Dienstag, 25. Mai 2010
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Parlament: Grünes Licht für Griechenland-Hilfe und "Euro-Schutzschirm"
Der Nationalrat hat am 19. Mai die legistischen Grundlagen für die Griechenland-Hilfe und das Euro-Stabilisierungspaket geschaffen. Die entsprechenden Gesetzesänderungen wurden mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und zwei Abgeordneten der Grünen beschlossen. Damit kann Österreich Griechenland, das von Euro-Ländern und IWF bis 2012 in Summe 110 Milliarden Euro erhält, nun Kredite im Ausmaß von 2,3 Milliarden Euro gewähren. (Ursprünglich war ein maximaler Kreditrahmen von 2 Milliarden Euro festgesetzt.) Außerdem beteiligt sich Österreich mit Kredithaftungen bis zu 15 Milliarden Euro am insgesamt 750 Milliarden Euro schweren EU-"Schutzschirm" für in Finanznöte geratene Euro-Länder bzw. zur Stützung des Euro gegen Spekulationen auf dem Finanzmarkt. Gleichzeitig wurde der Haftungsrahmen für die österreichischen Banken von 65 auf 60 Milliarden Euro gesenkt.
Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll bezeichneten Griechenland-Hilfe und Euro-Paket als unerlässliche Maßnahmen zur Stabilisierung der gesamten Eurozone bzw. zum Schutz gegen weitere Staatspleiten. Pröll betonte, dass für den Österreich-Anteil (bis zu 15 Milliarden Euro) kein zusätzliches Geld in die Hand genommen werde, weil die Haftungen aus dem Bankenpaket reduziert würden.
Bundeskanzler Faymann plädierte dafür, nationale Möglichkeiten auszuschöpfen, solange auf europäischer Ebene keine Lösungen vorlägen (Stichwort: Finanztransaktionssteuer). Zugleich appellierte Faymann in Richtung EU und Internationale Gemeinschaft, die Lehren aus der Krise zu ziehen und Maßnahmen zur Eindämmung der Spekulation zu setzen. Als Antwort auf die Griechenland-Krise fordert er eine gemeinsame europäische "Wirtschafts- und Sozialregierung".
Zur Regulierung der europäischen Finanzmärkte erklärte der Bundeskanzler, dass es nun darum gehe, die vielen Lösungsvorschläge – Finanztransaktionssteuer, Finanzmarktaufsicht, eigene EU-Rating-Agentur, Verbot von Leerverkäufen, strenge Finanzmarkt-Regeln – mit Nachdruck umzusetzen. In Österreich stehe die Transaktionssteuer grundsätzlich außer Diskussion. Ein erster Schritt könnte laut Faymann die nationale Umsetzung einer Börsenumsatzsteuer sein.
Österreich habe die Krise gut gemeistert, unterstrich Faymann unter Hinweis auf die zweitniedrigste Arbeitslosigkeit und niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Die Klein- und Mittelbetriebe (KMU) hätten große Bedeutung für die Beschäftigungspolitik. Sozialpartner und Regierung würden gedeihlich kooperieren. Entscheidend für die Zukunft seien die Bereiche Bildung, Ausbildung sowie Forschung und Entwicklung, sagte Faymann.
Beschlossen wurde am 19. Mai im Nationalrat auch der Finanzrahmen für die Jahre 2011 bis 2014 mit einer erstmaligen Ausgaben-Obergrenze für alle Ministerien. Allein im kommenden Jahr sind auf Bundesebene Einsparungen in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro vorgesehen. Die Länder sollen zusätzlich 800 Millionen Euro beisteuern. Damit soll das Defizit von heuer 4,7 Prozent auf 4,0 Prozent des BIP sinken.

