. September seinen Antrittsbesuch ab. Auf dem Programm stehen Treffen mit Bundespräsident Heinz Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Erörtert werden unter anderem die ungarische EU-Präsidentschaft 2011 und bilaterale Fragen. Beide Länder betreiben gemeinsame Auslandsvertretungen und Visa-Stellen.
Tags zuvor traf der ungarische Außenminister Janos Martonyi in Wien zu einem Meinungsaustausch mit Außenminister Michael Spindelegger zusammen.

10 Jahre "Forum Salzburg": Sicherheitskooperation wird verstärkt
Die Sicherheitspartnerschaft "Forum Salzburg" will künftig stärker in der Europäischen Union auftreten, die regionale Zusammenarbeit im Polizeibereich verbessern und sich aktiv in die Außenstrategie der EU einbringen, da letztere auch sicherheitspolitische Aspekte beinhalte. Diese Schwerpunkte der Zukunftsvision "Forum Salzburg 2020" nannte Innenministerin Maria Fekter am 27. August bei einer Pressekonferenz in Fuschl anlässlich des zehnjährigen Gründungsjubiläums der Partnerschaft.
Man wolle sich bei europäischen Themen bereits im Vorfeld abstimmen und gemeinsame Positionen ausloten, um dann in der EU geschlossen auftreten zu können, erläuterte Fekter. Damit reagiere man auch auf die Neuerungen, die der Lissabon-Vertrag in Mehrheitsentscheidungen mit sich bringe. Künftig soll etwa die länderübergreifende Bestrafung bei Verkehrsdelikten möglich sein.
Die Innenministerin wies darauf hin, dass das "Forum Salzburg" mit seinen nunmehr acht Mitgliedstaaten ein Viertel der Union repräsentiere und 105 Millionen Menschen vertrete sowie in der EU eine Sperrminorität habe.
An der dreitägigen Veranstaltung nahmen 15 Innenminister teil: neben den Innenministern der acht Mitgliedstaaten Bulgarien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Österreich auch jene aus Kroatien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Moldawien. Mit Jahresbeginn 2011 übernimmt Österreich von Slowenien den halbjährlichen Vorsitz.

5,6 Millionen Euro für Pakistan
Die österreichische Bundesregierung stellt Pakistan zur Bewältigung der dortigen Flutkatastrophe insgesamt 5,6 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber informierte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat am 24. August. 600.000 Euro von der Gesamtsumme wurden bereits überwiesen. Man gehe allerdings davon aus, dass weitere Aufwendungen erforderlich sein würden, erklärte Faymann. Die Hilfsgelder werden u.a. über UNO, Rotes Kreuz und Caritas abgewickelt.

Bundeskanzler Faymann: Regierung stärkt staatsnahe Betriebe
Die Kapitalerhöhung für Österreichs größten Stromerzeuger Verbund, an dem der Bund mit 51 Prozent beteiligt ist, hat am 31. August den Ministerrat passiert. "Der Ausbau der Wasserkraft ist uns ein wichtiges Anliegen", erklärte dazu Bundeskanzler Werner Faymann im anschließenden Pressefoyer. Deshalb habe man für den Verbund eine Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro beschlossen. Die Republik bringe als Mehrheitseigentümerin rund 500 Millionen Euro ein. Dieses Geld werde vor allem zur Förderung nachhaltiger Kraftwerksprojekte und zur Sicherstellung der Unabhängigkeit Österreichs bei der Energieversorgung verwendet.
Es gebe ein klares Bekenntnis der Regierung zur Wasserkraft und ein aktives Beteiligungsmanagement des Mehrheitseigentümers, betonte der Bundeskanzler. Mit dieser energiepolitischen Weichenstellung habe man auch wirtschaftspolitische Akzente gesetzt.
Mit einem Teil des Geldes soll auch der Schuldenstand des Unternehmens verringert werden. Zusätzliche Mittel dafür soll ein Teilverkauf (30-Prozent-Anteil) der Innkraftwerke bringen, sagte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber. Rund 2,5 Milliarden Euro will man in den nächsten fünf bis sieben Jahren in Wasserkraftwerke und Hochspannungsleitungen investieren. Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung werde es hingegen keinen Verkauf von Kraftwerken geben, betonte Anzengruber.

