Dienstag, 10. April 2012

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Bundeskanzler Faymann: Österreich gehört zu den Vorbildern in Europa

"Schauen wir uns die Situation in Österreich an, dann gibt es keine Spur von instabilen Verhältnissen. Wir gehören zu den Vorbildern in Europa", unterstrich Bundeskanzler Werner Faymann am 28. März im Nationalrat, wo an diesem Tag das Konsolidierungspaket beschlossen wurde (siehe Beitrag unten). Dazu verwies Faymann auf die hohe Beschäftigung, geringe Arbeitslosigkeit und hier vor allem die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU.

Auch das Zinsniveau für österreichische Staatsanleihen liege mit 2,8 Prozent auf extrem niedrigem Niveau. "Das zeigt das Vertrauen in unser Land. Österreich wird als sehr stabil eingeschätzt", so Faymann. Das sei das Verdienst der Unternehmen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der politischen Rahmenbedingungen.

14 von 27 EU-Staaten hätten die Mehrwertsteuer erhöht, das treffe insbesondere ärmere Menschen und Familien. Die Bundesregierung habe daher einen anderen Weg gewählt und etwa auch bei kleinen Pensionen keine realen Kürzungen vorgenommen, betonte Faymann. Österreich unterscheide sich von diesen Ländern, "weil wir der Krise nicht durch einen Abbau des Sozialstaates begegnen, sondern auf Solidarabgaben für Spitzenverdiener, eine Erhöhung der Bankenabgabe und die Immobilienzuwachssteuer setzen", so Faymann.

Dem Kampf gegen die stärkste Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren diene auch die Schuldenbremse zur künftigen Stabilisierung der Finanzen. Dies sei allerdings nicht im Alleingang zu schaffen, dafür brauche man ein stabiles Europa, für das sich Österreich stark mache, sagte Faymann.

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Nationalrat beschloss Konsolidierungspaket

Der Nationalrat hat am 28. März das Konsolidierungspaket der Bundesregierung beschlossen, das in den kommenden fünf Jahren Einsparungen in Höhe von 27,9 Milliarden Euro bringen soll – zwei Drittel davon ausgabenseitig durch Einsparungen, ein Drittel durch steuerliche Maßnahmen.

Das "Stabilitätsgesetz 2012" ist in zwei Tranchen gegliedert: Der steuerliche Teil ist seit 1. April in Kraft, die Sparmaßnahmen sollen ab 1. Mai gelten.

Beschlossen wurden unter anderem eine Vermögenszuwachssteuer auf Immobilien, ein Solidarbeitrag von Spitzenverdienern ab einem Jahresbruttoeinkommen von 185.920 Euro und die Halbierung der staatlichen Prämien fürs Bausparen.

Über ein Steuerabkommen mit der Schweiz (nach Vorbild des kürzlich unterzeichneten Abkommens zwischen Deutschland und der Schweiz) wird laut Finanzministerium vorerst auf technischer Ebene verhandelt. Eine rasche Einigung noch im April scheint möglich. Die Bundesregierung erwartet aus dieser einmaligen Nachbesteuerung von Schwarzgeld auf Schweizer Banken 1 Milliarde Euro.

Die größten Einsparungen gibt es im Pensionsbereich und im öffentlichen Dienst – mit Abschlüssen unter der Inflationsrate bzw. einer Null-Lohnrunde für Beamte im nächsten Jahr und einem Aufnahmestopp, ausgenommen bei Polizei, Lehrern, Justiz und Zeitsoldaten.

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Geringeres Budgetdefizit 2011

Österreichs Budgetdefizit fiel 2011 deutlich geringer aus als angenommen. Laut vorläufiger Zahlen der Statistik Austria (vom 29. März) lag das gesamtstaatliche Defizit bei 2,6 Prozent des BIP (oder 7,8 Milliarden Euro). Damit wurde die Maastricht-Grenze von 3 Prozent signifikant unterschritten. Noch im Jänner 2012 war man im Finanzministerium von 3,3 Prozent Defizit ausgegangen (Defizit 2010: 4,5 Prozent).

Hauptgrund ist laut Statistik Austria-Chef Konrad Pesendorfer die sehr gute Konjunktur-Entwicklung des Vorjahres. Dadurch hätten sich die Steuereinnahmen besser entwickelt als prognostiziert (+7,1 Prozent). Auch die Staatsausgaben seien weniger angestiegen als erwartet.

