Montag, 10. Mai 2004

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Parlament: Gedenkfeier für NS-Opfer Sinti und Roma

In Anwesenheit zahlreicher Regierungsmitglie¬der mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzler Hubert Gorbach an der Spitze ge¬dachten Nationalrat und Bundesrat am 5.5. im Parlament der Opfer des Nationalsozialismus. Die traditionell gemeinsame Veranstaltung war heuer den Roma und Sinti gewidmet, die seit Dezember 1993 als Volksgruppe in Österreich anerkannt sind.
Nationalratspräsident Andreas Khol erinnerte daran, dass in der NS-Zeit von den 11.000 in Österreich lebenden Angehörigen dieser Volks¬gruppen maximal 2000 die nationalsozialistische Vernichtungspolitik überlebt hätten. Trotz eini¬ger Fortschritte sei die faktische Ungleichbe¬handlung auch heute noch nicht beendet. Positiv sei allerdings zu vermerken, dass Österreich als erster EU-Staat die Roma und Sinti als ethnische Minderheit anerkannt und „zumindest die recht¬liche Diskriminierung beendet“ habe, so Khol.
Rudolf Sarközi, Obmann des Kulturvereins Ös¬terreichischer Roma, rief Europa dazu auf, bes¬sere Lebensbedingungen für die Angehörigen seiner Volksgruppe zu schaffen.
Am 5. Mai 1945 wurde das Konzentrationslager Mauthausen befreit. In Österreich gilt dieser Tag seit 1998 als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus. ■

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Gedenken im KZ Mauthausen

Bei der Gedenkfeier zum 59. Jahrestag der Be¬freiung des Konzentrationslagers Mauthausen (Mai 1945) waren am 9.5. im Beisein hochrangi¬ger Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche die Überlebenden und die Jugend am Wort. Im zweiten Teil der Schüler-Aktion „A Letter To The Stars“ ging es um die Dokumen¬tation der Biographien der noch lebenden öster¬reichischen Holocaust-Überlebenden. Eröffnet wurde auch das Besucherzentrum für die Mauthausen-Außenstelle Gusen. ■

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Kanzler Schüssel: Republik-Feier im Zeichen der EU-Erweiterung

Die Feierlichkeiten zum 59. Jahrestag der Zwei¬ten Republik standen ganz im Zeichen der EU-Erweiterung am 1.Mai. Damit werde Europa zu einem „Friedenskontinent“, erklärte Bundes¬kanzler Wolfgang Schüssel beim Sonderminis¬terrat am 27.4.
Am 27. April 1945 sei Österreich am Vorabend des Friedens gestanden, nun befinde man sich am Vorabend der EU-Erweiterung, die diesen Frieden dauerhaft absichere, so Schüssel.
„Wir haben uns gut in Österreich auf die Erwei¬terung vorbereitet! Wir haben viele Sorgen ernst genommen und konkrete Antworten darauf ge¬setzt! Wir haben – etwa durch die sorgfältige Festlegung von Übergangsfristen – Rahmenbe¬dingungen geschaffen, um niemanden zu über¬fordern und das Zusammenwachsen zu erleich¬tern“, sagte der Bundeskanzler. Nötig sei aber auch, Wichtigem endlich mehr Priorität beizu¬messen. Europa müsse „Antworten auf die Probleme europäischer Dimension“ geben, dabei aber die Sorgen der Bürger ernst nehmen, „wenn es etwa um die natürlichen Ressourcen wie unser Wasser geht. Europa darf kein abgehobenes politisches und gesellschaftliches Eliteprojekt sein“, betonte Schüssel. ■

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Schüssel: Arbeitsmarktreform ist sozial ausgewogen

Kanzler Schüssel nahm nach dem Ministerrat am 27.4. zur Arbeitsmarktreform der Bundesregie¬rung Stellung: „Wir haben ein umfangreiches Gesetz mit verbesserten Zu¬mutbarkeitsbestim¬mungen vorgelegt. Das Paket ist zielorientiert und sozial ausgewogen“, erklärte der Kanzler.
So werde die Vermittlungsdauer weiter ver¬kürzt, um von derzeit 103 auf 90 Tage zu kom¬men. Zudem habe man mit der gleichzeitigen Verlängerung des Jugendausbildungsgesetzes um zwei Jahre für Schulabgänger Ausbildungsplätze gesichert. Schüssel wies auch darauf hin, dass Österreich laut EU-Frühjahrsprognose im Jahr 2004 mit der EU-weit niedrigsten Arbeitslosen¬rate von 4,5% auf Platz Eins rücken werde. ■

