Montag, 23. April 2012

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Anti-Atomstrom-Gipfel – Bundeskanzler Faymann: "Koalition der Vernunft"

Beim dritten Anti-Atomstrom-Gipfel im Bundeskanzleramt am 16. April haben Regierung, Energiewirtschaft und Umweltorganisationen sich darauf geeinigt, dass künftig keine als Atomstrom ausgewiesene elektrische Energie mehr an österreichische Verbraucherinnen, Verbraucher und Industrien verkauft werden soll. Geplant ist, Österreich spätestens ab 2015 atomstromfrei zu halten und der heimischen Stromkunde Kontrolle darüber zu ermöglichen, ob sie Atomstrom beziehen.

Für Bundeskanzler Werner Faymann ist dies ein wichtiger gemeinsamer Schritt gegen Atomstromimporte. "Wir haben eine Koalition der Vernunft gebildet, um auch in Zukunft den Weg eines atomstromfreien Österreichs zu gehen", so Faymann. Die österreichische Bevölkerung habe ein Anrecht darauf zu wissen, woher sie ihren Strom beziehe. Um auf europäischer Ebene glaubwürdig zu sein und Österreichs Engagement gegen Atomstrom entsprechend argumentieren zu können, müsse man auch im eigenen Land eine Vorreiterrolle übernehmen, betonte der Bundeskanzler.

Beschlossen wurden nun in einer ersten Etappe die gesetzliche Verpflichtung zur lückenlosen Stromkennzeichnung (per 1. Jänner 2015), der Verzicht auf den Bezug von Atomstrom-Zertifikaten und ein "Atomstromfrei-Gütesiegel" als Beleg der Energieversorger, keinen Atomstrom zu liefern oder zu verwenden.

Für Haushaltskunden treten die Bestimmungen bereits mit 1. Jänner 2013 in Kraft, wobei sich die heimischen Energieversorger freiwillig zur vollständigen Kennzeichnung bzw. Lieferung von atomfreiem Strom verpflichten. Ab Jänner 2015 werden auch die Industriekunden nur noch mit atomstromfreier Energie versorgt.

Damit könne auch der Vorwurf entkräftet werden, dass Österreich zwar keinen Atomstrom erzeuge, ihn jedoch importiere, so Faymann.

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Pensionskassen-Reform beschlossen

Der Ministerrat hat am 17. April die Reform des Pensionskassen-Systems (zusätzliche Firmenpensionen) beschlossen. Eckpunkte sind unter anderem das Lebensphasenmodell und die so genannte Garantiepension.

Das Lebensphasenmodell sieht Wahlmöglichkeiten zwischen konservativen und risikoreichen Veranlagungen vor. Bundeskanzler Werner Faymann betonte in diesem Zusammenhang, dass von der Pensionskassen-Reform jede bzw. jeder vierte Erwerbstätige in Österreich betroffen sei und nunmehr selbst über die Anlageform entscheiden könne.

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Volksanwaltschaft mit neuem Menschenrechtsbeirat

Die Volksanwaltschaft hat am 11. April den neuen Menschenrechtsbeirat präsentiert, der für sie ab 1. Juli als beratendes Organ tätig sein wird. Der neue Menschenrechtsbeirat setzt sich, wie zuvor jener im Innenministerium, aus Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien, NGOs und Besuchskommissionen zusammen. Grundsätzlich anders sind hingegen Aufgabenstellung und Kompetenzen. Vorsitzende des neuen Gremiums ist die Grazer Juristin und Menschenrechts-Expertin Renate Kicker.

Ab 1. Juli wird die Volksanwaltschaft an allen Orten, wo Menschen festgehalten werden, die Einhaltung der Menschenrechte überprüfen. Insgesamt werden rund 4.200 öffentliche und private Einrichtungen kontrolliert, darunter nicht nur Straf- und Untersuchungsanstalten, sondern auch Kasernen, psychiatrische Einrichtungen, Alten- und Pflegeheime, Wohngemeinschaften für Jugendliche sowie Institutionen für Menschen mit Behinderungen.

Neu ist auch, dass die Volksanwaltschaft künftig auf Gesetzesänderungen drängen kann.

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Kärnten: Alle zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt

Das Volksgruppengesetz wurde 2011 im Parlament als Verfassungsgesetz beschlossen. Neben anderen Regelungen wurden darin auch 164 Kärntner Ortschaften aufgelistet, in denen Ortsschilder mit zweisprachigen topographischen Aufschriften aufgestellt werden müssen. Laut Amt der Kärntner Landesregierung wurden inzwischen alle zweisprachigen Ortstafeln angebracht.