Finanzministerin Maria Fekter zeigte sich erfreut, betonte aber, dass die Belastungen durch die Griechenland-Krise erst heuer budgetwirksam würden. Der nun beschlossene Konsolidierungspfad werde jedenfalls eingehalten. Außer den Bankenhilfen würde sich das Budget "sehr positiv" entwickeln. Man sei "auf einem guten Weg zum Nulldefizit", so Fekter.

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Bundeskanzler Faymann: ÖBB-Investitionen sichern Jobs

Der Ministerrat hat am 27. März den ÖBB-Rahmenplan beschlossen. "Trotz Sparsamkeit und nochmaliger Überarbeitung aller Vorhaben werden wir jährlich 2 Milliarden Euro in Bahnprojekte investieren. Dieses Investitionsvolumen sichert 35.000 Arbeitsplätze pro Jahr", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann im anschließenden Pressefoyer. Das zeige, "Sparen und Investitionen gehören in Österreich zusammen. Dieses Prinzip fordern wir auch für die europäische Ebene ein", so Faymann.

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Bundespräsident Fischer zu Besuch in Portugal

Bundespräsident Heinz Fischer absolviert vom 11. bis 13. April einen offiziellen Besuch in Portugal. Begleitet wird er von seiner Frau Margit sowie von Finanzministerin Maria Fekter, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und einer Wirtschaftsdelegation.

Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem portugiesischen Präsidenten Anibal Antonio Cavaco Silva, mit Ministerpräsident Pedro Passos Coelho und Parlamentspräsidentin Assuncao Esteves. Beide Staatsoberhäupter nehmen an einem portugiesisch-österreichischen Wirtschaftsforum teil.

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Kroatiens Außenministerin Pusic besuchte Wien

Die kroatische Außenministerin Vesna Pusic absolvierte am 30. März ihren ersten offiziellen Besuch in Wien. Gastgeber Außenminister Michael Spindelegger erklärte nach dem Treffen mit Pusic, Österreich werde seine Unterstützung für Kroatien auch nach dessen EU-Beitritt im kommenden Jahr fortsetzen. Pusic bedankte sich für die Hilfestellung Österreichs auf dem Weg in Richtung EU – "von Anbeginn und vor allem auch in schwierigen Zeiten", betonte die kroatische Außenministerin.

Österreich werde den EU-Beitrittsvertrag mit Kroatien noch vor der Sommerpause im Parlament ratifizieren, versprach Spindelegger. Beide Seiten erneuerten ihr gemeinsames Anliegen, sich auch für den Weg der anderen Länder der Region in die EU einzusetzen. "Kroatien ist ein Frontrunner, aber es gibt noch genug andere, die unterstützt werden müssen", unterstrich Spindelegger. Die Länder der Region könnten auf ihrem Weg in die Europäische Union die Erfahrungen Kroatiens nutzen, weil sie von ähnlichen Standpunkten wie Kroatien ausgingen und die gleichen Schwierigkeiten zu überwinden hätten, erklärte Pusic. Beide Länder unterstützen eine rasche EU-Integration Bosnien-Herzegowinas und Serbiens.

Gespräche führte Pusic auch mit Bundespräsident Heinz Fischer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

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Tunesischer Staatssekretär Bettaieb zu Gesprächen in Wien

Der tunesische Staatssekretär im Ministerium für Internationale Zusammenarbeit und Investitionen, Alaya Bettaieb, traf am 3. April anlässlich eines Arbeitsbesuches mit Finanzstaatssekretär Andreas Schieder zusammen. Erörtert wurden die politische und wirtschaftliche Situation in Tunesien sowie mögliche bilaterale Kooperationen und Investitionen. Schieder unterstrich das große Interesse beider Staaten, vor allem bei Erneuerbare Energien und Umweltschutz verstärkt zusammenzuarbeiten.

Die wirtschaftlichen Kooperationen seien noch ausbaufähig. Bis dato seien 18 österreichische Unternehmen mit insgesamt 1.350 Beschäftigten in Tunesien präsent. Die heimischen Exporte nach Tunesien hätten 2011 gegenüber dem Vorjahr zwar um 10,2 Prozent zugelegt, seien aber mit 88,3 Millionen Euro immer noch relativ gering", erklärte Schieder.

Tunesien wirbt derzeit international um politisches Vertrauen und um Investitionen. Außenminister Michael Spindelegger wird im Mai nach Tunesien reisen.