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Steuerreform 2005 beschlossen

Der Nationalrat beschloss am 6.5. mit den Stimmen der ÖVP-FPÖ-Koalition die Steuerreform 2005 mit einer Gesamtentlastung von 2,53 Mrd. Euro. Die Eckdaten: u.a. Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25%, Gruppenbesteuerung, Neuregelung der Tarife bei Lohn und Einkommenssteuer ab 2005. ■

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Bundeskanzler Schüssel in Malta

Seine Besuchsserie in den neuen EU-Mitgliedstaaten begann Bundeskanzler Wolfgang Schüssel am 7.5. in Maltas Hauptstadt Valletta, wo er mit Präsident Edward Fenech Adami und Ministerpräsident Lawrence Gonzi zusammen¬traf. Im Mittelpunkt der Unterredungen standen die EU-Erweiterung, Fragen der künftigen EU-Verfassung und die Wahlen zum Europaparlament am 13.6.
Im Anschluss an die Gespräche nannte Schüssel die EU-Erweiterung erneut als „das europäische Friedensprojekt“ und zeigte sich erleichtert darüber, dass die pro-europäische Politik in dem Inselstaat trotz teilweiser EU-Skepsis schließlich zum Durchbruch gelangte. Malta eröffne durch seine extreme geopolitische Lage eine neue Dimension für die EU. Er wolle Ministerpräsident Gonzi darin unterstützen, dass Malta mindestens sechs Abgeordnete in das künftige EU-Parlament entsenden könne. Generell habe der Bundeskanzler bei zahlreichen europapolitischen Positionen einen Gleichklang zwischen Wien und Valletta feststellen können, wie Kanzler-Sprecherin Verena Nowotny der APA mitteilte.
Die bilateralen Beziehungen bezeichneten beide Regierungschefs als „exzellent“. Die österreichische Wirtschaft sei besonders im Bankensektor bereits gut repräsentiert. Hervorragend funktioniere auch die Zusammenarbeit der Flughäfen Wien und Malta International Airport. Geplant sei eine Vertiefung der Wirtschaftskooperation u.a. im Bereich des Tourismus, so Schüssel. Zu diesem Zweck wurde er von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Außenamts-Generalsekretär Johannes Kyrle und sein Amtskollege Gaetan Naudi unterzeichneten ein Visa-Abkommen zwischen Österreich und Malta. ■

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Schüssel zu Besuch in Rumänien

Bei einem offiziellen Besuch in Bukarest am 3.5. würdigte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die Bemühungen Rumäniens, vor dem geplanten Beitritt 2007 EU-Reife zu erlangen.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem rumänischen Regierungschef Adrian Nastase und Präsident Ion Iliescu standen europapolitische und bilaterale Wirtschaftsthemen. Begleitet wurde Schüssel von einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein.
Rumänien sei auf einem guten Weg in die europäische Integration: „Die Regierung hat viel getan für die Vorbereitung des Landes auf die EU“, sagte Schüssel und zeigte für vorhandene Defizite Verständnis. Das Land habe unter der Diktatur von Nicolae Ceaucescu viel Zeit verloren und keine Infrastruktur gehabt, so der Kanzler, der mit einem hohen rumänischen Orden dekoriert wurde.
Ein weiteres zentrales Thema der Kanzler-Visite war die geplante Übernahme von Rumäniens größtem Mineralölkonzern Petrom durch die OMV. Schüssel zufolge handelt es sich dabei um eine Größenordnung in „Milliarden-Euro-Höhe“. Nastase sprach von einem „wichtigen Angebot“ der OMV.■

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Finnlands Premier Vanhanen bei Bundeskanzler Schüssel

