Montag, 18. Jänner 2010

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Politischer Jahresauftakt mit Partei-Klausuren

Österreichs Parlamentsparteien starteten das neue Arbeits- und Wahljahr 2010 jeweils im internen Zirkel. Den Auftakt machte am 8. Jänner die SPÖ mit ihrer zweitägigen Präsidiumsklausur im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf. Im Fokus der Beratungen standen der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit sowie die Bildungsreform mit der SPÖ-Forderung nach einem Ausbau der Ganztagsschulplätze und einer Erweiterung des Schulversuchs zur „Neuen Mittelschule“.
Unterrichtsministerin Claudia Schmied sprach sich für eine Verdoppelung der Schulversuche auf 20 Prozent aus. Auch Bundeskanzler Werner Faymann verwies in Richtung Regierungspartner ÖVP auf den erhöhten Bedarf, etwa in Tirol und Oberösterreich. Die 10-Prozent-Klausel halte den Erfordernissen nicht mehr Stand. In Wien liege der Bedarf schon bei 50 Prozent. Auch punkto Ganztagesplätzen liege die Nachfrage höher als das Angebot. Schmied will Ende Jänner das Ergebnis einer Umfrage bei 700.000 Eltern präsentieren.

Thema war aber auch der koalitionäre Disput um das von ÖVP-Innenministerin Maria Fekter propagierte Asyl-Erstaufnahmezentrum in Eberau (Burgenland), das von der Landes-SPÖ um Landeshauptmann Hans Niessl nicht zuletzt angesichts der kommenden Landtagswahlen vehement abgelehnt wird. Bundeskanzler Werner Faymann erklärte dazu, das Ergebnis der geplanten Volksbefragung müsse für die Politik bindend sein. Zudem stellte er die Notwendigkeit eines dritten Erstaufnahmezentrums in Frage und plädierte für alternative Lösungen.

In diesem Punkt haben sich die Regierungsparteien mittlerweile auf ein gemeinsames Prozedere geeinigt: "Bei der Asylfrage sind wir zur Sachlichkeit zurückgekehrt", betonte der Bundeskanzler nach der Ministerratssitzung am 12. Jänner. Bis Ende des Monats sollen die Möglichkeit verkürzter Asylverfahren sowie der generelle Bedarf für ein weiteres Erstaufnahmezentrum beziehungsweise Alternativen zum Standort Eberau erhoben werden. Man könne sich auch jeweils kleinere Zentren in mehreren Bundesländern vorstellen, so Faymann. Eine Lösung könne jedenfalls nur in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden und Landeshauptleuten gefunden werden. Auch Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll sieht das gemeinsame Vorgehen positiv. Außer Streit steht bei beiden Koalitionspartnern, dass die Erstaufnahmezentren in Traiskirchen () und Thalham () entlastet werden müssen.

Themenschwerpunkt der ÖVP-Klausur in Altlengbach (NÖ; 10./11. Jänner) waren Wirtschaftspolitik und Sicherheit. Finanzminister Pröll plädierte angesichts der Finanzkrise für eine Total-Verstaatlichung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Derzeit hält der Bund 70 Prozent der Anteile an der Zentralbank, 30 Prozent liegen bei Banken, Versicherungen und Interessenvertretungen. Pröll kündigte an, dieses Aktienpaket übernehmen zu wollen. Als Kaufpreis nannte er bis zu 50 Millionen Euro. Pröll begründete seine Absicht mit der Rolle der OeNB bei der Bankenkontrolle. Die Beteiligung der Banken und Interessenvertretungen an der Notenbank sei "historisch gewachsen", habe in der heutigen Finanzwelt jedoch "nichts mehr verloren", so der Finanzminister. SPÖ und Oppositionsparteien sprachen in diesem Zusammenhang von einem längst notwendigen Schritt. Zentrale Aufgabe der Notenbank sei die Kontrolle der Finanzinstitute, was nur in staatlicher Alleinregie gewährleistet sei.

Verstärkt will die ÖVP in Zeiten der Wirtschaftskrise Klein- und Mittelbetriebe unterstützen beziehungsweise bestehende Förderprogramme verlängern. Für deren Expansion in neue Märkte sollen auch heuer 25 Millionen Euro bereit gestellt werden.

Die FPÖ hielt ihr traditionelles Neujahrstreffen am 10. Jänner in der Wiener Messehalle ab. Parteichef Heinz-Christian Strache meldete für das dritte Lager den alleinigen Führungsanspruch in Österreich an und agitierte im Vorfeld der kommenden Landtagswahlen in Wien, Burgenland und Steiermark in bekannter Manier mit rüden Parolen gegen Zuwanderung, sozialen Missbrauch und rot-schwarzen Proporz.