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Österreichisch-serbische Kooperation gegen Drogenschmuggel

Die Balkanroute spiele beim Drogenschmuggel unvermindert eine zentrale Rolle, Heroin – vor allem aus Afghanistan – werde über die Türkei, den Balkan, Italien und Österreich nach Westeuropa transportiert, explizierte Serbiens Innenminister Ivica Dacic am 28. März bei einer Pressekonferenz in Wien. Aber auch die umgekehrte Richtung bekomme immer mehr Bedeutung: So werde von niederländischen und belgischen Häfen südamerikanisches Kokain über die Balkanroute nach Südosteuropa gebracht, erläuterte Dacic.

Das EU-Projekt "Drug Policing Balkan" und bilaterale Kooperationen zwischen Österreich und Serbien sowie mit anderen Staaten dienen dem gemeinsamen Kampf gegen Drogenschmuggler. Unter österreichischer Federführung arbeiten Ermittler aller 27 EU-Staaten, diverser Kandidatenländer, der Westbalkan-Staaten, der Schweiz, der Ukraine, der USA sowie Vertreter von Europol, Eurojust, Interpol, EMCDDA, UNDOC und der Europäischen Kommission auf operativer Ebene zusammen.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sprach von einer "Bilanz, die sich sehen lassen kann". Allein in Österreich seien seit 2009 im Rahmen des Projekts 11 internationale Haftbefehle ausgestellt, 145 Personen festgenommen und 60 Angeklagte verurteilt worden.

Weiters habe man 26 Raubüberfälle und sechs Firmeneinbrüche geklärt sowie 105 Kilogramm Kokain, 351 Kilogramm Heroin, 52 Kilogramm Cannabis, zwei Kilogramm Amphetamin und 452.000 Euro sichergestellt, berichtete Mikl-Leitner.

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Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Am österreichischen Arbeitsmarkt machte sich im Monat März bereits eine Frühjahrsbelebung bemerkbar, informierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer erfreut. Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen, im Jahresvergleich verzeichnet die Kurve allerdings einen leichten Anstieg, der sich jedoch bereits abflacht. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent bleibt Österreich gleichwohl das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU. "Der österreichische Weg einer Budgetkonsolidierung über Wachstum, Beschäftigung und ein notwendiges, aber sozial ausgewogenes Sparen ist wesentlich erfolgreicher als eine Politik des Sozialabbaus und der Erhöhung von Massensteuern", unterstrich der Bundesminister.

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WIFO/IHS-Prognose: Wirtschaft investiert mehr, Kreditklemme verhindert

Die Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS prognostizieren, dass sich Österreichs Wirtschaft trotz eines schwierigen internationalen Umfelds positiv entwickelt und in Schlüsselbereichen gut aufgestellt ist. "Unsere Unternehmen haben den Strukturwandel forciert und rechtzeitig auf neue Märkte, Produkte und Innovationen gesetzt. Auch heuer investieren sie laut den Prognosen mehr als erwartet, weil die Stimmung besser ist, als es das schwierige finanzwirtschaftliche Umfeld vermuten lassen würde", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Nächstes Jahr soll das Wachstum jeweils rund einen Prozentpunkt zulegen: Für 2013 prognostiziert das WIFO ein Plus von 1,4 Prozent und das IHS eines von 1,7 Prozent. Entscheidender Wachstumstreiber bleibt der Export, der nach dem Rekordjahr 2011 heuer um 3,5 Prozent und 2013 um 6,5 Prozent wachsen soll.

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Österreich zu OECD Umweltministerkonferenz in Paris eingeladen

Beim Treffen der OECD Umweltminister in Paris vom 29. bis 30. März wurden Strategien diskutiert, wie sich wirtschaftliche Weiterentwicklung und Umweltentlastung vereinen lassen. Umweltminister Nikolaus Berlakovich wurde eingeladen, die erfolgreichen Öko-Strategien des Umweltmusterlandes Österreich vorzustellen. "Österreich zählt zu den Vorbildern bei green jobs, in der Nutzung erneuerbarer Energie, bei der Wasserversorgung, in der Bio-Landwirtschaft und im Abfallmanagement. Wir beweisen, dass Ökologie und Ökonomie einander perfekt ergänzen. Unser Erfolgsmodell des 'grünen Wachstums' wollen wir auch bei der großen UN-Nachhaltigkeits-konferenz im Juni in Rio vorstellen und weitergeben", sagte der Bundesminister.