Anlässlich der Eröffnung der Finnischen Botschaft im neuen EU-Mitgliedstaat Slowakei traf Ministerpräsident Matti Vanhanen bei seiner Anreise über Wien am 10.5. mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zu einem „Frühstücksgespräch“ zusammen.
Erörtert wurden u.a. die beiderseitigen Positio¬nen zur künftigen EU-Verfassung sowie zur Person des Nachfolgers von EU-Kommissionspräsident Romano Prodi.■

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EU-Erweiterung: Schüssel traf Berlusconi und Rop

Aus Anlass der EU-Erweiterung traf Bundeskanzler Wolfgang Schüssel am 30.4. im „Dreiländereck“ (Arnoldstein-Tarvis-Kranjska Gora) mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und dem slowenischen Regierungschef Anton Rop zusammen. An der Festveranstaltung nahm auch Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider teil. Den politischen Ansprachen folgte die Enthüllung eines Denkmals.
Darüber hinaus nahm Schüssel am 1.5. auch an Erweiterungsfeiern in Bratislava (Slowakei) und im grenznahen ungarischen Sopron teil.
Im Anschluss daran flog er mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Peter Medgyessy nach Dublin, wo in Anwesenheit aller 25 europäischen Staats- und Regierungschefs der zentrale Festakt der irischen EU-Präsidentschaft stattfand.■

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Bartenstein: Erweiterung stimuliert Arbeit und Wirtschaft

„Die EU-Erweiterung wird ohne Zweifel Rückenwind für Arbeit und Wirtschaft in Österreich bringen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein am 5.4. im Plenum des Nationalrats. Schon die Öffnung Osteuropas 1989 habe Österreich seither ein zusätzliches BIP-Wachstum von rd. 6% (etwa 14 Mrd. Euro) und insgesamt fast 60.000 Arbeitsplätze gebracht. Unter Bezugnahme auf Daten des international renommierten Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) bezeichnete Bartenstein Österreich als den größten Gewinner der Erweiterung.
Diverse Studien hätten zudem Integrationseffekte in Form eines zusätzlichen Wirtschaftswachstums von 0,42 in den Jahren 1995 bis 2001 ermittelt. „Es ist nicht überzogen zu sagen, dass etwa 40% des Wirtschaftswachstums der letzten Jahre und etwa 40% der zusätzlichen positiven Arbeitsmarkteffekte bzw. Jobs aus dem Titel Ostöffnung gekommen sind“, so der Wirtschaftsminister.
Trotzdem müsse man die Sorgen der Österreicher ernst nehmen. Besonderer Dank gelte hier Bundeskanzler Schüssel und allen anderen, die zur Durchsetzung der siebenjährigen Übergangsfrist für den heimischen Arbeitsmarkt beigetragen hätten.
„Österreich hat also gewonnen und wird weiter gewinnen. Es gibt mehr als 1000 internationale Headquarters in Österreich, die in Osteuropa wirtschaftlich verankert sind. Das ist ein Erfolg für den Standort Österreich und bringt Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, betonte Bartenstein. Die österreichische Bundesregierung unterstütze diese Standortpolitik nach Kräften durch eine standortstärkende Steuerreform (u.a. 25% KöSt, Gruppenbesteuerung). ■

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OeNB: Österreicher vermehrten ihr Geldvermögen auf 304 Mrd. Euro

Der finanzielle Vermögensaufbau (Geldvermögensbildung) der privaten Haushalte setzte sich im vierten Quartal 2003 mit 3,6 Mrd. Euro auf hohem Niveau fort. Im Gesamtjahr 2003 erreichten die Finanzveranlagungen nach ersten Berechnungen der Gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) einen Transaktionswert von 14 Mrd. Euro und waren damit um rd. 12% höher als die Veranlagungen im Jahr 2002. Der Marktwert der finanziellen Vermögenswerte der privaten Haushalte lag per Ende 2003 mit 303,9 (Vorjahr: 287,6) Mrd. Euro um fast 6% höher. ■

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Österreichische und Deutsche Post kooperieren im Vertrieb

Österreichische Post AG und Deutsche Post gaben am 26.4. bekannt, künftig zu kooperieren. Der Kooperationsvertrag betreffe den Vertrieb von adressierten und unadressierten Massensendungen aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien, England, Spanien, Dänemark und der Schweiz nach Österreich. Die Deutsche Post werde in diesen Ländern dafür werben, dass Sendungen nach Österreich über die Post AG und nicht über die Konkurrenz – etwa die holländische oder französische Post – verschickt würden. ■