OeNB revidiert BIP-Prognosen nach oben
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 2. September die Wirtschaftsprognosen für den Euroraum angehoben. Fast zeitgleich revidierte auch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) ihre Vorschau für Österreich nach oben. Demnach könnte die heimische Wirtschaftsleistung nach der vorjährigen Rezession heuer um bis zu 2 Prozent zulegen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny hat zudem für Europa die Gefahr eines Rückfalls in die Rezession ausgeschlossen. Die Inflationserwartungen seien für Österreich sehr gering.
Österreichs Konjunktur-Plus dürfte über jenem der Eurozone liegen, das laut EZB-Schätzung 2010 im Schnitt bei 1,6 Prozent liegen wird - anstatt wie noch im Juni erwartet bei 1 Prozent. Für Österreich rechnet Nowotny heuer mit einem BIP-Zuwachs von 1,8 bis 2 Prozent. Damit läge man über dem Euroraum, ist sich Nowotny sicher und sieht Österreich auch 2011 über dem Durchschnitt der Eurozone.
Im Juni war die Notenbank in ihrer alten Prognose für Österreich heuer von 1,6 Prozent und für das kommende Jahr von einem BIP-Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Genauere OeNB-Daten liegen für 2011 noch keine vor. Für die Eurozone rechnet die EZB 2011 mit einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 1,4 Prozent, entgegen der zuvor erwarteten 1,2 Prozent des BIP.
Laut OeNB ist die positive Entwicklung aktuell vom Konsum getragen.

Informelles Treffen der deutschsprachigen Finanzminister in Wien
Die Finanzminister von Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg haben am 26. August in Wien ein informelles Treffen abgehalten. Beraten wurde unter anderem über die Themen Budgetsanierung, Bankenabgabe und Bankgeheimnis. Finanzminister Josef Pröll betonte, dass es punkto Bankgeheimnis "keinen Druck aus Deutschland" gebe. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble erklärte dazu, man werde "gemeinsame Regelungen finden, die allen vernünftigen Interessen Rechnung tragen".
Pröll will weiterhin für das Bankgeheimnis kämpfen und argumentiert: "Warum sollte es einen automatischen Informationsaustausch geben, wenn es weiter möglich ist, über Konstruktionen wie britische Trusts anonym zu veranlagen. Man wolle gleiche Spielregeln für alle". Österreich sehe dies vor allem als OECD-Thema. Über die Ergebnisse der Gespräche wurde Stillschweigen vereinbart.

Wirtschaftsminister Mitterlehner: Krise im Tourismus überwunden
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zog zur Halbzeit des Sommertourismus eine "ausgesprochen erfreuliche" Bilanz: "Wir haben die Krise im Tourismus überwunden und gewinnen im internationalen Wettbewerb Marktanteile". Mit 8,8 Millionen Ankünften hätten von Mai bis inklusive Juli mehr Gäste denn je in Österreich Urlaub gemacht – ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei den Übernachtungen falle der Zuwachs mit 1,4 Prozent jedoch deutlich geringer aus, erklärte Mitterlehner. Daher würden die Umsätze heuer stagnieren oder leicht rückläufig ausfallen.
Im Vorjahr lagen sie bei 10,3 Milliarden Euro (Sommer) beziehungsweise 11,8 Milliarden Euro (Winter). Erholt hat sich der Städtetourismus. Grund dafür war insbesondere die internationale Aids-Konferenz Ende Juli in Wien.