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Doris Bures: Neue Unterstützung für innovative Klein- und Mittelbetriebe

Österreichische Erfinderinnen und Erfinder bekommen zusätzliche Unterstützung. Das Innovationsministerium hilft Klein- und Mittelbetrieben mit der Initiative "Markt-Bonus", Erfindungen zu vermarkten und neue Märkte zu erschließen. Zuschüsse von jeweils 10.000 Euro schaffen etwa Ressourcen für Marktanalysen, Patentrecherchen, für die Entwicklung attraktiver Verpackungen, für Marketingkonzepte oder für den Aufbau eines Vertriebs. Das Motiv für die neue Initiative: Die heimischen technologieorientierten KMU sind sehr erfolgreich in der Entwicklung: 87 Prozent aller Innovationsideen können technisch perfekt realisiert werden. Aber nur 54 Prozent aller Innovationen erreichen auch tatsächlich den Markt. "Diese Lücke wollen wir schließen", so Innovationsministerin Doris Bures.

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"Global City Index": Wien auf Platz 13

Welche Städte zur urbanen Elite dieser Welt gehören und somit am besten für ihre globale Zukunft aufgestellt sind, ermittelte das Beratungsunternehmen A.T. Kearney in Kooperation mit Bloomberg. Der sogenannte "Global City Index" erscheint alle zwei Jahre und bewertet insgesamt 66 Städte in punkto wirtschaftliche Aktivität, Humankapital, Informationsaustausch, kulturelles Erleben und politisches Engagement. Wien verbesserte sich im Vergleich zum Ranking von 2010 um fünf Plätze und belegt nun Rang 13.

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Neuer Businesspark vor den Toren Wiens geplant

Mit einem prominenten Grundstück nahe der Shopping City Süd (SCS) hat die Gemeinde Wiener Neudorf, einer der beliebtesten Standorte für Unternehmen im Wiener Umland, ehrgeizige Pläne: Bürgermeister Christian Wöhrleitner verfolgt die Idee eines Ökoparks nach dem Vorbild von Hartberg in der Steiermark, wo auch die Bereiche Forschung und Bildung ins Konzept integriert sind. Damit das passiert, müsse man jetzt die Vorbereitungen treffen, etwa um den Anteil der öffentlichen Verkehrsmittel am Berufsverkehr auszubauen. Grundeigentümer, ortsansässige Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik, aber auch die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger bekundeten an diesem Projekt bereits ihr Interesse.

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Vorarlberg: Schubertiade 2012

Die Schubertiade wurde 1976 in Hohenems von Hermann Prey gegründet, um Schubert den ihm gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen. Heute ist sie mit jährlich um die 90 Veranstaltungen und knapp 45.000 Besuchenden das bedeutendste und renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nach ihrer Gründung fand sie an verschiedenen weiteren Orten statt, darunter Feldkirch, Schwarzenberg und Lindau, wobei sich Schwarzenberg im Bregenzerwald seit dem Umbau des Angelika-Kauffmann-Saales im Jahre 2001 als fixer Schubertiade-Schauplatz etabliert hat. Die Konzerte in Hohenems werden im unter Denkmalschutz stehenden Markus-Sittikus-Saal dargeboten, der mit hervorragender Raumakustik optimiert wurde. Vom 20. bis 24. April werden dort Sol Gabetta und Gautier Capuçon am Violoncello, Paul Lewis, Mihaela Ursuleasa, Dejan Lazić, Michel Dalberto und Frank Braley am Klavier, Violinist Renaud Capuçon und Tenor Mark Padmore zu hören sein.

Weitere Veranstaltungen finden vom 16. bis 25. Juni und vom 27. August bis 9. September in Schwarzenberg sowie am 11. Oktober in Hohenems statt.

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Elisabeth-Schwarzkopf-Museum

Das Festival Schubertiade hat für Elisabeth Schwarzkopf in Hohenems ein kleines Museum eingerichtet. Die große Sopranistin Schwarzkopf hatte ihren Lebensabend in Vorarlberg verbracht und ist 2006 in Schruns im Alter von 90 Jahren gestorben. Schubertiade-Gründer Gerd Nachbauer hat die Exponate aus dem musikhistorischen Nachlass der Sängerin und ihres Mannes Walter Legge für das "Elisabeth-Schwarzkopf-Museum" zusammengestellt, das in der Villa Rosenthal untergebracht ist, wo sich auch die Geschäftsstelle der Schubertiade befindet. Das Museum kann vom 15. April bis 14. Oktober 2012 sonn- und feiertags besucht werden.