Die Grünen widmeten sich bei ihrer Klausur im steirischen Schloss Seggau (14./15. Jänner) vor allem den Themen Armutsbekämpfung, Klimaschutz und Bildung. Grünen-Chefin Eva Glawischnig forderte angesichts diverser Skandale (Skylink, Hypo-Alpe-Adria-Bank) sowie jüngster Korruptionsvorwürfe gegen Uwe Scheuch, Chef der "Freiheitlichen in Kärnten" (FPK), "moralische Standards" in der Politik.

Beim Landesparteitag der FPK am 16. Jänner wurde die Abspaltung der bisherigen BZÖ-Landesgruppe zur FPÖ einstimmig abgesegnet. Uwe Scheuch wurde zudem mit klarer Mehrheit (90,15 Prozent der Delegiertenstimmen) als FPK-Obmann bestätigt. Josef Bucher, Bundesparteiobmann des BZÖ nahm das Ergebnis "zur Kenntnis".

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Bundespräsident Fischer auf Staatsbesuch in China

Vor neun Jahren fand der letzte österreichische Staatsbesuch in der Volksrepublik China statt. Nun sollen die bilateralen Beziehungen auf höchster politischer Ebene neu belebt werden: Bundespräsident Heinz Fischer ist am 18. Jänner zu einer fünftägigen China-Reise mit Stationen in Peking und Shanghai aufgebrochen. Begleitet wird er von seiner Frau Margit sowie vier Regierungsmitgliedern, etlichen Parlamentariern und einer umfangreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation. Auf dem Programm stehen politische Gespräche mit Staats- und Parteichef Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao. Geplant sind Abkommen im Gesundheits- und Wirtschaftsbereich.

Stärke und Zusammensetzung der vom Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Richard Schenz, geleiteten Wirtschaftsdelegation mit mehr als 120 Mitgliedern zeigen, dass der Besuch vor allem dem Ausbau der ökonomischen Beziehungen dienen soll. China ist Österreichs wichtigster Handelspartner in Asien und gilt neben Indien als größter Hoffnungsmarkt europäischer Wirtschaftstreibender. Der bilaterale Außenhandel hat sich im Vorjahr trotz Wirtschaftskrise relativ stabil entwickelt. Die Statistik Austria bezifferte das Handelsvolumen in den ersten drei Quartalen 2009 auf 4,8 Milliarden Euro. Die Exporte nach China stiegen um 5,3 Prozent - insbesondere in den Sektoren Infrastruktur, Maschinenbau, Energie- und Umwelttechnologie.

In Shanghai wird der Bundespräsident gemeinsam mit dem Regierungskommissär für die EXPO 2010, Hannes Androsch, die Grundsteinlegung für den Österreich-Pavillon vornehmen.

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Spaniens Premier Zapatero in Wien

Spaniens Ministerpräsident José Luis Zapatero hat am 14. Jänner in Wien die Schwerpunkte des beginnenden spanischen EU-Ratsvorsitzes präsentiert. Hauptthemen der Unterredung mit Bundeskanzler Werner Faymann waren dabei der gemeinsame Kampf der EU-Mitgliedstaaten gegen die Wirtschaftskrise sowie die Umsetzung des im Dezember in Kraft getretenen Lissabon-Vertrages. Intensiv erörtert wurde allerdings aus aktuellem Anlass auch die zu koordinierende EU-Hilfe für den nach einer Erdbebebkatastrophe verwüsteten Karibikstaat Haiti. Faymann drückte seine tiefe Betroffenheit aus und sagte Österreichs Unterstützung vor allem bei der Suche nach Vermissten, medizinischer Versorgung und Wasseraufbereitung zu. (An Hilfsmitteln hat Österreich bisher 800.000 Euro bereitgestellt.)

Beide Regierungschefs unterstrichen ihre Absicht, innerhalb der EU für die von Österreich seit langem geforderte Finanztransaktionssteuer sowie eine verstärkte Kontrolle der Finanzinstitutionen zu werben. Faymann plädierte weiters für eine enge Kooperation in den Bereichen Soziales, Bildung und Forschung, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken und Chancengleichheit zu gewährleisten.

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Designierter EU-Kommissar Hahn überzeugte im EU-Parlament

Österreichs designierter EU-Regionalkommissar Johannes Hahn konnte am 14. Jänner nach dreistündiger Anhörung im Regionalausschuss des EU-Parlaments durch Sachkenntnis überzeugen. Sämtliche Fraktionen urteilten durchwegs positiv. Im Hearing sprach sich Hahn unter anderem "absolut gegen die Renationalisierung" der EU-Regionalpolitik aus und kündigte "Null-Toleranz" bei irregulärer Verwendung der Fördermittel an.