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Bio-Landbau: Österreich in EU auf Platz Zwei

In Österreich werden 11% (297.000 Hektar) der Gesamt-Landwirtschaftsfläche für den Bio-Landbau genutzt. Einem vom britischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ durchgeführten internationalen Ranking zufolge rangiert Österreich damit auf dem zweiten Platz, nach Liechtenstein mit 26,4%. Weltweit wird Bio-Landbau auf 24 Mio. Hektar betrieben, die Tendenz ist weiter steigend.
„Wir gehen davon aus, dass es in Österreich mehr Bio-Landwirtschaft geben wird, sagte Gerhard Popp, Pressesprecher im Landwirtschaftsministerium, gegenüber der „Wiener Zeitung“. ■

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Billa mit eigener Fluglinie

Die zur deutschen Rewe-Gruppe gehörende Handelskette Billa gründete am 1.5. nun auch eine eigene Fluglinie. Schon in den Sommermonaten soll die neue Fluggesellschaft „LTU Billa“ mit einem Flugzeug von Wien, Salzburg, Linz und Graz insgesamt 19 Ziele am Mittelmeer, am Roten Meer und im Atlantik ansteuern, wie die „Kronen Zeitung“ am 5.5. berichtete. Anlass für die Gründung sei u.a. das enorme Wachstum bei ITS-Billa-Reisen gewesen. ■

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Wien: Barenboim spielt Beethoven - Franz Morak ehrt den Starpianisten

Es war wohl der sensationellste Auftritt eines Solisten im Wiener Musikverein seit langem: Der 61-jährige, aus Argentinien stammende, in Israel lebende Pianist und Dirigent Daniel Barenboim interpretierte innerhalb von 17 Tagen alle 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens – das „Neue Testament“ der Klavierliteratur. Einzigartig nicht nur die Vorstellungsgabe Barenboims für die Architektur und emotionale Spannbreite der Sonaten, sondern auch sein traumhaft singender Klavierton. Mit sieben Jahren hatte das Wunderkind – die Eltern unterrichteten Klavier in Buenos Aires – schon sein erstes öffentliches Konzert gegeben. Auf offener Bühne überreichte ihm nun Kunststaatssekretär Franz Morak das von Bundespräsident Thomas Klestil verliehene Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse für seine Beethoven-Parforceleistung und für seine Verdienste um die Musik im allgemeinen. Barenboim bedankte sich – seines ersten Wien-Besuches 1952 gedenkend – mit einer Liebeserklärung an die Musikstadt. ■

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Recht und Film: Staatssekretär Morak bei Symposium in Wien

Bei einem Symposium in den Wiener Rosenhügelstudios befassten sich u.a. Produzenten und Urheberrechtsexperten mit den Auswirkungen des technologischen Fortschritts und der Globalisierung auf die Filmindustrie. Bis 4 Mrd. Dollar Schaden erleidet die US-Filmindustrie jährlich durch illegale Downloads. Deswegen fordert Georgia Tornow, Generalsekretärin von film20, besonderen staatlichen Schutz für Filmproduktionen. Hinsichtlich eines gemeinsamen Filmmarkts zeigte sich der internationale Filmproduzent Jan Mojito skeptisch. 80 % nationaler Produktionen würden nie das Ursprungsland verlassen. Konkurrenzfähig, auch gegenüber Hollywood, könne der europäische Film nur mit Stoffen aus „gemeinsamer Geschichte, Kultur, Sport und Sprache“ sein. Kunst- und Medienstaatssekretär Morak sprach sich – da größere Produktionen auch höhere Budgets bedeuten- für vermehrte europäische Koproduktionen aus. Bemühungen der EU zur Vereinheitlichung der Urheberrechte seien „von immenser Bedeutung“. ■

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www.staatsvertrag.at - Webausstellung der Österr. Mediathek