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Sonderschau im Jüdischen Museum Hohenems

Die Ausstellung "Was Sie schon immer über Juden wissen wollten...aber nie zu fragen wagten" will bis 7. Oktober auf witzige Weise Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Judentum geben. Kurator Hannes Sulzenbacher und Direktor Hanno Loewy bemühten sich gemeinsam mit Kunstschaffenden aus Israel, den USA und Europa, den fragenden Besuchenden Material zur Reflexion zur Verfügung zu stellen. Dieses Material besteht aus Kunstobjekten, Alltagsgegenständen, historischen Exponaten sowie Zitaten von Schriftstellern, Intellektuellen und Politikern.

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Briefe Franz Michael Felders online

Das Vorarlberger Landesarchiv stellt in Zusammenarbeit mit dem Franz Michael Felder-Verein bis 2015 nach und nach insgesamt 714 Briefe online, die der Vorarlberger Bauer, Schriftsteller und Sozialreformer Franz Michael Felder selbst schrieb oder empfing. Seit Jänner 2012 werden die Briefe in historischer Echtzeit – auf den Tag genau um 146 Jahre verschoben – im Felder-Brief-Blog veröffentlicht. Das von Jürgen Thaler initiierte Projekt will neue Schichten, vor allem die Jugend, für das Werk Felders begeistern, der am Beginn einer literarischen Karriere stand, als er mit nur knapp 30 Jahren verstarb.

Felder wurde wegen seiner Werke und Ideen kritisiert, gilt aber heute als Vorkämpfer der Demokratie und politisch bewusster Schriftsteller. Auf seine Initiative ging etwa die Gründung einer Käsehandelsgenossenschaft zurück. Seine beiden Romane "Sonderlinge" und "Reich und Arm" fanden bereits zu Lebzeiten in Deutschland und den Niederlanden Anerkennung.

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Museum gugging zeigt August Walla

Unter dem Titel "august walla.! weltallende" ehrt das Museum einen der schöpferischsten und eigenwilligsten Protagonisten der Art Brut in einer Ausstellung (bis 28. Oktober), aber auch in Form einer vierbändigen Monografie, die am 21. März im Novomatic Forum vorgestellt wurde, wo mit "gugging favorites.!" auch exemplarische Werke der Weggefährten Wallas präsentiert wurden.

Der 2001 verstorbene Künstler wäre am 22. Juni 76 Jahre alt geworden und so wird die Präsentation durch ein Walla-Fest am 24. Juni ergänzt, bei dem die Musikgruppe Netnakisum auftritt und das Walla-Hörspiel "GOTT IST BRAV-Zauberrevolfer" von Krok und Petschinka uraufgeführt wird. Interpretation: Karlheinz Essl (Elektronik) und Agnes Epinger (Vocal).

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"Welt der Operette" im Theatermuseum

Bis zum 24. September öffnet das Österreichische Theatermuseum in Wien sein Tor der "Welt der Operette" und präsentiert deren Geschichte bis in die Gegenwart, begleitet von einem Programm im "Operetten-Café", bei dem österreichische Operettenprominenz zu Fragen der Besucher Stellung nimmt. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Spaziergang durch die Wiener Theater- und Musikgeschichte. Dabei soll gezeigt werden, dass die Operette nicht verstaubt und altmodisch, sondern humorvoll, sozialkritisch und frivol war. Mit ihrem Sprung über den Atlantik mündete sie schließlich im Musical oder in der populären US-Serie "Glee". Ab Oktober soll die Schau auch im Deutschen Theatermuseum in München gezeigt werden.

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Sound:Frame 2012 in Wien

Unter dem Titel "substructions" stellt das Festival in seiner sechsten Ausgabe erstmals die Rahmenbedingungen audiovisueller Tendenzen und Arbeiten zur Diskussion. Themen wie Kulturökonomie, Positionierung im Kunstkontext oder Nachhaltigkeit werden in Hinblick auf das System "Festival" geprüft und im Rahmen von Ausstellung, Conference und Rahmenprogramm zur Diskussion gestellt. Es sollen der verborgene Unterbau sichtbar, die Bedingungen transparenter gemacht werden.

Ein künstlerischer Schwerpunkt wird eine Rauminstallation im Obergeschoß des Museums für Angewandte Kunst (MAK) sein, die von mehreren visuellen Künstlerinnen und Künstlern inhaltlich bespielt wird: "Substructions" ist vom 12. bis 29. April zu sehen. Ergänzend werden in der departure conference 2012 (13. und 14. April) jene Themenschwerpunkte diskutiert, die in der Ausstellung allgemein aufgezeigt werden. Wie gewohnt werden die Räumlichkeiten visuell umgestaltet. Neben speziellen AV Acts (Audio-Video-Show) bietet das Programm internationale und nationale Music Live Acts und DJs, visuelle Live Shows und Installationen.