Fachhochschul-Paradox: Trotz Ausbau-Stopp will Regierung weiter ausbauen
Die österreichische Bundesregierung stoppt den Ausbau der Anfänger-Studienplätze an den Fachhochschulen (FH) und bekennt sich gleichzeitig zu deren weiterem Ausbau. Aufgrund mangelnden Budgets sieht der am 31. August im Ministerrat beschlossene neue FH-Plan 2010/11 – 2012/13 vorerst eine "qualitative Weiterentwicklung und Konsolidierung" der FH vor. Seit Gründung der FH 1994 wurden die Anfänger-Studienplätze bisher stets erweitert.
Derzeit studieren an den FH rund 36.000 Personen in 315 Studiengängen, davon sind rund 14.300 Anfänger. Vom Bund gefördert werden knapp 32.000 Plätze – pro Studienplatz fließen 7.940 Euro bei technischen bzw. 6.510 Euro bei wirtschaftlichen Studiengängen an die Erhalter. Die Bundesförderung betrug 2009 189,4 Millionen Euro, 2010 etwas mehr als 200 Millionen Euro. Vom Ausbaustopp ausgenommen sind natürlich jene Plätze, die vom Bund gar nicht finanziert werden. Das sind die rund 4.000 FH-Studienplätze im Gesundheitsbereich – sie werden von den Ländern bezahlt.
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) erklärte vor dem Ministerrat, dass sie der Ausbau-Stopp schmerze. Sobald es wieder möglich sei, werde es auch wieder neue Plätze geben. "Der quantitative Ausbau bleibt mein zentrales Ziel, das wir aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der notwendigen Budgetkonsolidierung des Bundes aber nur unter der Voraussetzung neuer Mittel erreichen können", so Karl. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) sagte dazu, die SPÖ stimme dem Fachhochschulplan zu, da auf "Basis der Gegebenheiten" nicht mehr möglich sei.
Neue Mittel sollen nach Ansicht Karls vor allem durch eine Ökologisierung des Steuersystems hereinkommen: "Dazu brauchen wir ein gemeinsames Bekenntnis der Regierung".
Konkret bedeutet der Ausbaustopp, dass es keine neuen Anfänger-Studienplätze gibt. Trotzdem steigt die Zahl der vom Bund geförderten Studienplätze von derzeit
rund 31.800 bis 2012/13 auf 33.100, da die nun beginnenden Anfänger dann noch in höhere Jahrgänge wechseln.
Der FH-Plan sieht weiters vor, "eine Konzentration auf bestehende Einrichtungen und Standorte anzustreben". Damit soll eine kritische Größe bei Infrastruktur und Personal sowie der Aufbau einer standortbezogenen Scientific Community erreicht werden. Eng fachverwandte Studiengänge sollen konzentriert, Qualitätskriterien bei Standortentscheidungen vorrangig mit einbezogen sowie auf mögliche Kooperationen mit Unternehmen geachtet werden.
Weitere Eckpunkte des FH-Plans betreffen die Förderung berufsbegleitender Bildungsangebote und die Erhöhung der Durchlässigkeit des Bildungssystems. So sollen etwa mehr Studentinnen und Studenten ohne Matura an die FH, außerdem sollen FH-Absolventen leichter an eine Uni wechseln können. Außerdem sollen die Mobilität der Studierenden weiter gefördert sowie der Anteil der Frauen und Personen mit Migrationshintergrund bei den FH-Studierenden gesteigert werden.

Der Wiener Christoph Waltz erhält österreichische Staatsbürgerschaft
Der Schauspieler Christoph Waltz, 53, fühlt sich definitiv als Österreicher und zeigte sich von Spekulationen um seine Staatsbürgerschaft genervt. "Meine Staatsbürgerschaft wird auch österreichisch sein. Das ist eine juristische, staatsbürgerrechtliche Banalität", sagte Waltz in München zum Auftakt der Dreharbeiten zum Film "Die drei Musketiere", in dem er Kardinal Richelieu spielt. Der gebürtige Österreicher hat derzeit auch die deutsche Staatsbürgerschaft und hätte als Inhaber einer Green Card auch Chancen auf eine US-amerikanische.
Waltz zu Journalisten: "Ich bin in Wien geboren, ich bin in Wien aufgewachsen, ich bin in Wien zur Schule gegangen, ich habe in Wien maturiert, ich habe in Wien studiert, ich habe in Wien mein Berufsleben begonnen, ich habe in Wien zum ersten Mal Theater gespielt, ich habe in Wien zum ersten Mal gedreht. Es gibt noch ein paar Wiener Details. Wie österreichisch wollen Sie es denn noch haben?!"
Der Antrag auf Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft wurde am 24. August vom Ministerrat genehmigt. Ein Kommentar war der Regierungsspitze beim anschließenden Pressefoyer nicht zu entlocken.
Christoph Waltz, 1956 in Wien-Grinzing geboren, wo seine Mutter heute noch lebt, besuchte das Wiener Theresianum und das Max-Reinhardt-Seminar. Seit langem lebt er in Deutschland, wo er in zahlreichen Filmen spielte, und in Großbritannien.
Im März 2010 erhielt er – nach vielen internationalen Auszeichnungen - in Hollywood einen Oscar als "Bester Nebendarsteller" für seine brillante Darstellung des charmant-teuflischen polyglotten SS-Offiziers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds".