Als Auftakt der Feiern zu 50 Jahre Staatsvertrag bietet die Österreichische Mediathek des Technischen Museums Wien im Jubiläumsjahr 2005 ab April eine virtuelle Schau, in deren Mittelpunkt hunderte Töne stehen. So kann man nicht nur Leopold Figl, Julius Raab und Karl Renner auf Knopfdruck ins Haus holen, sondern auch das Zeitkolorit der 50er Jahre wieder lebendig werden lassen. Geplant sind aber nicht nur Aussagen prägender Politiker, sondern auch zeitgenössische Aufnahmen einfacher Menschen bzw. deren heutige Reflexionen. Die Österreichische Mediathek verwendet u.a. bisher unveröffentlichte Archivmaterialien wie z.B. Mitschnitte der Sendergruppe „Rot-Weiß-Rot“, des alliierten Senders der US-Zone. ■

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Großer Österreichischer Staatspreis 2003 an Siegfried Anzinger

Der Maler Siegfried Anzinger (51) erhält den Österreichischen Staatspreis 2003, der ihm am 17.5. im Rahmen der Eröffnung der Albertina-Ausstellung „Siegfried Anzinger. Werke auf Papier 2001-2004“ überreicht wird. Die Laudatio hält sein deutscher Kollege Markus Lüpertz. Zur Entscheidung des Kunstsenats meinte Staatssekretär Morak, der Maler nehme „in der österreichischen Bildenden Kunst einen wichtigen Stellenwert ein. Er hat es verstanden, den Übergang ins Heute zu schaffen und hat aus der Position der Neuen Wilden das Spektrum seiner Arbeiten erweitert“. 1953 in Weyer (Oberösterreich) geboren, studierte Anzinger von 1971 bis 1977 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er gilt als einer der Protagonisten der „Neuen Malerei“, die sich in Österreich in den 80er Jahren etablierte. Bereits 1982 war er österreichischer Teilnehmer an der documenta in Kassel. Hans Hollein präsentierte seine Malerei 1988 auf der Biennale in Venedig. Seit 1997 ist der in Wien und Köln lebende Künstler Professor für Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Der Große Österreichische Staatspreis ist die höchstrangige Auszeichnung, die die Republik Österreich einem Künstler für hervorragende Leistungen verleiht. 1950 vom damaligen Unterrichtsminister Felix Hurdes geschaffen, wird sie auf Vorschlag des Österreichischen Kunstsenats ohne festgelegtes Rotationsprinzip für die Sparten Literatur, Musik, Bildende Kunst und Architektur vergeben. Seit 1971 erhält sie nur eine einzige Person pro Jahr. ■

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Dominik Steiger erhält den Würdigungspreis für Literatur 2003

Eine selbstverfasste Kurzbiographie lautet: „dominik steiger, geboren 40 in wien. Vielseitig. Dichter maler musiker, buchdienst fesch. Allerhand Veröffentlichungen und auftritte“. Kunststaatssekretär Morak, eingangs zum Geehrten: „In einer Zeit, in der alles immer schneller wird, sind Bücher und Texte wie jene des poetischen Universalisten Dominik Steiger Ferien von der herrschenden Logik und vom herrschenden Zeitgeist“. Er speise „seine Bücher mit subversiver Ironie ins literarische Leben ein“. Steiger dankte und antwortete à la carte und ersuchte die heimi¬schen Buchhändler seine Bücher, „Lustprodukte meiner Tagtraumarbeiterei“ (...) „wenigstens einmal zur Ansicht und zum Kennenlernen zu bestellen“. Diese sollten seine Bücher für einige Zeit, „etwa für zwischen zwei Haarschnitten“, in die Auslage stellen, „eventuell mit einem vom Lehrling handgemalten rotweißroten Fähnchen“, „das wär fesch“ – schließlich stünden ja jetzt Millionen Österreicher hinter seinem Preis. Die einfühlsame Laudatio hielt der seelenverwandte Anselm Glück. Renate Ganser spielte mit Witz klassisches Potpourri. Zu Dominik Steigers wundersamen Büchern zählen „sink um i alle minuti“, „Sinngummis à la minute“ und „Thingummy“. Von Laudator Anselm Glück sind u.a. „innerhalb des gefrierpunktes“ und „ich kann mich nur an jetzt erinnern“ großartig. ■

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Lessing-Preis für Kritik 2004 an Aufklärerin Elfriede Jelinek