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Innsbruck: Bürgermeister-Stichwahl, Piraten im Gemeinderat

Laut offiziellem Endergebnis der Innsbrucker Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 15. April erhielt die amtierende Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von der bürgerlichen Liste "Für Innsbruck" 31 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen, ÖVP-Kandidat Christoph Platzgummer kam auf 28 Prozent. Im Gemeinderat verfügen beide Listen über jeweils 9 Mandate. Fix ist damit eine Bürgermeister-Stichwahl am 29. April. Die Grünen überholten mit 8 Mandaten die SPÖ (6 Mandate). Erstmals gab es ein Mandat für die "Piraten Partei Tirol". Die FPÖ erzielte 3 Mandate.

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Fitch: Bestnote Triple-A für Österreich

Die Ratingagentur Fitch hat Österreichs Kreditwürdigkeit erneut mit der Bestnote Triple-A (AAA) bewertet, der Ausblick bleibt stabil. Österreich habe solide Wirtschaftsdaten, eine geringe Arbeitslosigkeit und eine "relativ günstige" Fiskalposition innerhalb der Eurozone, begründete Fitch am 17. April die Rating-Entscheidung. Das Land verfüge über eine entwickelte, flexible Wirtschaft und starke Institutionen. Zudem habe Österreich die Tradition einer stabilitätsorientierten Wirtschaftspolitik. Vertreter aus Politik und Wirtschaft zeigten sich erfreut über die neuerliche Zuerkennung der Top-Bonität.

Auch Bundeskanzler Werner Faymann sieht damit die Wirtschaftspolitik der Regierung bestätigt: "Damit zeigt sich, dass die Republik Österreich hervorragend aufgestellt ist, international Vertrauen genießt und bei Staatsanleihen nach wie vor zu den sichersten und verlässlichsten Emittenten zählt", erklärte Faymann. Fitch habe neben Österreichs gut entwickelter Volkswirtschaft und starken Institutionen auch die österreichische Sozialpartnerschaft als "Eckpfeiler der stabilitätsorientierten Politik" genannt, sagte der Bundeskanzler.

Weiters habe Fitch bestätigt, dass "mit dem Stabilitätspakt der Bundesregierung ein wesentlicher Beitrag zur Konsolidierung geleistet" werde. Es sei davon auszugehen, dass die Mitteilung der Agentur dazu beitragen werde, die aktuell historisch niedrigen Marktzinsen auf österreichische Staatsanleihen weiter auf jenem Niveau zu halten, das dem Wachstumspotenzial, dem Beschäftigungsniveau, der sozialen Balance und der gesamtstaatlichen Stabilität in Österreich entspreche, so Faymann.

Finanzministerin Maria Fekter ergänzte, auch das eben abgeschlossene Steuerabkommen mit der Schweiz habe signalisiert, dass Österreich seine Budget-Vorgaben einhalten werde.

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Österreich-Schweiz: Steuerabkommen unterzeichnet

Finanzministerin Maria Fekter und ihre Schweizer Amtskollegin Eveline Widmer-Schlumpf haben am 13. April in Bern das Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz unterzeichnet. Das Abkommen zur Besteuerung von nicht deklarierten Geldern österreichischer Kontoinhabenden in der Schweiz soll mit 1. Jänner 2013 in Kraft treten und im Jahr 2013 seine volle Budgetwirksamkeit entfalten. "Mit diesem Abkommen ist Steuergerechtigkeit eingetreten", erklärte Fekter nach der Unterzeichnung. Für Österreich sei das Abkommen deshalb besonders wertvoll, weil damit im steuerlichen Wettbewerb Gleichbehandlung hergestellt werden könne, sagte Fekter. Die Kapitalertragsteuer werde künftig entweder in Österreich oder in der Schweiz eingehoben.

Geeinigt haben sich Österreich und die Schweiz darauf, bisher unversteuertes Kapitalvermögen von Österreicherinnen und Österreichern auf Schweizer Konten einmalig und pauschal mit 15 bis 38 Prozent zu versteuern. Neben der einmaligen Abschlagssteuer für in der Vergangenheit nicht versteuerte Guthaben fällt in der Folge eine Steuer auf die Zinserträge (25 Prozent) an, die nach bisherigen Berechnungen jährlich 50 Millionen Euro bringen sollte.

Die Bundesregierung hat fürs Budget insgesamt rund 1 Milliarde Euro an Steuereinnahmen aus diesem noch nicht versteuertem Kapitalvermögen auf Schweizer Konten eingepreist. Allerdings lässt sich noch nicht absehen, wie sich die Betroffenen verhalten werden: etwa, ob sie Geld abziehen oder eben die Abgeltungszahlung auf die nicht deklarierten Guthaben wählen, wobei die Anonymität gewahrt bliebe.