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Westbalkan-Initiative

Außenminister Michael Spindelegger hofft, dass die EU-Beitrittsverhandlungen mit Kroatien 2010 abgeschlossen werden können. In der ORF-Pressestunde am 17. Jänner kündigte er zudem für nächste Woche gemeinsam mit Griechenland eine „Westbalkan-Initiative“ an.

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Entschädigungsfonds 2009

Das Kuratorium des Allgemeinen Entschädigungsfonds hat am 12. Jänner eine Zwischenbilanz über das erste Halbjahr der Schlusszahlungen an NS-Opfer gezogen. Seit Novellierung des Gesetzes im Juli 2009 seien rund 20.700 Anträge auf Entschädigung in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro eingelangt. 4.600 Anträge seien bereits abgeschlossen und Gelder an 5.400 Personen überwiesen worden, informierte die Kuratoriumsvorsitzende, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Bei vielen Anträgen habe man jeweils mehrere Personen berücksichtigt, erklärte Prammer die Differenz zwischen Anträgen und tatsächlich Entschädigten. Der 2001 eingerichtete Fonds ist mit 210 Millionen Dollar dotiert.

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Finanzminister Pröll für Gipfeltreffen deutschsprachiger Länder

Ein Gipfeltreffen deutschsprachiger europäischer Länder soll den stagnierenden Verhandlungen der EU-Finanzminister über Bankgeheimnis beziehungsweise Zinssteuer neuen Schwung verleihen. Darauf haben sich Österreichs Finanzminister Josef Pröll und sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble bei einem Treffen in Berlin am 16. Jänner geeinigt. Eine Lösung des Konflikts beim Rat der EU-Finanzminister am 19. Jänner zeichne sich bis dato nämlich nicht ab.

An dem Spitzentreffen nächste Woche sollen neben Deutschland, Österreich und Luxemburg auch "außerhalb der EU liegende Staaten wie etwa die Schweiz" teilnehmen, erklärte Pröll nach dem Gespräch mit Schäuble. Nach dem Regierungswechsel in Deutschland war dies das erste bilaterale Zusammentreffen mit dem neuen deutschen Finanzminister.

Österreich und Luxemburg lehnen einen automatischen Informationsaustausch (und damit die Aufgabe ihres Bankgeheimnisses) nach wie vor ab, solange Drittstaaten wie die Schweiz keine vergleichbaren Verpflichtungen eingehen. Mit einem Generalvorbehalt blockieren Österreich und Luxemburg weiterhin damit verbundene EU-Finanzrichtlinien beziehungsweise -abkommen. Diese Haltung Österreichs zu dem Steuerpaket werde auch beim EU-Treffen am 19. Jänner unverändert sein, "wenn Kommission und Rat keine Lösung ermöglichen", betonte Pröll gegenüber APA und ORF. Schäuble hat laut Pröll für die österreichische Position "Verständnis gezeigt".

Hintergrund ist: Österreich und Luxemburg müssen gemäß geltender EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie ihr Bankgeheimnis aufgeben und zu einem automatischen Informationsaustausch übergehen, sobald man mit europäischen Drittstaaten und den USA über die Auskunftserteilung nach OECD-Standard Einigung erzielt.

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Rekordjahr 2009 für Autohandel

Die Verschrottungsprämie ("Ökoprämie") hat dem österreichischen Autohandel 2009 trotz Wirtschaftskrise zu einem Rekordabsatz verholfen. Mit 319.403 neu zugelassenen Pkw sind im Vorjahr um 8,8 Prozent mehr Autos verkauft worden – das beste Verkaufsergebnis seit 1992. Ohne diese Prämie wären die Verkaufszahlen ungefähr auf dem Niveau von 2008 geblieben (294.000), auf das die Neuzulassungen im heurigen Jahr wohl wieder zurückfallen werden, schätzen Vertreter der Autobranche.

Die Verschrottung von vor 1996 erstmals zugelassenen Pkw war von Staat und Autohäusern mit insgesamt 1.500 Euro je Fahrzeug gefördert worden. Von dieser mit Umweltschutz begründeten Aktion profitierten 30.000 Besitzer von Altautos. Sie war an den Kauf von verbrauchsärmeren Neuwagen gebunden. Ab April 2009 konnte um die Förderung angesucht werden. Nach zweistelligen Verlusten in den ersten drei Monaten hoben die Pkw-Verkaufszahlen ab Juli 2009 regelrecht ab und erreichten je nach Monat ein Plus bis zu 44 Prozent. Nach Schätzungen von Importeuren und Händlern wurden durch die Verschrottungsprämie um rund 20.000 bis 25.000 Autos mehr verkauft als dies ohne Prämie der Fall gewesen wäre.