Die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek („Die Klavierspielerin“, „Das Werk“), u.a. Büchner-Preisträgerin, wurde in Wolfenbüttel (Deutschland) mit dem Lessing-Preis für Kritik 2004 ausgezeichnet, der alle zwei Jahre von der Lessing-Akademie vergeben wird. Wie die Jury erklärte, gehe Jelineks Werk über geläufige Gesellschaftskritik hinaus, ihr Schreiben sei „wie bei Lessing, eingreifend: Sie bezieht Stellung und beeindruckt durch Unabhängigkeit“. Jelinek zeigte sich über den Preis erfreut, „der ausdrücklich für Kritik vergeben wird, Kritik im weitesten Sinn“. Sie habe in ihrem Schreiben immer versucht, „eine ästhetische Methode für meine Gesellschaftskritik zu entwickeln“. Der Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), Autor u.a. von „Minna von Barnhelm“ und „Nathan der Weise“, bedeute ihr als Dramatiker „sehr viel“, sie sehe sogar eine Art dialektischer Beziehung: „Auf der einen Seite Lessings Wunsch nach der Durchsetzung von Toleranz und Vernunft, oft wider besseres Wissen, denn er war Aufklärer und gleichzeitig scharfer Skeptiker, was die Vernunft betrifft, und auf der anderen Seite mein inzwischen völlig verfestigtes Wissen um Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit, was die menschliche Vernunft betrifft“.
Für den Förderpreis zum Lessing-Preis hat Jelinek den Kärntner Autor Antonio Fian bestimmt. Die Verleihung dieser Auszeichnung an den 1956 in Klagenfurt geborenen Verfasser von Erzählungen, Romanen, Dramoletten und Hörspielen erfolgte gleichfalls in Wolfenbüttel. ■

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London: Neue Musik aus Österreich

Bis 16.5. stellt das Österreichische Kulturforum in London sechs junge Komponisten vor: Gabriele Proy, Reinhard Fuchs und Lukas Haselböck (aus Österreich) sowie Joe Cutler, David Horne und Nick Shardlow (aus England). Konzerte, Installationen und Diskussionen finden im Kulturforum, in der Wigmore Hall und in der St. Paul’s Church statt. Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein Contemporary Composer’s Forum. Beteiligte Künstler sind u.a. der Cellist Richard Harwood, die Mezzo-Sopranistin Lore Lixenberg und die Pianistin Isabel Ettenauer. Weiters werden Kompositionen von Olga Neuwirth, H. K. Gruber und Peter Maxwell Davies zu hören sein. Die Werke der jungen Komponisten werden von Studierenden des Royal Northern College of Music aus Manchester einstudiert. Die Veranstaltungsreihe soll im November 2004 und 2005 fortgesetzt werden. ■

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Max Reinhardt und Österreich

Das Österreichische Theatermuseum zeigt bis 19.9. die Ausstellung „Max Reinhardt und Österreich – Ein ambivalentes Verhältnis“. Wie kein anderer Regisseur veränderte Reinhardt (1873- 1943) das europäische Theater bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Mit dem gebürtigen Österreicher bleiben untrennbar die Salzburger Festspiele (u.a. „Jedermann“), die Erneuerung des Theaters in der Josefstadt und die Gründung des Reinhardt-Seminars in Wien verbunden. Zu sehen sind Fotos, Manuskripte, Regiebücher, Briefe, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, audio-visuelle Materialien. ■

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Ars Electronica im Umbruch

Die Ars Electronica wird umgestaltet, um Linz für die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2009 entsprechend zu unterstützen. Ziel ist ein besseres Network mit den Linzer Universitäten, dem Lentos und dem OK auf institutioneller und nicht nur auf Projektebene. Vergeben wurde der „Prix Ars Electronica 2004“: Die Goldene Nicas für „Digital Communities“ erhalten Wikipedia (Niederlande/Uganda) und „The World Starts with Me“ (USA). Das „the next idea“-Stipendium wurde an Studenten des japanischen Institute of Advanced Media Arts and Sciences vergeben. Ben Rubin und Mark Hansen siegten bei „Interaktiver Kunst“, Chris Landreth bei „Computeranimation/Visual Effects“. ■

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Stift Melk: Waldzell Meeting 2004 – A Global Dialog for Inspiration