Prag: Die Vaclav-Havel-Stiftung zeichnet Konrad Paul Liessmann aus
Der österreichische Philosoph, Essayist und Kulturpublizist Konrad Paul Liessmann, 57, erhält den diesjährigen Preis der "Vision 97"-Stiftung des früheren tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Havel und seiner Frau Dagmar. Die Auszeichnung wird traditionell am 5. Oktober, dem Geburtstag von Vaclav Havel, in Prag übergeben.
Liessmann ist der zwölfte Preisträger. Unter seinen Vorgängern sind der italienische Wissenschaftler und Schriftsteller Umberto Eco, der polnische Soziologe Zygmund Bauman und US-Ökonom Robert B. Reich. 2009 ging die Auszeichnung an den tschechischen Geologen Václav Cílek.
Liessmann, 1953 in Villach geboren, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seit 1996 leitet er das alljährlich stattfindende Philosophicum Lech. Der Club der österreichischen Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zeichnete ihn als "Wissenschaftler des Jahres 2006" aus.
Zuletzt erhielt er im April für sein Gesamtwerk den Donauland-Sachbuchpreis "Danubius".
Liessmann ist offensichtlich eine ständig produzierende Denkfabrik. Aufsehen erregend sind die zahlreichen Arbeiten des blendenden Rhetorikers – Bücher, Zeitschriftenaufsätze - zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie sowie Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine kleine Auswahl: "Philosophie der modernen Kunst" (1993), "Der gute Mensch von Österreich. Essays 1980-1995" (1995), "Reiz und Rührung" (2003), "Die Freiheit des Denkens" (2007), "Schönheit" (2009).

Orientalist Hammer-Purgstall in der Europäischen Kulturhauptstadt Istanbul
Eine Ausstellung über den österreichischen Orientalisten, Historiker und Dichter Joseph von Hammer-Purgstall (1774-1856) wird im Österreichischen Kulturforum in Istanbul, einer der Europäischen Kulturhauptstädte 2010, von 27. September bis 30. Dezember gezeigt.
Der gebürtige Grazer Joseph von Hammer-Purgstall war im 18. Jahrhundert einer der großen Brückenbauer zwischen Orient und Okzident. Er gilt neben Anton Graf von Prokesch-Osten und Alois Musil als der bedeutendste österreichische Orientalist. Neben der multimedialen Dokumentation von Leben und Werk des Autors von u.a. der zehnbändigen "Geschichte des Osmanischen Reiches" (1827-33) stellt die von Gerhard M. Dienes vom Universalmuseum Joanneum kuratierte Ausstellung das europäische Bild des Morgenlandes sowie den west-östlichen/ost-westlichen Dialog der Kulturen in den Mittelpunkt.