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Österreich mit zweitniedrigster Arbeitslosenquote in der EU

Im weltweiten Krisenjahr 2009 waren in Österreich im Jahresdurchschnitt 260.309 Menschen ohne Arbeit, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 22,6 Prozent entspricht, informierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer am 8. Jänner. Im europäischen Vergleich habe sich Österreich aber gut geschlagen, das mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent der zweitniedrigste Wert gehalten werden konnte. Die Arbeitslosenquote in der EU-27 lag 2009 bei 9,3 Prozent.

Man werde 2010 ein weiteres hartes Jahr am Arbeitsmarkt zu bewältigen haben, weshalb die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik und Lehrlingsbeihilfen um 69 Millionen Euro auf 1,454 Milliarden Euro aufgestockt würden, so Hundstorfer. "Heuer werden wir beginnend mit dem Arbeitsmarktpaket III den klaren Schwerpunkt auf Qualifizierung weiterführen. Je besser die Menschen ausgebildet sind, umso höher sind ihre Chancen am Arbeitsmarkt", betonte der Sozialminister.

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Inflation 2009 mit 0,5 Prozent auf geringstem Stand seit 1953

Im Gesamtjahr 2009 lag die Inflation in Österreich mit 0,5 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg – unterschritten lediglich durch eine negative Teuerungsrate von minus 0,7 Prozent im Jahr 1953, geht aus jüngsten Daten der Statistik Austria hervor. Hauptgrund waren die niedrigen Sprit- und Heizölpreise.

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Filmwunder aus Österreich: Golden Globes für Haneke und Waltz

Seit einigen Jahren feiern Filmschaffende aus Österreich große internationale Erfolge – sei es unter anderem in Berlin, Venedig und in Hollywood: In der Nacht auf den 18. Jänner erhielten der Regisseur Michael Haneke, 68, und der Schauspieler Christoph Waltz, 53, die Golden Globes. Beide wurden bereits bei den Filmfestspielen in Cannes prämiert – Haneke gewann dort schon vor Jahren den Großen Preis der Jury und zuletzt die Goldene Palme. Hanekes Schwarz-Weiß-Film "Das weiße Band", der in Norddeutschland vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs den gesellschaftlichen und strukturellen Ursachen von Gewalt nachspürt, wurde jetzt zum besten nicht-englischsprachigen Film gekürt.

Waltz siegte in der Kategorie Bester Nebendarsteller in der Rolle des SS-Offiziers Hans Landa in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds".

Von den Preisgekrönten begeistert zeigte sich Bundeskanzler Werner Faymann: "Diese Würdigung zweier außerordentlicher Leistungen wird vielen Kulturschaffenden aus Österreich Ansporn und Motivation sein sowie den Weg für weitere Erfolge ebnen“. Im Übrigen habe ihn Hanekes Film „tief beeindruckt". Beiden Künstlern wünsche er für die kommende Oscar-Verleihung nur das Beste.

Kulturministerin Claudia Schmied würdigte Michael Haneke als einen der "weltweit besten Regisseure, der aussagekräftiges Kino produziert und sich nicht scheut, sensible Themen in den Mittelpunkt seiner filmischen Erzählung zu stellen. Der Preis an Christoph Waltz zeigt den Reichtum an Talenten, aus dem die europäische und österreichische Filmwirtschaft schöpfen kann. Dieser Erfolg ist erneuter Ansporn, nach Erhöhung des ÖFI (Österreichischen Filminstitut)-Budgets und der Absicherung des Filmfernsehabkommens, das von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf versprochene Filmfördermodell umzusetzen. Er hat meine volle Unterstützung".

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Tour durch Österreich: Ministerin Schmied wirbt für "Neue Schule"

Unterrichtsministerin Claudia Schmied ist bis Februar in ganz Österreich unterwegs, um Lehrer und Lehrerinnen ihr "Konzept der neuen Schulen unter dem Motto 'Leistung braucht Vertrauen'" zu präsentieren. Zu den neun Bundesländer-Veranstaltungen, sind Pädagogen und Pädagoginnen aus verschiedenen Projekten des Unterrichtsministeriums eingeladen, die als Multiplikatoren und Meinungsbildende fungieren und sich miteinander vernetzen sollen.