Das barocke Traumstift Melk/Donau (Niederösterreich), Inspiration für Umberto Ecos Roman „Im Namen der Rose“, ist Rahmen für das Waldzell Meeting 2004, am 11. und 12.9. Hier begegnen einander Persönlichkeiten, die überragende Leistungen in Kunst, Gesellschaftspolitik, Wissenschaft und Spiritualität erbracht haben – etwa der Autor Paulo Coelho, die Nobelpreisträger Shirin Ebadi (Frieden), Günter Blobel (Medizin), Kary B. Mullis (Chemie), der Psychologe Mihály Csikszentmihályi (Thinker of the Year Award 2000), Carl Djerassi (Vater der „Pille“), Oberrabbiner David J. Goldberg, Bariton Thomas Hampson, Stephan Rechtschaffen (Pionier der Wellness Bewegung, Gründer von Omega) und der Quantenforscher Anton Zeilinger. Die Referenten werden u.a. Einblicke in ihre außergewöhnlichen Lebensgeschichten gewähren. Im Zentrum des Meetings steht die Frage nach einem sinnerfüllten Leben. Diese stellt sich nicht nur für den Einzelnen, sondern immer mehr auch für Unternehmen, für Entscheidungsträger in allen Bereichen.
Das Waldzell Institut leitet seinen Namen aus Hermann Hesses Roman „Das Glasperlenspiel“ ab, wo die Schule der Glasperlenspieler Waldzell heißt und es um „die Grundsätze einer neuen Sprache, nämlich einer Zeichen- und Formelsprache, an welcher die Mathematik und die Musik gleichen Anteil“ haben, geht. ■

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Haydn und die Volksmusiken

Das Haydn-Haus Eisenstadt (Burgenland) zeigt bis 11.11. die zauberhafte Sonderausstellung „Deutscher, Kolo, All’Ongarese – Haydn und die Volksmusiken“, die sich der Beziehung des Altmeisters der Wiener Klassik zu den verschiedenen Volksgruppen in seinem Umfeld widmet: Joseph Haydn hat mit seinem phänomenalen Gedächtnis die verschiedensten volksmusikalischen Ausdrucksformen aufgesogen und gespeichert – etwa kroatische, ungarische, italienische, deutsche. Originalpartituren, Volksmusikinstrumente, Originaltrachten uvm., vermitteln einen entsprechenden Eindruck des bunten Spektrums der Volkskulturen, von denen Haydn fasziniert war. ■

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Jüdisches Museum: Wien, Stadt der Juden. Die Welt der Tante Jolesch

Das Jüdische Museum Wien zeigt von 19.5. bis 31.10. in Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen die von Joachim Riedl kuratierte Ausstellung „Wien, Stadt der Juden. Die Welt der Tante Jolesch“, beschworen u.a. von Friedrich Torberg. Mehr als 200.000 Juden lebten in der Zeit der Ersten Republik (1918-38) in Wien und bildeten mit rund 11 % an der Gesamtbevölkerung die nach Warschau größte jüdische Gemeinde Europas. Die faszinierend gestaltete Ausstellung dokumentiert das sozial weitgefächerte Spektrum des Wiener Judentums in seiner letzten Blüte: Es reicht von armen Stetl-Juden über die geistige Elite z.B. des Roten Wien bis zu den Salons des aufgeklärten Bürgertums. Bevor sich der Todesschatten des Holocaust über Wien legte, brodelte die Stadt mit großer geistiger Kraft – wohl wie nie mehr wieder und dies lag auch an der Brillanz eines Judentums, maßstabsetzend bei politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen. ■

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„SportKids“ - Projekt in Innsbruck

Am 3. Mai stand im Kindergarten St. Nikolaus in Innsbruck alles im Zeichen des Sports. Nach erfolgreichen Projekten im Burgenland und in Salzburg wurde nun in Tirol ein weiteres Pilotprojekt der SportKids von Sport-Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer gemeinsam mit Vizebürgermeister Michael Bielowski und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ins Leben gerufen. SportKids richtet sich an Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren. In enger Zusammenarbeit mit Kindergärten und Volksschulen testen sportpädagogisch geschulte Betreuer vor Ort die sportmotorischen Begabungen der Kinder. Dies ermöglicht eine gezielte und individuelle Ausbildung der motorischen Fähigkeiten. „Unsere Kinder und Jugendlichen leiden unter großem Bewegungsmangel. Darum ist es um so wichtiger, dass dieser unerfreulichen Entwicklung bereits in früher Kindheit durch altersgerechte Bewegungsangebote frühzeitig entgegengewirkt wird“, so Schweitzer. ■