Der Ministerrat in Wien hat am 17. April das neue Steuerabkommen mit der Schweiz beschlossen und damit auf österreichischer Seite den Ratifikationsprozess eingeleitet. Nun seien die Parlamente am Zug, erklärte Bundeskanzler Werner Faymann im anschließenden Pressefoyer. Mit Liechtenstein habe man die Verhandlungen über ein ähnliches Abkommen bereits aufgenommen.

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Bundespräsident Fischer besucht Malta und Libanon

Bundespräsident Heinz Fischer startet zu einer Besuchstour nach Malta (24. und 25. April) und in den Libanon (26. und 27. April). Begleitet wird er von seiner Frau Margit sowie von Verteidigungsminister Norbert Darabos und einer Wirtschaftsdelegation mit dem Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Richard Schenz. Auf Malta führt Fischer unter anderem Gespräche mit seinem Amtskollegen George Abela und mit Premierminister Lawrence Gonzi.

Im Libanon wird Fischer von Präsident Michel Sleimane empfangen und mit dem schiitischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri zusammentreffen. Letzter Programmpunkt ist ein Besuch Fischers bei den rund 160 österreichischen Soldaten der UNIFIL-Mission im Südlibanon an der libanesisch-israelischen Grenze.

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Nation Branding Österreich

Obwohl Österreich bei internationalen Imagevergleichen regelmäßig sehr gut abschneidet, startet Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Auftrag der Bundesregierung das Projekt, die "Marke Österreich" zu analysieren und zeitgemäß zu gestalten. Bei dem "Nation Branding Österreich" gehe es "nicht um die Erarbeitung eines neuen Logos oder einer Imagekampagne für Österreich, sondern um eine bewusste Auseinandersetzung mit der Identität, den Stärken und Schwächen unseres Landes als Grundlage für konkrete Maßnahmen", stellt der Minister klar. Als Vorbild für eine Ländermarke gilt Schweden, das seine Umweltorientierung bei Bewerbungen für Großereignisse einbringt. Erreicht werden sollen unter anderem die Stärkung der österreichischen Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftsstandortes durch eine effektivere Investment- und Tourismuspromotion, stärkere Anreize für ausländische Talente, Unternehmen, Forschende und Studierende durch eine höhere Wertschätzung von Innovation sowie ein stärkeres und positiveres Profil in internationalen Medien. Mit der Prozessbegleitung wurde Simon Anholt als international anerkannter Experte betraut. Das Budget des Projekts "Nation Branding Österreich", an dem 5 Arbeitsgruppen mitwirken, beläuft sich auf 740.000 Euro.

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Größte thermische Solaranlage der Welt mit Technologie aus Österreich

In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad nimmt die größte thermische Solaranlage der Welt ihren Betrieb auf. Sie versorgt ein Campus-Gelände mit 40.000 Studierenden klimaverträglich mit Warmwasser und Heizung. Sowohl das technische Know-How als auch die "Hardware" der Anlage stammen aus Österreich: Das Kärntner Unternehmen GREENoneTEC hat für die Anlage 36.000 m2 Sonnenkollektoren produziert, das steirische Forschungsinstitut AEE Intec fungierte als technischer Berater. "Durch die langjährige Technologie- und Innovationsförderung ist Solartechnologie Made in Austria zum gefragten Exportschlager geworden", so Innovationsministerin Doris Bures. Bezüglich des Einsatzes der Solarenergie im Land selbst liegt Österreich weltweit auf Platz 4.

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Inflation ging im März 2012 auf 2,4 Prozent weiter zurück

Die österreichische Inflationsrate ist im März 2012 nach Berechnungen von Statistik Austria auf 2,4 Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit Jänner 2011. Der Rückgang ist auch auf den sogenannten statistischen Basiseffekt zurückzuführen: Da sich etwa Mineralölprodukte bereits vor einem Jahr stark verteuert hatten, fielen ihre Preisanstiege im Jahresvergleich niedriger aus als zuletzt.

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Sicherheitsnetz für Kleinstunternehmer

Österreich zählt 240.000 Ein-Personen-Unternehmen. 44 Prozent wollen es auch bleiben und denken nicht an Expansion, erhob die von der Wirtschaftskammer mitfinanzierte KMU Forschung Austria. 70 Prozent der Kleinstunternehmenden seien beruflich zufrieden.