Sie kommen aus Projekten wie der Leadership Academy, der Neuen Mittelschule oder den "Innovativen Schulen im Netzwerk". Aus diesen einzelnen Projekten soll nun ein "Strategienetzwerk" entstehen. Nicht mit an Bord sind Lehrerinnen- und Lehrervertreter –was diese auch kritisieren. www.netzwerke-im-dialog.at

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Wiener Wiesenthal Institut startet in Richtung Vollbetrieb

Nach einem turbulenten Jahr macht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) einen wichtigen Schritt in Richtung Vollbetrieb. Im Februar soll mit der Digitalisierung von zur Verfügung gestellten Dokumenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) begonnen werden. 2009 war es zu einem Streit zwischen IKG-Präsident Ariel Muzikant und dem Gründungsleiter des Instituts, Anton Pelinka, über die Nutzung des Archivs für Forschungszwecke gekommen, was schließlich zum Rücktritt des alten Vorstands geführt hatte.

Wie der neue VWI-Vorsitzende, Georg Graf, nun betonte, seien die Irritationen beseitigt. Auch die zurückgetretenen Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates, der 2010 neu bestellt wird, sollen ins Boot zurückgeholt werden.

Wie Vorstandsmitglied Bertrand Perz erklärte, würde die IKG nun alle Holocaustrelevanten Materialien zur Verfügung stellen.

Neuer VWI-Geschäftsführer ist der international erfahrene Zeithistoriker Bela Rasky. Das überwiegend von Bund und Gemeinde Wien finanzierte Wiesenthal Institut soll ab 2012 seinen Vollbetrieb im Palais Strozzi in der Wiener Josefstädterstraße aufnehmen.

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Albertina: Brus & Rainer

Im Reigen hochwertiger Ausstellungen, der sich derzeit in Wien dreht, verdient eine Schau besonderes Augenmerk: "Am Horizont der Dinge – am Horizont der Sinne", in der Wiener Albertina, bringt bis 14. Februar 70 Arbeiten in Mischtechnik, die Arnulf Rainer (geb. 1929) und Günter Brus (geb. 1938) 2008 geschaffen haben. www.albertina.at

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Einzigartig: Ernst Ludwig Kirchner im Salzburger Museum der Moderne

Das Salzburger Museum der Moderne (MdM) zeigt bis 14. Februar eine umfangreiche Schau des deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) – die erste Einzelausstellung in einem österreichischen Museum mit 130 Ölbildern, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotos. Etliche der ausgestellten Werke wurden noch nie öffentlich gezeigt. Die Kuratoren haben die einzigartigen Spitzenwerke von 49 internationalen Leihgebern aus der Schweiz, aus Deutschland, den USA, aus Liechtenstein und Österreich zusammengetragen – etwa aus den Kunstmuseen Basel und Bern, dem Kirchner Museum Davos, dem Städel, Frankfurt am Main, dem Groninger Museum, dem Museum Würth, Künzelsau, der Pinakothek der Moderne, München, dem Minneapolis Institute of Arts, der Hilti Art Foundation, Vaduz, und dem Museum Moderne Kunst, Stiftung Ludwig Wien.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellung liegen in den Dresdner Jahren 1908-1911, den Berliner Jahren 1911-1917 und den frühen Davoser Jahren 1918-1920. Die spätere Zeit bis zu Kirchners Freitod – er schoss sich 1938 ins Herz – wird durch wenige ausgewählte Werke beschrieben. War es in Deutschland das Dickicht der Städte mit seinen vielschichtigen Figuren, das er zu bannen versuchte, so in der Schweiz die Bündner Umwelt, die ihn zu einer neuen Form von Bergmalerei trieb.

Kirchner suchte nimmermüde nach einer neuen deutschen Kunst, nach neuen expressiven Ausdrucksmöglichkeiten und Formen – von der Zeit in der Künstlergruppe BRÜCKE (unter anderem mit Emil Nolde, Max Pechstein, Erich Heckel und Cuno Amiet) bis zu seinem tragischen Lebensende.

Erst zweimal gab es in Österreich Ausstellungen zum Werk Kirchners – 1996 in der Bank Austria und vorher im Salzburger Festspielhaus, wo die berüchtigte Nazi-Ausstellung "Entartete Kunst" rekapituliert wurde.

Wie einer der Kuratoren, Lucius Grisebach, erläuterte, sei Österreich "nach dem Krieg mit seinen eigenen Künstlern der Klassischen Moderne beschäftigt" gewesen, "daher kommt Kirchner in der österreichischen Rezeption kaum vor".