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"Wean hean": Wienerliedfestival mit jüdischem Schwerpunkt

Beim Wienerliedfestival "Wean hean" vom 19. April bis 23. Mai gibt es 2012 einen Schwerpunkt, der dem Wienerliedschaffen jüdischer Komponisten und Textdichter gewidmet ist (7 von 12 Veranstaltungen). Das Eröffnungsevent des vom Wiener Volksliedwerk veranstalteten Festivals findet an drei Schauplätzen statt: im Jüdischen Museum, im Cafe Hawelka und im Camineum der Österreichischen Nationalbibliothek. Der Auftakt mit dem Titel "Lomir sich iberbetn" – Lasst uns versöhnen – ist ganz dem jüdischen Beitrag zur Wienermusik gewidmet. (Ensemble Klesmer Wien & Tini Kainrath, Smart Ensemble, Clemens Schaller, Ingrid Diem u.a.).

Zu den Höhepunkten von "Wean hean" zählen u.a. eine Hermann Leopoldi gewidmete Veranstaltung im Konzerthaus (ausverkauft), das Kabarett "Lotzelach im Wurstelprater" (Theater L.E.O. und die Armin Berg Gesellschaft), die Brauers, sowie die "Sprachtonkünstler" (Tommy Hojsa & Ensemble vertonten Texte der Wiener Gruppe, zu Gast Friedrich Achleitner). Den Abschluss des Festivals bildet die musikalische Städtebegegnung "Dunaj, oder?" zwischen Wien und dem polnischen Breslau (Kammerorchester Leopoldinum Breslau und die Neuen Wiener Concert Schrammeln am 23. Mai im Radiokulturhaus).

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Wiener Filmfonds unterstützt zehn Projekte

Der Wiener Filmfonds unterstützt zehn neue österreichische Filmprojekte mit insgesamt 870.250 Euro, darunter "Amour Fou" von Jessica Hausner, die bereits mit "Lourdes" Erfolg hatte. Der Film behandelt die letzten Lebensmonate Heinrich von Kleists und Henriette Vogels. Kameramann ist Martin Gschlacht. Sodann "Revolte!" von Paul Poet, der sich aktuellen Protestbewegungen widmet,
"2Sitzrakete", ein Spielfilmdebüt von Hans Hofer, sowie die Dokumentationen "Chinatown Vienna" von Judith Benedikt zur chinesischen Migration nach Österreich und "Oper. Kraftwerk der Gefühle" von Florian Gebauer, ein Blick hinter die Kulissen der Wiener Staatsoper.

Insgesamt wurden 40 Filmvorhaben eingereicht, einige davon befinden sich noch im Stadium der Projektentwicklung, darunter das "Viyana"-Projekt von Max Gruber und Asli Kislal, bei dem Horvaths "Geschichten aus dem Wienerwald" ins Wien des 21. Jahrhunderts verlegt werden soll, oder
eine Verwechslungskomödie von Arne Nolting und Ali Samadi Ahadi unter dem Titel "Die Mamba", "High Performance" von Johanna Moder (zu einem zweifelhaften Jobangebot an einen Schauspieler) und schließlich die Langzeitstudie "Echte Männer" von Tina Leisch.

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Diagonale-Preisverleihung in Graz

Sebastian Meises "Stillleben" hat den großen Spielfilm-Preis sowie den Preis für die Bildgestaltung und das Kostümbild gewonnen. Zum besten Dokumentarfilm wurde "Richtung Nowa Huta" von Dariusz Kowalski gekürt. Die Schauspielpreise gingen an Christine Ostermayer für "Anfang 80" und Michael Fuith für "Michael".

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Neue Mittelschule: Schulreform im Nationalrat beschossen

Bis spätestens 2019 will Bildungsministerin Claudia Schmied alle Hauptschulen in Neue Mittelschulen umwandeln. Die dafür nötige Novelle des Schulorganisationsgesetzes wurde am 29. März mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und BZÖ beschlossen. Werner Amon, Bildungssprecher der ÖVP, freut sich über das neue Bildungsmodell, das "künftig am Standort dem Schüler die bestmögliche Förderung angedeihen" lasse und zugleich den Verbleib des Gymnasiums sichere. Aus Sicht von Unterrichtsministerin Schmied stellt das nun Erreichte "eine Schulreform des Machbaren" dar, der "Weg zur gemeinsamen Schule" solle aber beibehalten werden.