In der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) stellen Ein-Personen-Unternehmen bereits 54 Prozent der Mitglieder. Ihr Chef Christoph Leitl verspricht ihnen nun bessere soziale Absicherung: Er wolle keine Bevorzugung, aber auch keine Diskriminierung. Diese sieht er etwa bei Entgeltfortzahlungen bei Krankenstand oder der fehlenden Gleichstellung bei Wochen- und Kinderbetreuungsgeld. Eine "Urbefragung" soll die Prioritäten der Betroffenen klären.

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Gute Noten für Standort Österreich bei internationaler Manager-Befragung

"Internationale Top-Manager bewerten die Zukunftsfähigkeit des Standorts Österreich positiv und sehen auch die Wettbewerbsfähigkeit Europas optimistischer als aufgrund der Schuldenkrise zu erwarten wäre", verweist Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter 300 internationalen Führungskräften. Bei der Frage, welche europäischen Länder schon heute den Anforderungen an einen Wirtschaftsstandort der Zukunft genügen, erhielten Deutschland, Schweden, die Schweiz, Niederlande und Österreich die besten Noten.

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Modernisierungsschub im Bahnnetz der Österreichischen Bundesbahnen

Im Jahr 2012 werden gleich mehrere Neubaustrecken in Betrieb genommen: Der Lainzer Tunnel, die Neubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten und die Unterinntalstrecke in Tirol. "2012 ist ein entscheidendes Bahnjahr – und nicht nur deshalb, weil es heuer 175 Jahre Eisenbahn zu feiern gibt: Insgesamt werden 70 Kilometer Tunnel und 100 Streckenkilometer Gleise neu in Betrieb genommen – und auch der neue Hauptbahnhof geht in Teilbetrieb. Das bedeutet für unsere Kunden einen Quantensprung in Richtung kürzere Fahrzeiten und mehr Komfort", so Franz Seiser, Vorstand der ÖBB Holding AG.

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200-Jahr-Jubiläum der Gesellschaft der Musikfreunde 2012

Dem großen Jubiläum entsprechend bietet die Gesellschaft der Musikfreunde im Wiener Musikverein zwischen 6. Mai und 17. Juni eine monumentale Reise durch die lange Geschichte und die bedeutenden Werke der Vereinigung: Es werden 68 hochkarätige Konzerte und zum Abschluss ein dreitägiges Symposium zu den Uraufführungen geboten.

Zum Auftakt am 6. Mai wird Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker stehen, um unter anderem Schuberts C-Dur-Symphonie, gewidmet der Gesellschaft der Musikfreunde, zu Gehör zu bringen. Ebenfalls am 6. Mai tritt Anna Netrebko bei einem russischen Liederabend unter Begleitung von Daniel Barenboim auf. Barenboim dirigiert am 13. Mai (Mozart; Philharmoniker) und spielt am 17. Mai unter Pierre Boulez, der seinerseits die Philharmoniker dirigiert, am Klavier Bela Bartok. Fabio Luisi wird am 14. Mai Franz Schmidts "Das Buch mit sieben Siegeln" bringen und Anne-Sophie Mutter kehrt mit Mozart und Rihm am 30. Mai in den Musikverein zurück.

Zu den weiteren Höhepunkten des Programms zählt die Wiederholung des Eröffnungskonzerts für den Brahms-Saal von 1870 am 1. Juni, in dem Clara Schuhmann auftrat. Neben anderen werden Jasminka Stancul und Ildiko Raimondi Werke von Brahms, Schubert und Ernst Rudorff interpretieren, wobei das Auffinden von dessen "Fantasiestück" eine Herausforderung für die Archivare darstellte. Aufwendig präsentiert werden auch Arnold Schönbergs "Gurrelieder" am 2. Juni (Uraufführung 1913): Neben den Philharmonikern unter Zubin Mehta sind drei Chöre, zahlreiche Solisten und Thomas Quasthoff als Sprecher im Einsatz.

Besonders monumental wird sich dann der Bruckner-Zyklus mit der Staatskapelle Berlin gestalten: Barenboim wird im Juni alle neun Symphonien des großen Oberösterreichers dirigieren. Damit verbleibt Intendant Thomas Angyan nahe an der Geschichte des Musikvereins, wo insgesamt fünf Symphonien von Bruckner uraufgeführt worden waren.

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Donaufestival 2012

Das Festival findet 2012 unter der Schlagzeile "Die Vertreibung ins Paradies" vom 28. bis 30. April sowie vom 3. bis 5. Mai in Krems statt. "In Zeiten globaler Finanzkrisen, schuldengeplagter Staaten, gesellschaftlicher Umbrüche und großer allgemeiner Unsicherheiten und Verunsicherungen wächst zunehmend die Sehnsucht nach künstlichen Paradiesen", so Landeshauptmann Erwin Pröll. Der künstlerische Leiter Tomas Zierhofer-Kin spricht davon, die virtuelle Utopie der "Unschuld" mit Werkzeugen der Kultur wieder aufzubauen.