Zur Ausstellung ist im Verlag DuMont eine Publikation mit einem Essay Grisebachs erschienen. Sämtliche ausgestellten Werke sind farbig abgebildet, neben den zahlreichen von Kirchner aufgenommenen Fotos und einer ausführlich bebilderten Biografie. www.museumdermoderne.at

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Albertina: Verlängerung der erfolgreichen Impressionismus-Schau

Welcher Impressionist malte auf kubanischen Zigarrenkisten? Wie spontan arbeitete Van Gogh wirklich? Welches Geheimnis offenbart das Röntgenbild eines Renoir? Woran erkennt man ein impressionistisches Gemälde? Und womit malten die Impressionisten? Eine Antwort auf diese und weitere interessante Fragen gibt die originelle Ausstellung in der Wiener Albertina, die bis 14. Februar verlängert wurde und der die Ergebnisse eines fünfjährigen Forschungsprojekts zugrunde liegen, die einen neuen Blick auf die Entstehungsgeschichte, die Techniken und Malweisen der Stilrichtung ermöglichen. Kunstgeschichte und Kunsttechnologie agieren auf einer gleichberechtigten Ebene.

Mit rund 130 Gemälden von 45 Künstlern, darunter Caillebotte, Cézanne, Courbet, Degas, Gauguin, Manet, Monet, Pissarro, Renoir, Signac, Sisley, Toulouse-Lautrec und van Gogh, wird die Welt des französisch dominierten Impressionismus analysiert – von seinen Ursprüngen in der Freilichtmalerei bis zu den optischen Farbexperimenten des Pointillismus und Postimpressionismus.

Dabei stehen die unterschiedlichen Blickweisen des Künstlers, des Restaurators und des Betrachters im Vordergrund. Untersucht werden die Rolle des Lichts und die Auswirkung physischer Gesetzmäßigkeiten auf die impressionistische Malerei. Die systematische Analyse von Maltechniken und -methoden gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der Werke. Überraschende Erkenntnisse bringen die Rekonstruktion der Malprozesse und der Überarbeitungen von eigener und fremder Hand sowie die Erforschung von Erhaltungszustand und Restaurationsgeschichte. Originale Künstlerutensilien wie Pinsel, Paletten, Farbtuben, Malkästen und Staffeleien vermitteln einen authentischen Eindruck der damaligen Arbeitsbedingungen in freier Natur.

Den Kern der Schau bilden 75 Meisterwerke aus Wallraff-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln. Ergänzt wird die Ausstellung durch Hauptwerke aus dem Bestand der Albertina und durch Leihgaben aus Privatbesitz sowie von internationalen Galerien.

Bei Besuch der Schau sollte man zusätzlich auch die Dauerausstellung "Meisterwerke der Moderne – Die Sammlung Batliner" besuchen, mit Werken von unter anderem Braque, Chagall, Kandinsky, Miró, Picasso, Richter, Katz. www.albertina.at

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3raum-anatomietheater: Verrückter Columbus von Joachim J. Vötter

Der Grazer Autor Joachim J. Vötter hatte zwei faszinierende Stücke geschrieben, die Hubsi Kramar im 3raum-anatomietheater in den letzten Jahren (preisgekrönt) inszenierte: "Die Walzermembrane" und "Schreber – Eine Nervenromanze". Diese Werke befassen sich – so Kramar – mit "Paradigmenwechsel der jüngeren Geschichte". Im ersten Stück geht es um den visionären Architekten und Musiker Ferdinand Schuster und um eine Art Bestandsaufnahme faschistischen Wahnsinns österreichischer Prägung. Das zweite Stück handelt vom Gerichtspräsidenten Daniel Paul Schreber (1842-1911), dem Sohn des Pädagogen und Kinderarztes Daniel Gottlieb Moritz Schreber, Pionier der "Deutschen Heilgymnastik" und Namenspatron des "Schrebergartens", der ja nicht nur in Wien noch heute beliebt ist. Wohl auch durch eine äußerst rigide Erziehung und Selbstzucht wurde Daniel Paul Schreber wahnsinnig – und klarsichtig - und verfasste das Buch "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken". Schließlich gelang es ihm wieder als mündiger Bürger anerkannt zu werden.