Faymann steht Sonderbudget für Gegenwartskunst positiv gegenüber
Am 30. August trafen im Auftrag der Direktorenkonferenz der Österreichischen Bundesmuseen Agnes Husslein-Arco, Peter Noever und Klaus Albrecht Schröder im Bundeskanzleramt mit Bundeskanzler Werner Faymann zusammen, um in Anwesenheit von Kulturministerin Claudia Schmied ihrer Forderung nach einem Sonderbudget für Gegenwartskunst Nachdruck zu verleihen.
Dieses Budget, so die Direktorenkonferenz, soll für außerordentliche Ausgaben der Bundesmuseen (Albertina, Belvedere, MAK, MUMOK) für Gegenwartkunst genützt und ausschließlich für außerordentliche Erfordernisse wie Ankäufe – auch von Nachlässen -, einzigartige Kunstprojekte, etc., die über die vorhandenen Möglichkeiten des jeweiligen Budgets der Bundesmuseen hinausgehen, verwendet werden. Insbesondere soll dieses Sonderbudget für die Realisierung unvorhersehbarer, sich neu eröffnender, einmaliger Gelegenheiten zur Verfügung stehen, die raschen und flexiblen Handlungsbedarf erfordern.
Bundeskanzler Faymann zeigte großes Verständnis dafür, dass die Bundesmuseen zurzeit – trotz Erhöhung der Basisabgeltung – ihrer zentralen gesetzlichen Verpflichtung, zeitgenössische Kunst zu sammeln, nur schwer gerecht werden können. Er hält den Anstoß der Direktorenkonferenz für wichtig und will sich persönlich einsetzen, um – auch im Zusammenwirken mit privaten Förderern, Stiftern, großen Unternehmen, etc. – den Bundesmuseen die Möglichkeit zu geben, zeitgenössische Kunst zu kaufen und wichtige Vor- und Nachlässe für Österreich zu besitzen.

Biennale Venedig: Fischer und Schmied eröffneten Österreich-Beitrag
Bundespräsident Heinz Fischer und Kulturministerin Claudia Schmied eröffneten gemeinsam mit Kommissär Eric Owen Moss am 27. August den Österreich-Beitrag zur 12. Architektur-Biennale in Venedig. Unter dem Titel "AUSTRIA UNDER CONSTRUCTION" werden Beiträge österreichischer Architektinnen und Architekten im Ausland sowie solche ausländischer Baukünstlerinnen und –künstler in Österreich gezeigt. Entstanden ist ein Beitrag, der die Lebendigkeit und Offenheit der österreichischen Architektur widerspiegeln soll.
Bundespräsident Heinz Fischer nahm in seinen Eröffnungsworten auf den mit Baugerüsten ummantelten Pavillon Bezug, wenn er sagte: "Das Baugerüst, das Kommissär Eric Owen Moss um und im Hoffmann-Pavillon errichtet hat, verweist darauf, dass sich Kunst, in diesem Falle Baukunst, stets weiterentwickelt, dass an ihr ständig weitergearbeitet werden muss. Ebenso wie die Bauprojekte selbst, kann auch die generelle kulturpolitische Ausrichtung nicht bei einmal fixierten Positionen anhalten. Permanente Diskursoffenheit, ständige Auseinandersetzung und Innovationsfähigkeit sind notwendig, um Prozesse gut auszurichten und wirksam durchzuführen".
Kulturministerin Claudia Schmied würdigte in ihrer Rede die Arbeit von Eric Owen Moss, der mit dem Blick eines internationalen Experten die Vielfalt der österreichischen Baukunst aufzeige. Es sei ihr wichtig, so die Ministerin, dass Österreich sich als Teil der internationalen Architekturszene verstehe und für neue Tendenzen in der Baukunst stets offen sei. Eric Owen Moss beweise dies "in Form einer ganzen Fülle von hervorragenden Belegen, die zwar bei weitem nicht das gesamte architektonische Schaffen des Landes abdecken können, aber eindrucksvoll demonstrieren, in welch vielfältiger Form die Baukunst unseres Landes weltweit beachtet und tätig ist".
Kommissär Eric Owen Moss präzisierte seine Ausstellung mit folgenden Worten: "Austria re-imagines the art of building and city making in the world. Foreign architects re-imagine buildings and cities in Austria. Austria exports. Austria imports. New architecture 'Under Construction'".