Um die Erschaffung künstlicher Wunderwelten geht es jedenfalls beim CocoRosie Projekt des ersten Festivalwochenendes: Bianca & Sierra Casady (US), auch Artists in Residence, präsentieren mit hochkarätigen Gästen die Uraufführungen der Popera "Soul Life" (Sierra Casady), der Dance Performance "Nightshift" (mit Bino Sauitzvy) und des Film/Musik-Projektes "Harmless Monster" (CocoRosie vertonen Videomaterial ihrer Fans live), die Ausstellung "Sunday" (mit Jean-Marc Ruellan) sowie das CocoRosie-All-Stars-Konzert "Die Achte Nacht" mit unzähligen Mitwirkenden.

Das Klang-Paradies an den Schnittstellen zwischen akustischer, visueller und theatraler Grenzerfahrung des britischen Videokünstlers und Musikers Chris Cunningham wird von einigen elektronischen Legenden, aber auch NewcomerInnen am Mai-Wochenende bereichert.

Auf dem Theater/Performance Gebiet bewegt sich das niederländische Kollektiv Hotel Modern an der Schnittstelle von Installation, Medienkunst, Live-Film, Figurinentheater und Performance, wobei Tragödie und Komödie eine Symbiose eingehen. ("Seaplane Mothership" und "Shrimp Tales" im Stadtsaal, je eine Performance an einem Festival-Wochenende). Sabine Marte wartet mit einer Performance-Uraufführung auf und God’s Entertainment verführen zu einer künstlerisch-touristischen Entdeckungsreise in die Wachau.

Auf dem Gebiet Kunst/Installation zeigt die Kunsthalle Krems eine multimediale Installation von John Bock, die eigens für die Zentrale Halle geschaffen wurde und im intermedialen Zusammenspiel von Filmen und Videos eine wundersame Landschaft kreiert. Außerdem wird eine Fotoausstellung von Jean-Marc Ruellan im Forum Frohner und die Rauminstallation "Sites of Desire" von Michael Strasser in der Factory präsentiert. Der Schauraum 35/nullnull zeigt die Installation "cadence irregular" von Werner Schrödl und die Galerie Stadtpark unter dem Titel "All the Right Pictures" zwei frühe dokumentarische Arbeiten von Harun Farocki. In der Kunsthalle Krems läuft die Ausstellung "Wunder. Kunst, Wissenschaft und Religion", im Kunstraum Stein die Ausstellung Dan Perjovschi und im Klangraum Krems Kapitelsaal die Klanginstallation von Hans-Peter Kuhn "Aus der Tiefe".

Das Filmspektrum des Festivals reicht von den Kurzfilmarbeiten "Animation Avantgarde" bis hin zur Sigur Rós Kunstdoku "Inní" und "The Ballad of Genesis and Lady Jaye". Im Diskursprogramm werden die "Ideen musikalischer Paradiese" und das "Ende des Feminismus" hinterfragt.

http://www.donaufestival.at

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Bayerisch-österreichische Landesausstellung 2012

Die grenzübergreifende bayerisch-österreichische Schau "Verbündet - Verfeindet - Verschwägert", die die vielschichtigen Beziehungen zwischen Bayern und Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Herrscherhäuser Habsburg und Wittelsbach zeigt, findet vom 27. April bis 4. November zeitgleich im bayerischen Burghausen, im österreichischen Mattighofen und im ehemaligen Augustiner Chorherren Stift Ranshofen statt.

Der bayerische Teil der Schau (Konzeption Wolfgang Jahn und andere) konzentriert sich auf das 8. bis 14. Jahrhundert und die gemeinsame Geschichte: Sklavenhandel und christliche Mission, Ackerbau und Kaiserkrönung, Rittertum und Fernhandel prägten das Herzogtum Bayern, das vom Lech bis nach Wien reichte. Die gemeinsame Sprache Bairisch verband die Menschen ebenso wie das Leben an der Donau, der bestimmenden Raumachse. Ein Highlight der Schau ist dabei die "Geburtsurkunde" Österreichs aus dem Jahr 996.