Nun wurde im 3raum-anatomietheater das letzte Stück der Trilogie uraufgeführt: "Der Weltintendant". Am 12. Oktober 1492 wird vor der Insel Guanahani vom Schiff "Santa Maria" ein Ruderboot ins Wasser gelassen. In ihm: Christoph Columbus, ein Monsignore, der Notar der Krone und vier Ruderer, Strafgefangene. Das Stück spielt im Wesentlichen in jener "scheinbar unbedeutenden Zone" (Vötter) zwischen Fregatte und Strand, zwischen "Alter" und "Neuer" Welt. Columbus, völlig überzeugt, "Indien" entdeckt zu haben, meditiert depressiv über den Sinn seiner Mission, glaubt an immer weniger und stellt "alles Vorgezeichnete" in Frage – jenes Machtsystem, das ja seine Expeditionen unterstützt mit dem Ziel, die "Eingeborenen" zu "christianisieren" und Schätze, vor allem Gold, nach Spanien zu schiffen. Seine sich immer sprunghafter und freier gebärdenden Gedankengänge werden von dem Geistlichen, dem königlichen Lakaien, aber auch von den dumpfen Ruderern argwöhnisch belauert und notiert, gefährdet doch die Suada des Columbus – er möchte am liebsten als Neuer Mensch quasi nackt auf der Insel bleiben - die eingespielte Repressionswelt und ihre Begriffe. "Wir dürfen die Eingeborenen nicht täuschen, wir dürfen das Eingeborene in uns nicht täuschen", sagt er zum Entsetzen aller und nur mit Mühe lassen sich die Ruderer besänftigen, indem man ihnen die baldige Heimkehr verspricht.

Eine wichtige Rahmenfigur ist auch Isabella von Spanien, die auf ihrem Sterbelager vor ihrem geliebten Narren – großartig: Klaus Windbichler – über ihr Leben und ihre Mission nachsinnt, die sie vor allem in der Eroberung des Heiligen Landes sieht, auch im Ausrotten aller (kulturell hochstehenden) islamischen Spuren in Spanien. Einzig der fahrige Narr scheint klarsichtig die krude Ideenwelt seiner Herrscherin für irrsinnig zu halten, lacht unvermittelt auf, selbstverständlich aber gefangen in seiner Rolle.

Joachim J. Vötter zeigt in seinem vielschichtigen Text, wie eine "Alte Welt" auch ihren führenden Protagonisten die Luft zum Atmen nimmt und wie schwierig, auch gefährlich, aber notwendig es ist, mit verbrauchtem Begriffsinventar Neues zu entdecken und zu denken, "eine Übersetzung" – so der Untertitel – zu schaffen.

All dies hat Hubsi Kramar mit einfachen Mitteln stimmungsvoll inszeniert. Zauberhaft etwa, wie aus dem Leintuch, auf dem Isabella liegt, später ein Segel ersteht.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind überragend – allen voran Columbus- und "Weltintendant"- Darsteller Andreas Patton, der kürzlich auch in der Dramatisierung von Thomas Bernhards "Frost" brillierte. Erwin Leder als "Monsignore" ist in seiner asketisch-inquisitorischen Haltung – düster, voll heimlicher Leidenschaften, böse missionarisch – geradezu beängstigend rollendeckend. Mit ihm oft eines Sinnes, aber nur solange die Interessen der Krone nicht gefährdet sind, Markus Kofler als Notar, der alles akribisch für die Nachwelt aufzeichnen möchte – für die Gedankenwelt des zukünftigen Vizekönigs Columbus fehlt ihm allerdings die Intelligenz, wenngleich er das unterschwellig Rebellische erahnt. Lilli Prohaska ist als Königin Konterpart zur sonstigen Männergesellschaft und spielt den religiös geprägten Wahn der Isabella eindrucksvoll. Die Lacher des Publikums haben die dumpfen Ruderer auf ihrer Seite – Klaus Windbichler (in einer zweiten Rolle), Sascha Tscheik, Bernd Charabara und Thomas Reisinger -, auch deswegen, weil sie, wenn sie nicht vor sich hinglotzen, breiten österreichischen Dialekt sprechen. Die passenden und angenehm unauffälligen Kostüme schuf Hanna Hollmann. "Der Weltintendant" wird bis 30. Jänner gezeigt, jeweils Mittwoch – Samstag um 19:30 Uhr. Man sollte sich das Stück im Ambiente des urigen Theaters in der ehemaligen veterinärmedizinischen Hochschule nicht entgehen lassen. www.3raum.or.at

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Anti Doping-Novelle wurde bei EU-Arbeitsgruppe in Brüssel vorgestellt

Mit Beginn des Jahres 2010 ist in Österreich das neue Anti-Doping Bundesgesetz in Kraft getreten.