55 Jahre österreichischer Staatsvertrag
Anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages am 15. Mai hat Bundeskanzler Werner Faymann zu einer "Feierstunde" an den Ort des Geschehens, in das Obere Belvedere, geladen. Unter den Gästen waren neben den Mitgliedern der Bundesregierung Vertretungen der höchsten Organe, der Religionsgemeinschaften sowie Prominenz aus Medien, Kultur und Wirtschaft. Anwesend waren auch Schülerinnen und Schüler.
"Im Staatsvertrag hat sich Österreich dezidiert dazu verpflichtet, allen Anfängen eines neuen Rechtsradikalismus zu wehren", sagte Faymann in seiner Festrede. Gerade die nächste Generation stehe "hier besonders in der Pflicht". Österreich sei in den letzten 55 Jahren ein solidarisches Land geworden, betonte der Bundeskanzler unter Hinweis auf dessen aktive Rolle als neutraler Staat. Österreich habe über die Erfüllung seiner Pflichten hinaus wichtige internationale Aufgaben übernommen – etwa mit der Errichtung eines der drei UNO-Hauptsitze in Wien oder den internationalen Friedenseinsätzen des Bundesheeres, in deren Rahmen sich seit 1960 mehr als 75.000 österreichische Soldatinnen, Soldaten und zivile Hilfspersonen bewährt hätten.
Mit Nachdruck sprach sich Faymann für ein gemeinsames Europa aus, das ein "gelebter Kompromiss" sei. Die Debatten um Hilfestellung für in Not geratene Länder hätten das einmal mehr unter Beweis gestellt. 55 Jahre nach dem Staatsvertrag liege es "an uns, das Gemeinsame über das Trennende zustellen", so Faymann. "Schätzen wir unser Glück, Österreicherinnen und Österreicher zu sein."

Bundeskanzler Faymann bei EXPO in Shanghai
Bundeskanzler Werner Faymann besuchte am 21. Mai die EXPO 2010 in Shanghai. Anlass war der "Österreich-Tag" im österreichischen Pavillon. Auf dem Programm standen unter anderem die Besichtigung des EXPO-Geländes und der Pavillons Chinas und anderer Länder sowie ein von der Stadt Wien veranstaltetes Dinner. Weiters gab es ein Treffen mit Bürgermeister Han Zheng von der bald 21 Millionen Menschen zählenden Metropole Shanghai. Erörtert wurden Aspekte der Stadtentwicklung und Öko-Technologien.
China sei gerade in Krisenzeiten ein wesentlicher wirtschaftlicher Partner, betonte Faymann vor Medienvertretern. EXPO-Regierungskommissär Hannes Androsch bekräftigte, Österreich zeige bei der Weltausstellung, "wo wir state of the art sind". Österreich und insbesondere Wien werben in Shanghai mit Know-how in Sachen Umwelttechnologie.
"Better City, Better Life" lautet das Motto der EXPO. In diesem Zusammenhang zeigte sich Faymann überzeugt, dass Wien einer Megacity wie Shanghai viel anzubieten habe: Kompetenzen und Lösungen für Fernwärme, Müll- und Wasserwirtschaft, Verkehr oder Stadterneuerung. Der Auftritt bei der EXPO sei daher nicht nur gut für den österreichischen Tourismus, der laut Österreich-Werbung im Vorjahr 155.000 Gäste aus China zählte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Handelspartnern konstatiere man in China ein steigendes Interesse, so Faymann.
Laut Regierungskommissär Androsch hat der Österreich-Pavillon bis zu 21.000 Besucher pro Tag. Seit der Eröffnung am 1. Mai habe man rund 260.000 Gäste gezählt. Mit dem 16 Millionen Euro teuren EXPO-Auftritt habe Österreich eine "Visitenkarte" geschaffen, an den heimischen Firmen liege es nun, die Chancen zu nutzen. Entworfen wurde der Pavillon "Aodili" (chinesisches Wort für Österreich) vom Architekturbüro SPAN & Zeytinoglu. Auf rund 2.000 Quadratmetern wird Österreich mit viel Multimediatechnik präsentiert. Offiziell endet die EXPO am 31. Oktober.
Nächster außenpolitischer Schwerpunkt der Regierungsspitze ist Israel: Vizekanzler Josef Pröll absolviert ab 25. Mai einen dreitägigen Arbeitsbesuch, Bundeskanzler Faymann fährt im Juni zu einem mehrtägigen Staatsbesuch nach Tel Aviv und Jerusalem, wo er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht.

Bundeskanzler Faymann in Berlin
Bundeskanzler Werner Faymann hat am 18. Mai bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin neuerlich für ein verstärktes Eingreifen in den europäischen Finanzmarkt sowie für dessen Beitrag zur Krise in Form von Finanztransaktionssteuern und Bankabgaben plädiert. Auch Merkel betonte, sich im Kampf gegen Spekulationen "mit aller Kraft" für eine weltweite Finanztransaktionssteuer einsetzen zu wollen.
Faymann forderte einen "absoluten Vorrang für internationale Lösungen". Gelinge dies auf globaler oder europäischer Ebene nicht, sei in Österreich notfalls auch ein nationaler Alleingang über eine Börsenumsatzsteuer möglich. Weiters warb der österreichische Bundeskanzler für ein europaweites Volksbegehren zur Besteuerung von Finanztransaktionen.