Der österreichische Teil (Konzeption Elisabeth Vavra und andere) präsentiert im Sinne einer konzeptiven Vernetzung eine Fortsetzung der zeitlichen Schiene. Zusätzlich bietet dieses herausragende Kulturprojekt im Raum zwischen Salzburg, München und Linz ein vielfältiges Rahmenprogramm.

http://www.landesausstellung2012.at/ http://www.hdbg.de/burghausen/

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Crossing Europe 2012

Das Linzer Filmfestival verschreibt sich vom 24.- 29. April dem zeitgenössischen und gesellschaftspolitischen AutorInnenkino aus Europa, besonders der jungen Regiegeneration. Eröffnet wird der Reigen 150 handverlesener Filme mit "Six Million And One” (IL/DE/AT 2011) des israelischen Regisseurs David Fisher, der Literaturverfilmung "Wuthering Heights" (GB 2011) der britischen Oscar-Preisträgerin Andrea Arnold, "Crulic - The path to Beyond" (RO/PL 2011; R: Anca Damian) sowie mit dem in Locarno gefeierten Endzeit-Thriller "Hell" (DE/CH 2011; R: Tim Fehlbaum.) Als "Tribute" kommt das Gesamtwerk von Anca Damian (RO), aber es sind auch zahlreiche oberösterreichische Film- und Videoproduktionen vertreten, die in der Programmschiene "Local Artists" laufen.

http://www.crossingeurope.at

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Erstmals zwei österreichische Filme in Cannes

Bei den 65. Filmfestspielen von Cannes (16. bis 27. Mai) werden Michael Hanekes "Amour" und Ulrich Seidls "Liebe", der erste Teil seiner "Paradies"-Trilogie, am Wettbewerb um die "Goldene Palme" teilnehmen.

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Poolinale und Festival du Film Francophone (FFF) in Wien

Nach einem erfolgreichen Debüt 2011 ging das Musikfestival Poolinale in Wien von 18. bis 22. April in die zweite Runde. Eröffnet wurde mit der Weltpremiere der österreichischen Produktion "Eine Möglichkeit zu Leben – Das Nowhere Train Tagebuch" im Filmcasino. Im Top Kino wurde mit einer Ausstellung der isländischen Künstlerin Ingibjörg Birgisdóttir fortgesetzt, die auch mit ihrem Regie-Debüt "Grandma Lo-Fi" vertreten war. Hinzu kamen unter anderem "Sessions" des britische Kultlabels 4AD, "Get Along" (Karriere von Tegan & Sara), "10 Short Films" zu Bon Iver und Martin Scorseses George Harrison Doku zum Abschluss.

Das FFF’12, das mit "Nathalie küsst" eröffnet wurde, präsentiert noch bis 26. April eine Auswahl der aktuellsten französischsprachigen Produktionen.

http://www.fffwien.at

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Bruno Kreisky Preis für das politische Buch 2011

Die Preise wurden am 20. April im Radiokulturhaus von Bildungsministerin Claudia Schmied feierlich überreicht. Der Hauptpreis ging an Maja Haderlap, deren Roman "Engel des Vergessens" unter anderem die Geschichte des slowenischen Widerstands gegen das NS-Regime in Kärnten reflektiert. Der Sonderpreis für das publizistische Gesamtwerk ging an die bekannte (Kinderbuch-) Autorin Christine Nöstlinger.

Anerkennungspreise erhielten Maria Wirth für das Buch "Christian Broda. Eine politische Biographie" und Wirtschaftsforscher Markus Marterbauer, der sich in "Zahlen bitte" für eine aktive, gerechte Verteilungspolitik einsetzt. Den Sonderpreis des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Österreich für verlegerische Leistungen erhielt der burgenländische Verlag Edition Lex Liszt 12, dessen Schwerpunkte bei der Volksgruppe der Roma, der Geschichte der jüdischen Gemeinden im Burgenland sowie burgenländischen Autoren liegen.

http://www.renner-institut.at

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"Lange Nacht der Forschung" 2012

Die "Lange Nacht der Forschung" (LNF) ist eine Initiative der teilnehmenden Bundesländer zur Förderung des Bewusstseins für Forschung und Entwicklung in Österreich. 8 Bundesländer – die Tiroler Lange Nacht der Forschung findet erst am 28. April statt – laden am 27. April zu 11 Themenbereichen in 1.382 Stationen auf 184 Standorten ein. "Die Lange Nacht der Forschung bietet Erwachsenen und Kindern einen großartigen Einblick", so der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Karlheinz Töchterle.

http://www.lnf2012.at

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Hoher Stellenwert des Wissenschaftsfonds für junge Wissenschaftler

"Die Jahresbilanz des Wissenschaftsfonds FWF ist ein eindrucksvoller Beweis: Die Forschung ist weiterhin im Aufschwung und Österreich ein attraktiver Standort, der international absolut mithalten kann", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle bei der Präsentation. Noch nie konnten so viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanziert werden: Der FWF besitzt aber auch für die Grundlagenforschung der Universitäten einen hohen Stellenwert: "87 Prozent der Förderungen des FWF werden von Universitätsangehörigen eingeworben."

http://www.fwf.ac.at

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"Literaturarchiv Salzburg" neu eröffnet

Das am 19. April neu eröffnete "Literaturarchiv Salzburg" ist ein literarisch-historisches Forschungszentrum von Universität, Stadt und Land Salzburg. Es sammelt und erschließt Vor- und Nachlässe von Autorinnen und Autoren mit Salzburg-Bezug und macht sie der wissenschaftlichen Forschung zugänglich.