Leopold Museum im MuseumsQuartier: Meisterwerke der Fondation Beyeler
Das Leopold Museum im MuseumsQuartier (MQ) zeigt von 17. September 2010 bis 17. Jänner 2011 "Cézanne, Picasso, Giacometti,…Meisterwerke der Fondation Beyeler". Der repräsentative Querschnitt reicht von Monet über Klee, Léger, Miró bis zu Pollock, Lichtenstein und Warhol. Noch nie seit Gründung des Baseler Museums – der Bau wurde von Renzo Piano konzipiert und 1997 eröffnet - wurden so viele Spitzenwerke verliehen.
Über 60 Jahre lang war der 1921 in Basel geborene Ernst Beyeler als erfolgreicher Kunsthändler in seiner Heimatstadt tätig. Die Liebe zur modernen Kunst war in seinem Elternhaus nicht selbstverständlich: Sein Vater war Bahnbeamter, der alle Hände voll zu tun hatte, seine fünf Kinder zu ernähren.
1945 übernahm Ernst Beyeler das Buchantiquariat seines eben verstorbenen Arbeitgebers und Mentors Oskar Schloss im Zentrum von Basel. Bald verkaufte er neben Büchern auch Kunstwerke, die Klassische Moderne wurde Galerieschwerpunkt. Daneben präsentierte Beyeler außereuropäische Kunst wie präkolumbianische oder afrikanische.
Seine liebevoll gestalteten, opulenten Kataloge machten Furore und fielen Künstlern wie Pablo Picasso auf.
Beyeler gelang der Kontakt zu bedeutenden Sammlern, zumeist aus den USA, wie zum Stahlindustriellen G. David Thompson, der das kaufmännische Talent des Schweizers rasch erkannte und ihm immer wieder umfangreiche Verkäufe anvertraute. So konnte die Galerie Beyeler ein eindrucksvolles Netzwerk von Kunden in der ganzen Welt aufbauen.
Eine große Stütze erfuhr Ernst Beyeler durch seine Ehefrau Hildy, die hinsichtlich Qualität ein sicheres Urteil hatte. Kriterien für die Beyelers waren Singularität und Beständigkeit des Einzelwerks. Nicht die gefälligen, sondern die starken, "schwierigen" Werke, die vom Betrachter die volle Aufmerksamkeit verlangen, zogen das Interesse des Sammlerpaares auf sich. Zugleich planten sie, bei einigen ausgewählten Künstlern Werkgruppen zusammenzufügen, um alle Facetten einer Künstlerpersönlichkeit erfassen zu können. Allein von Picasso besitzt die Fondation Beyeler 33 Gemälde, Grafiken und Plastiken.
1982 entschloss sich das Ehepaar die Sammlung der als unverkäuflich erklärten Werke in eine Stiftung einzubringen. 1989 erfolgte erstmalig eine öffentliche Präsentation dieser Werke – im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid.
2008 ist Hildy, 2010 Ernst Beyeler in Riehen gestorben.
Die Schau im Leopold Museum vermittelt das starke Profil des Museums Beyeler, das wie kaum ein anderes vom Willen und Geschmack eines Sammlerpaares geprägt ist. Ein Muss!
Webtipp:

Linzer Klangwolke mit Hitpotenzial
Die visualisierte Klangwolke 2010 "Baby Jet" - eine utopische Geschichte eines Überschallzuges zwischen Musical und Thriller - des Künstlernetzwerks "lawine torrèn" verwandelte am 4. September den Linzer Donaupark in die Kulisse eines Action-Spektakels. Eine Woche später erhebt sich die Klassische Klangwolke mit Anton Bruckners Symphonie Nr.7, E-Dur.
Webtipp:

Zehnte Ausgabe des "Tag des Sports" wartet mit einem Rekordprogramm auf
Unter dem Motto "Magic Moments" geht am 25. September zum bereits zehnten Mal der "Tag des Sports" am Wiener Heldenplatz über die Bühne.
Neben einer Fülle an österreichischen Sport-Superstars, die am "Tag des Sports" für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt werden, warten auf die Besucherinnen und Besucher so viele Attraktionen wie noch nie.
Unter anderem gibt es bei den Sport- und Showbühnen zahlreiche Überraschungspreise zum Thema Sport und Bewegung zu gewinnen - einfach hingehen und dabei sein. Die über 130 Aktionsflächen, auf denen nahezu alle Sportarten angeboten werden, bieten einen vielfältigen Bewegungspark, wie es ihn noch nie gab.
Alle Besucherinnen und Besucher haben bei zahlreichen Stationen auch die Gelegenheit, ihre persönliche Fitness zu testen und sich über die Bewegungsprogramme der Initiative "Fit für Österreich" zu informieren.
Zahlreiche Sportarten, von Air-Hockey bis Wettklettern, warten darauf, getestet zu werden.
Webtipp:

Österreichs kleines Team sorgte bei Youth Olympic Games für Furore
Für Furore sorgte Österreichs kleines Team bei den Youth Olympic Games in Singapur.
Nach Triathlet Luis Knabl konnte am Schlusstag der Spiele auch die 16-jährige Kärntnerin Lara Vadlau die Goldmedaille im Segelbewerb erringen.
Sportminister Darabos: "Lara Vadlau hat von der ersten Wettfahrt weg eine schier unglaubliche Konstanz an den Tag gelegt und auch im abschließenden Medal-Race die Nerven bewahrt. Ich gratuliere ihr zu dieser herausragenden Leistung".
Darüber hinaus konnten auch Viktoria Wolffhardt im Kanu-Slalom und Christine Huck im Judo-Mixed-Teambewerb jeweils Bronze gewinnen. Damit hat Österreichs kleines Team bei der Premiere der Youth Olympic Games sechs Medaillen errungen.

Hervorragendes Abschneiden unserer Heeressportlerinnen und -sportler bei Militär-WM
Hervorragendes Abschneiden unserer Heeressportlerinnen und Heeressportler bei der Militär-WM der Schwimmer und Rettungsschwimmer in Warendorf/Deutschland: Die Steirerin Jördis Steinegger konnte am letzten Wettkampftag noch Gold im 200 Meter-Hindernisschwimmen erringen. Steinegger stellte mit ihrer fünften Medaille einen neuen Militär-Weltrekord auf.
Mit drei Gold-, sechs Silber- und sieben Bronzemedaillen waren es für die österreichische Delegation die bislang erfolgreichsten Militär-Schwimm-Weltmeisterschaften.
Der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Norbert Darabos: "Ich gratuliere Jördis Steinegger und den anderen erfolgreichen Heeressportlern sehr herzlich zu diesen großen Erfolgen. Damit hat das Österreichische Bundesheer bei einem großen internationalen Sportbewerb abermals eine eindrucksvolle Visitenkarte hinterlegt!"

Österreich verteidigt Europameister-Titel und bleibt im Faustballsport das Maß aller Dinge
Österreich bleibt weiterhin das Maß aller Dinge im internationalen Faustballsport. Der regierende Weltmeister konnte nun auch bei den Europameisterschaften in der Schweiz seinen Titel erfolgreich verteidigen.
Dementsprechend begeistert zeigte sich Sportminister Norbert Darabos: "Dieser Europameistertitel, der bereits fünfte seit dem Jahre 1984, ist genau das richtige Signal für die Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Ich gratuliere unserer Herren-Nationalmannschaft und Teamchef Winfried Kronsteiner zu dieser herausragenden Leistung, welche die Vorfreude auf das große Turnier im Jahr 2011 noch weiter steigern wird", so Sportminister Darabos.

Sportminister Darabos gratuliert Andrea Mayr zum WM-Titel im Berglauf
Zum bereits dritten Mal konnte sich die Österreichische Marathonrekordlerin Dr. Andrea Mayr am vergangenen Wochenende in Slowenien den Weltmeisterschafts (WM)-Titel im Berglauf sichern. Der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Norbert Darabos, hatte dabei gleich doppelten Grund zur Freude, ist doch die 30-jährige Ärztin auch als Heeressportlerin im Österreichischen Bundesheer tätig.
Bundesminister Darabos: "Es ist erfreulich mitzuverfolgen, wie Österreichs Sportlerinnen und Sportler in diesem Sommer beinahe im Wochentakt bei Welt- und Europameisterschaften Titel und Medaillen nach Hause bringen. Ich gratuliere Andrea Mayr zu diesem großen Erfolg, der wieder einmal beweist, dass Spitzensport und Karriere durchaus miteinander kombinierbar sind".