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Österreich bietet Postdoktoranden "exzellente Rahmenbedingungen"

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle sieht sich bestätigt, auf die heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen stolz zu sein: Einer Erhebung des Fachmagazins "The Scientist" zufolge zählen zwei Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften international zu den drei besten Arbeitsplätzen für Postdoktoranden: Am Institut für Molekulare Biotechnologie und am Forschungszentrum für Molekulare Medizin finden Postdoktoranden "exzellente Rahmenbedingungen vor", wie der Bundesminister betont. Die Erhebung berücksichtigt verschiedene Faktoren, beispielsweise die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit, die Qualität der Ausbildung, die Bezahlung sowie Möglichkeiten der Karriereentwicklung.

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Neues Institut zur Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung eröffnet

Das neue Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung wurde am 29. März im Rahmen einer hochkarätig besetzten Feier an der Vetmeduni Vienna offiziell eröffnet. Das Institut wird sich der Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung und deren Grundlagen in den Bereichen Ethik, vergleichende Medizin sowie Kognition und Verhalten von Tieren widmen. Dabei zeichnet es sich durch einen breiten interdisziplinären Zugang über die Disziplinen Biologie, Humanmedizin, Veterinärmedizin, Philosophie, Psychologie und Rechtswissenschaft, wie auch durch eine betont internationale Ausrichtung aus.

"Die Forschung am Messerli Forschungsinstitut ist von hoher Relevanz für die Gesellschaft, haben doch Tiere – wenn auch vielen von uns nicht bewusst – für die Gesellschaft eine wesentliche Bedeutung, und wir tragen eine entsprechende Verantwortung", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.

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Girls´ Day 2012

Jährlich am vierten Donnerstag im April – heuer ist dies der 26. April – findet seit 2001 der Girls´ Day oder Töchtertag statt. Ziel des Aktionstages ist es, Mädchen und junge Frauen zu motivieren, nicht-traditionelle, technisch-naturwissenschaftliche und damit besonders zukunftsweisende Ausbildungen, Studiengänge und Berufe zu wählen, die erfahrungsgemäß ein höheres Einkommen und mehr gesellschaftliche Anerkennung bringen. Veranstaltungen im Bundesdienst sowie auf regionaler Ebene, an Universitäten und in Betrieben bieten ein vielfältiges Angebot von Theorie und Praxis.

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Rudolf Hundstorfer: Anerkennung ausländischer Qualifikationen erleichtern

Viele Menschen mit Migrationshintergrund haben in ihren Herkunftsländern Ausbildungen und Qualifikationen erworben, werden aber oft nicht ausbildungsadäquat beschäftigt und entlohnt, weil sie ihre Qualifikation in Österreich nicht anerkennen haben lassen. "Unsere Aufgabe ist es, die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen zu erleichtern und zu beschleunigen. Nur so kann die Chancengleichheit am Arbeitsmarkt verbessert werden", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

Eine neue Broschüre, das Anerkennungs-ABC, sowie eine neue Webseite sollen als Wegweiser für eine leichtere und schnellere Anerkennung von ausländischen Berufs- und Bildungsqualifikationen dienen.

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Innenministerium startet Initiative zu Internetsicherheit

Das Innenministerium hat eine neue Initiative für mehr Internetsicherheit an österreichischen Schulen gestartet. Ab sofort sollen 300 Spezialermittler landesweit in Schulklassen im Einsatz sein und Jugendliche ab 12 Jahren über Cyberkriminalität, Onlinemobbing und den Umgang mit Social-Media-Angeboten wie Facebook informieren.

"Oft geben die Kinder private Daten und Informationen weiter, damit setzen sie sich großen Gefahren aus und sind leichte Beute für Online-Belästigungen oder Mobbing", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

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Sportminister Darabos bei Leonidas Sportgala 2012

Sportminister Norbert Darabos war am 29. März Ehrengast bei der alljährlichen Galanacht zur Wahl der Salzburger Sportlerinnen und Sportler des Jahres, wobei die begehrten Leonidas-Trophäen verliehen wurden.

Die bereits traditionelle Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen, Sportler, Trainerinnen und Trainer des Landes Salzburg fand im Beisein des "Who is Who" der heimischen Sportprominenz im Terminal 2 des Salzburger Flughafen statt. Neben Medaillengewinnerinnen und -gewinner bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften war auch zahlreiche Prominenz aus Wirtschaft und Politik vertreten.