Eingebracht sind Originalmanuskripte und Materialien von Autoren wie Barbara Frischmuth, Peter Handke, Gert Jonke, Stefan Zweig, Franz Innenhofer, Hermann Bahr, Carl Zuckmayer und vielen anderen. Ausgangspunkt ist die Sammlung literarischer Nachlässe, mit der der ehemalige Rektor der Universität Salzburg, Adolf Haslinger, 1977 begann. Dazu kommt der gesamte archivarische Bestand des Salzburger Residenzverlages.

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Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik entwickelt neues Bodenradar

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), eine Forschungseinrichtung des Wissenschafts- und Forschungsministeriums, ist einer der ältesten Wetterdienste der Welt (1851 gegründet) und weltweit führend auf den Gebieten der Meteorologie, Klimaforschung und Geophysik. Am 20. April wurde ein neu entwickeltes Bodenradargerät vorgestellt, das dreidimensionale Bilder des Untergrundes in ungeahnter Detailtreue bis in mehrere Meter Tiefe liefert und demnächst bei der berühmten Wikingergrabungsstätte in Gokstad (Norwegen) zum Einsatz kommt. In den nächsten drei Jahren soll damit auch Carnuntum neu untersucht werden.

http://www.zamg.at

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Karl von Vogelsang-Staatspreise vergeben

Am 20. April wurde an Larry Wolff von der New York University für sein Werk "The Idea of Galicia: History and Fantasy in Habsburg Political Culture" sowie an die Historikerin Ines Hopfer-Pfister für "Geraubte Identität. Die Gewaltsame 'Eindeutschung' von polnischen Kindern in der NS-Zeit" der renommierte "Karl von Vogelsang-Staatspreis für Geschichte und Gesellschaftswissenschaften" verliehen.

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"Universitätsring 1": Rektor der Uni Wien freut sich über neue Adresse

Eine "große Freude" auch im Hinblick auf das 650-Jahr-Jubiläum im Jahr 2015 stelle das nun erreichte, "vielfach vorgebrachte Anliegen" einer Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings für die Universität Wien dar, wie Rektor Heinz Engl betont. Die neue Adresse "Universitätsring 1, 1010 Wien" verweise auch auf "die Bedeutung, die die Universität für die Stadt hat", so der Rektor.

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Internet Ombudsmann legt Jahresbericht 2011 vor

Der am 19. April vorgestellte Jahresbericht 2011 des Internet Ombudsmanns belegt, dass die Anfragen von Österreichs Konsumierenden immer unterschiedlicher und komplexer werden: Einerseits ist ein Anstieg bei Beschwerden rund um Dienstleistungen – von (Glücks-)spielen bis hin zu Partnerbörsen – und bei komplexen Vertragsgestaltungen – etwa bei Reisebuchungen – zu beobachten. Immer mehr Konsumenten bringen aber auch Anliegen rund um Datenschutz, Urheberrechte und vielfältigste Formen des Internetbetrugs vor. Rund 84 Prozent der Beschwerdefälle konnten erfolgreich bearbeitet werden. Der Internet-Ombudsmann ist eine von der EU-Kommission anerkannte außergerichtliche Streitschlichtungsstelle und wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie von der Bundesarbeitskammer gefördert.

http://www.ombudsmann.at

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Olympische Sommerspiele: ÖOC startete London-Countdown

Für die XXX. Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August 2012) sind bis dato 24 Sportlerinnen und Sportler aus Österreich fix qualifiziert und vom
Österreichisches Olympisches Komitee (ÖOC) bereits akkreditiert worden. Die nächsten Tranchen der Athletinnen bzw. Athleten-Nominierung erfolgen am 9. Mai und am 9. Juli. "Ich rechne mit einer Teamgröße von 70 bis 85 Personen", erklärte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel am 17. April bei einer Countdown-Pressekonferenz in Wien, rund 100 Tage vor Beginn der Sommerspiele.

Nennschluss beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist der 9. Juli, am Wochenende davor bietet sich die letzte Chance für die Qualifikation. Derzeit haben rund 50 rot-weiß-rote Athletinnen und Athleten einen London-Startplatz sicher. Unter den Fixstartern sind aufgrund ihrer Ranglisten-Platzierung Dressurreiterin Viktoria Max-Theurer, Fechter Roland Schlosser oder die Judoka Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser.