Die Grundzüge der entsprechenden Novelle wurden nun auch auf internationaler Ebene, nämlich bei der letzten Sitzung der EU-Arbeitsgruppe Anti Doping am 14. Jänner in Brüssel, vorgestellt. Pia Haschke, Österreichs neue Fachexpertin in internationalen Anti Doping-Angelegenheiten, referierte über die Hauptinhalte der Novelle:

  • Künftig wird an die Verbotsliste der europäischenAnti-Doping-Konvention (WADA-Verbotsliste 2009) angeknüpft
  • Lebenslänglicher Ausschluss wegen Dopingvergehen gesperrter erwachsener Sportlerinnen und Sportler und Betreuungspersonen von der Bundessportförderung
  • Rückzahlung von an Sportlerinnen und Sportler ab dem Dopingvergehen ausgezahlten Bundessportförderungsmitteln
  • Schaffung einer Rechtsgrundlage für die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden, den Strafverfolgungsbehörden und der NADA Austria im Kampf gegen Doping
  • Information in Packungsbeilagen von Arzneimitteln

Am Ende des Referates wurde auch der aktuelle Anti Doping-Spot von NADA Austria und TEAM ROT-WEISS-ROT, der zur Zeit im TV läuft, vorgestellt. Die Teilnehmenden der Konferenz zeigten sich beeindruckt und würdigten Österreichs Bemühungen im Kampf gegen Doping.

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Sportminister jubelt mit 60.000 Zuschauern beim Kulm-Schifliegen

Zu einem in jeder Hinsicht gelungenen Event gestaltete sich das Skiflug-Wochenende auf der Kulmschanze in Tauplitz.

An die 60.000 Zuschauer an beiden Wettkampftagen verfolgten die Bewerbe live mit. Die herausragenden Leistungen der österreichischen Adler trugen natürlich noch weiter zur guten Stimmung bei. Nachdem am Samstag der slowenische Schiflug-Spezialist Robert Kranjec noch die Nase vorne hatte, holte sich am Sonntag Österreichs Superstar Gregor Schlierenzauer den Tagessieg und machte sich mit seinem insgesamt 7. Skiflug-Weltcupsieg zum erfolgreichsten Skiflieger aller Zeiten. Sportminister Norbert Darabos gratulierte dem Triumphator live vor Ort und bedankte sich beim Veranstalterteam rund um Hubert Neuper für die perfekte Organisation.

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Darabos gratuliert Hockey-Team zum sensationellen EM-Titel

Österreichs Herren-Hockeyteam hat am 17. Jänner sensationell den Titel bei der Hallen-EM in Almere (Niederlande) geholt. In einem spannenden Finalspiel konnte die Mannschaft rund um Kapitän Elmar Stremitzer Titelverteidiger Russland in der Verlängerung mit 4:3 bezwingen.

Sportminister Norbert Darabos gratulierte zu diesem historischen Erfolg: "Dieser völlig unerwartete Titel im Mekka des Hockeysports hat viele österreichische Sportfans begeistert. Es freut mich, dass damit wieder einmal ein großer internationaler Sieg in einer Mannschaftssportart gelungen ist. Ich gratuliere dem ganzen Team für die großartigen Leistungen, die bei diesem Turnier in Holland gezeigt wurden. Dieser EM-Sieg wird auch unserer heimischen Handball-Nationalmannschaft, für die ja nächste Woche ihre Heim-EM beginnt, großen Auftrieb geben. Ihre Hockey-Kollegen haben jedenfalls gezeigt, dass man auch als Außenseiter Großes leisten kann".

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Österreichs Handball-Team startet Heim-EM gegen Dänemark in Linz

Die Fußball-Euro 2008 gestaltete sich zu einem großen organisatorischen Erfolg, nun steht das nächste internationale Großereignis auf österreichischem Boden an. Am 19. Jänner beginnt in Innsbruck, Linz, Wiener Neustadt und Graz die 9. EHF Herren–Handball-Europameisterschaft, an der 16 Nationen teilnehmen werden.

Das österreichische Nationalteam, das eine ganze Reihe von Vorbereitungsspielen und intensive Trainingstage in Bad Leonfelden hinter sich hat, startet das Turnier mit dem Eröffnungsspiel gegen Europameister Dänemark in Linz. Sportminister Norbert Darabos, der beim Turnier anwesend sein wird, hofft auf eine weitere Verstärkung des positiven Trends, der etwa beim Vorbereitungsspiel gegen Deutschland erkennbar war: "Bei der letzten B-WM im eigenen Land hat Österreich durch massive Zuschauerunterstützung tolle Spiele gezeigt. Ich bin überzeugt davon, dass dies auch heuer gelingen wird und wünsche unserer Mannschaft viel Erfolg!".

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