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Bundeskongress „Fit für Österreich“

Im Zuge der NÖ Sport- und Gesundheitstage veranstaltete das Staatssekretariat für Sport gemeinsam mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) und den Dachverbänden einen Bundeskongress zum Thema „Fit für Österreich“ sowie eine Schulsport-Enquête. Ziel war es mittels Referaten, Vorträgen und Diskussionsrunden auf die Bedeutung von „Bewegung und Sport“ hinzuweisen und die vorhandenen Ressourcen von Bund, organisierten Sport, Länder und Gemeinden zu optimieren. „Regelmäßige körperliche Aktivität durch Bewegung und Sport macht das Leben lebenswerter, hält fit und macht mobil bis ins hohe Alter“, betonte Sport-Staatssekretär Mag. Karl Schweitzer in seinen einleitenden Worten.
Zum ersten Mal kamen Vertreter aus den Bereichen Sport, Politik, Wissenschaft und Sozialversicherung zusammen, um über die präventive Wirkung und Bedeutung von „Bewegung und Sport“ zu referieren, zu diskutieren und mögliche gemeinsame Aktionen zu setzen, um „die Zukunft unserer Gesellschaft in der Gegenwart vorzubereiten“, wie Gesundheitsstaatssekretär Dr. Reinhart Waneck in seinem Impulsreferat betonte. Gemeinsam versuchte man auf das Potential des organisierten Sport in Österreich als Dienstleister im Gesundheitssystem aufmerksam zu machen, vorhandene gesundheitsfördernde Potentiale ausschöpfen und neue Wege zur Reduktion der Krankheitskosten und zur Entlastung des Gesundheitssystems aufzuzeigen.
Es standen nicht nur die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft (Prof. Weiß, ISW), der enge Zusammenhang von Sportunterricht und Bewegungsmangel (Prof. Waneck, BMGF), der „Sport als Medikament“ (Prof. Holdhaus, IMSB), die immense gesundheitsfördernde Möglichkeit des Sports in der Prävention (Mag. Hartinger, Österr. Sozialversicherung), sondern auch das laufende Projekt in Deutschland „Sport pro Gesundheit“ (Prof. Banzer, Frankfurt/Main) zur Diskussion. Gemeinsames Ziel muss es daher sein, Bewegungssportarten anzubieten, die qualitätsgeprüft, kostenbewusst und sozial verträglich sind. Ein gezieltes Qualitätsmanagement aller Beteiligten im Sport, um eine Verbesserung des Stellenwertes von Bewegung und Sport sowie des Gesundheitsstatus in allen Altersklassen zu erreichen. „Ist Sport gesund? – Welchen Beitrag kann der Sport zur Gesundheitspolitik beitragen?“, wurde in einer von Elmar Oberhauser geleiteten Diskussionsrunde mit Mag. Karl Schweitzer, NAbg. Elmar Lichtenegger, LH-Stv. Liese Prokop (NÖ), Mag. Beate Hartinger und Prof. Norbert Bachl (ÖISM) erörtert.
Um den Sport bessere Möglichkeiten zu eröffnen, sollten Eltern und Lehrer gemeinsam aktive Bewegung „vorleben“, die Schulautonomie und die damit verbundene Turnstundenkürzung noch einmal überlegt werden, Schule und Verein besser kooperieren, Städte und Länder gemeinsam neue innovative Initiativen und Projekte setzen, der organisierte Sport und der Bund qualitätsgesicherte Bewegungsprogramme anbieten und von Seiten der Sozialversicherung ein Bonussystem für aktive Menschen angeboten werden.
Dieses Paket ist ein Weg, um allen Menschen in Österreich die Bedeutung von „Bewegung und Sport“ zur Verbesserung ihrer Lebensqualität näher zu bringen und darauf hinzuweisen, dass man in der Diskussion um die Finanzierung des Gesundheitssystems den Bereich des Sports als kompetenten und kooperativen Partner nicht vergessen sollte. ■

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