Die offizielle Einkleidung der Sportlerinnen und Sportler findet am 14. und 15. Juli in Wien statt, Vereidigung und Verabschiedung durch Bundespräsident Heinz Fischer in der Wiener Hofburg folgen am Tag darauf. Am selben Tag wird das ÖOC auch in das Olympische Dorf in London einziehen. Nicht alle werden jedoch im zentralen Olympischen Dorf wohnen, Segler, Kanuten und Ruderer (bei Qualifikation) etwa werden in kleineren Dörfern bzw. Unterkünften einquartiert.

Das "Österreich-Haus" in London kann mit seiner Position vis a vis des berühmten Towers nicht nur mit einer speziellen Lage aufwarten. Auch historisch hat das Gebäude am "Trinity Square" einiges zu bieten: 1794 bis 1796 von Samuel Wyatt errichtet, dient es seit über 200 Jahren als Zentrale der Leuchtturm-Behörde für England, Wales und die Kanal-Inseln.

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Eishockey: Österreich schaffte mit 7:2 gegen Ungarn Aufstieg in A-WM 2013

Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft hat die Rückkehr in die Eliteklasse geschafft. Die ÖEHV-Auswahl besiegte am 19. April bei der WM der Division 1A (B-WM) in Ljubljana Ungarn mit 7:2 (1:2, 2:0, 4:0) und löste damit vorzeitig das Ticket für die A-WM 2013 (3. bis 19. Mai) in Stockholm und Helsinki. Im Finalspiel am 21. April gegen Gastgeber Slowenien unterlag das österreichische Team zwar mit 2:3 und landete damit im Gesamtklassement auf Platz 2 der B-WM, am Aufstieg in die A-WM änderte das aber nichts.

Parallel zu den sportlichen Zielen soll diese Rückkehr in die Eliteklasse auch als Impuls zur Förderung des Nachwuchses genutzt werden. Verband (ÖEHV) und Liga (EBEL), die im Austria Hockey Board (AHB) mit Beteiligung von Verbands- und Liga-Sponsor Erste Bank eine Kooperationsplattform gefunden haben, wollen nun nach jahrelangem Disput an einem Strang ziehen.

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Vienna City Marathon 2012: Team Rot-Weiß-Rot – "Clean running"-Manifest

Beim 29. Vienna City Marathon, dem größten Aktivsport-Ereignis Österreichs, war auch das "Team Rot-Weiß-Rot" als öffentlichkeitswirksame Plattform des Sportministeriums mit einer Staffel vertreten. Die vier Läuferinnen und Läufer (Mirneta und Mirnesa Becirovic/Jiu-Jitsu, Sonja Reisinger-Zinkl/Mountainbike-Orienteering und Youth Olympic-Sieger 2010 Luis Knabl/Triathlon) erreichten mit 3:12,16 unter 1.800 Staffeln den beachtlichen 29. Platz.

Eine wichtige Initiative im Umfeld des Vienna City Marathons war das "Clean Running"-Manifest. Dieses wurde seit 2008 von über 50.000 Personen aus 142 Nationen unterstützt. Sportminister Norbert Darabos und das "Team Rot-Weiß-Rot" übernahmen heuer die Patronanz dafür. "Unsere Spitzensportlerinnen und -sportler vom "Team Rot-Weiß-Rot" haben durch ihre Teilnahme am Marathon ein Zeichen für einen sauberen Sport gesetzt. Die Unterzeichnung des Clean Running-Manifests war ein weiteres Signal in diese Richtung", so Darabos.

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ÖBB: 10 Fahrradwaggons in Betrieb

Die ÖBB haben zehn Fahrradtransportwaggons (mit 24 Fahrrad- und 36 Sitzplätzen) für das "Regio-Biking" angeschafft. Die umgebauten Kombiwaggons mit auffallendem Außen-Design werden saisonal (7. April bis 7. Oktober) als Zubringer bzw. entlang stärker frequentierter Radrouten zu und an Donau, Mur, Mürz, March und Neusiedler See eingesetzt, wodurch sich in Kombination mit Cityshuttle-Garnituren die Transportkapazität auf mehr als 40 Fahrräder erhöht. In der Wintersaison würden sich die Waggons aber auch für die Ski-Beförderung zu den Wintersportorten eignen. Gleichzeitig mit der Steiermark-Präsentation der neuen Radwaggons wurde auch der von Land und Steirischer Verkehrsverbundgesellschaft herausgegebene neue Rad & Bahn-Fahrplan vorgestellt.

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