Darabos wies in seinen Grußworten auf die besondere Wechselwirkung und gegenseitige Abhängigkeit von Spitzensport und Breitensport hin und unterstrich damit auch den gesellschaftlichen Wert sowie die damit verbundene Verantwortung der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler.

Die Wahl zu Salzburg's Sportler des Jahres wird seit 1984 durch die "Salzburger Nachrichten" in Form einer Publikumswahl organisiert. Die diesjährige Wahl stand dabei ganz im Zeichen des Wintersports. Erwartungsgemäß wurden Weltcup-Gesamtsieger Marcel Hirscher und die nunmehr bereits siebenfache Preisträgerin Marlies Schild Sportler bzw. Sportlerin des Jahres. Der Nachwuchspreis ging an den Skispringer Manuel Kraft und Trainer des Jahres wurde der Trainer der US-Skidamen Alex Hödlmoser. Emotionaler Höhepunkt einer insgesamt sehr stimmungsvollen Veranstaltung war die Auszeichnung von Petra Kronberger für ihr Lebenswerk.

Auch beim "Sport Lorbeer" in Linz Ende März war der Sportminister anwesend. Gemeinsam mit ASKÖ-Oberösterreich Präsident Fritz Hochmair und dem für Sport zuständigen Landesrat Viktor Sigl zeichnete Darabos die erfolgreichsten Jugendlichen sowie die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der allgemeinen Klasse des abgelaufenen Jahres aus. "Ohne Breite gibt es keine Spitze, aber ohne Spitze gibt es auch keine Breite. Deshalb sind Erfolge auf allen Ebenen wichtig", so Darabos bei der Ehrung.

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"Sportvision 2012" in Kopenhagen mit Schwerpunkt Doping im Freizeitbereich

Am 19. und 20. März fand im Kongresszentrum Kopenhagen (Bella Center) die "Sportvision 2012" statt, eine internationale Konferenz, die von der Dänischen EU-Präsidentschaft gemeinsam mit mehreren Partnern der Sportbewegung organisiert worden war. 375 internationale Expertinnen und Experten aus vielen Bereichen des Sports nahmen daran teil.

EU-Kommissarin Androulla Vassiliou strich in ihrem Statement heraus, dass Sportausübung mehr als Unterhaltung sei, nämlich für viele Menschen auch eine Art Lebensleitfaden. Die "vorbereitenden Maßnahmen zur Entwicklung einer europäischen Dimension des Sports", die bis 2014 fortgesetzt werden, seien eine wichtige Grundlage für das neue Programm "Erasmus für Alle".

Im Anschluss brachte der EU-Abgeordnete Santiago Fisas Ayxela eine Grußbotschaft des Europäischen Parlaments. Der Vertrag von Lissabon sei eine Revolution für die Sportwelt, Weißbuch und EU-Mitteilung seien wichtige Etappenschritte gewesen. Ganz besonders sei dem Europäischen Parlament, das sich schon immer stark für den Breitensport engagiert habe, am Kampf gegen jegliche Diskriminierung im Sport gelegen.

Ein wesentliches Modul der "Sportvision 2012" stand im Zeichen der Gefahren des Dopings bzw. des Missbrauchs von Substanzen, insbesondere Steroiden, im Amateur-Fitnessbereich. Die Outputs waren aufgrund der Tatsache, dass man sich der Thematik von den verschiedensten Seiten und Blickwinkeln her annäherte, sehr ergiebig. So hielten Repräsentantinnen und Repräsentanten der Politik, Medizin, Wissenschaft, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Zoll und Polizei ganz unterschiedlich gelagerte Referate. Zwei weitere Module beschäftigten sich mit den Themenkreisen "Gesundheit und Finanzierung" sowie "Freiwilligenarbeit".

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Mario He gewann in Luxemburg erstes Herren-Billard-Gold seit 20 Jahren

Großartige Leistung des 21-jährigen Vorarlbergers Mario He bei der Pool-Billard-Europameisterschaft 2012 in Luxemburg. Mit seinem Sieg im 8-Ball-Bewerb holte er die erste EM-Herrengoldmedaille seit 20 Jahren.

Auch sonst lief es für Österreich bei diesem Turnier ausgezeichnet. Jasmin Ouschan holte im 10-Ball ihren bereits 27. EM-Titel und gewann auch in den anderen Bewerben jeweils Edelmetall.

Auch bei der Snowboard-Junioren-Weltmeisterschaft in Sierra Nevada gab es Grund zum Jubeln: Der 18-jährige Allessandro Hämmerle holte Gold im Snowboardcross.

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