Außenminister Spindelegger bei EU-LAC-Gipfel in Madrid
Außenminister Michael Spindelegger hat sich anlässlich des EU-Lateinamerika-Karibik-Gipfels (EU-LAC) am 18. Mai in Madrid für ein stärkeres Engagement Österreichs und der EU in Lateinamerika ausgesprochen. Brasilien etwa gehöre heute zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Deshalb müssten Export und Firmenkooperationen in der Region forciert werden, so Spindelegger, der am 23. Mai mit einer österreichischen Wirtschaftsdelegation nach Brasilien und Argentinien reiste.
Als Zeichen für den Erfolg des Madrider EU-LAC-Gipfels wertete Spindelegger das dort beschlossene Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit den Ländern der Region.

Frankreichs Europa-Staatssekretär Lellouche zu Besuch in Wien
Österreich und Frankreich erwägen eine engere Zusammenarbeit der Länder der Alpenregion. Entsprechende Möglichkeiten seien am 21. Mai in Wien bei einer Unterredung zwischen Außenminister Michael Spindelegger und dem französischen Europa-Staatssekretär Pierre Lellouche erörtert worden, teilte das Wiener Außenamt mit. Spindelegger betonte, dass die Kooperation zwischen Wien und Paris sowohl bilateral als auch auf EU- und UNO-Ebene "ausgezeichnet" funktioniere.
Nach einem Besuch der in Wien ansässigen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) informierte Lellouche über eine mögliche gemeinsame Bewerbung Deutschlands und Frankreichs um den OSZE-Vorsitz (2012).

Finanzminister Pröll bei Euro-Gipfel in Brüssel
Nach dem Rettungsschirm für hochverschuldete Mitgliedstaaten und dem Hilfspaket für Griechenland haben sich die EU-Finanzminister in Brüssel bei einem Gipfeltreffen am 18. Mai und in einer Taskforce am 21. Mai sowohl auf strengere Regeln für Spekulanten als auch auf eine schärfere Kontrolle der nationalen Haushalte sowie härtere Strafen für notorische Defizitsünder verständigt.
So sollen etwa Hedgefonds und deren Manager an die Leine genommen werden, zeigte sich Finanzminister Josef Pröll erfreut. Künftig sollen nur Hedgefonds, die in einem Mitgliedsland die Zulassungsbedingungen erfüllt hätten, auch in den anderen EU-Staaten tätig werden, erklärte Pröll. Für Fonds aus Drittländern sei ein bilateraler Vertrag mit jedem einzelnen Mitgliedstaat geplant. Auch Fragen der Standardisierung, Ausbildung, der Berichtspflichten und staatlichen Aufsicht sollen künftig klar geregelt werden, so Pröll.
Lehren aus der Schuldenkrise rund um Griechenland wurden auch punkto Haushaltspolitik gezogen. Die Taskforce aus Finanzministern und Experten legte einen Fahrplan mit zentralen Zielen fest: Bis zum EU-Gipfel im Oktober soll das Gremium, dem auch Pröll angehört, Vorschläge für eine Verschärfung des Stabilitätspaktes ausarbeiten. Pröll will in Zukunft Defizitsündern mit lascher Budgetplanung und progressiver Schuldenentwicklung rechtzeitig "auf die Finger klopfen". Durchgriffs- und Sanktionsmöglichkeiten müssten neu definiert werden, fordert Pröll.
Weiters sollen die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit – vor allem der Euro-Länder – bekämpft und die nationalen Wirtschaftspolitiken besser aufeinander abgestimmt werden.

IMD-Ranking: Österreich verbesserte Wettbewerbsfähigkeit
Österreich hat im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Das geht aus dem Weltjahrbuch der Wettbewerbsfähigkeit 2010 des renommierten Internationalen Instituts für Managemententwicklung (IMD) in Lausanne (Schweiz) hervor. Die Alpenrepublik ist demnach von Rang 16 auf Platz 14 vorgerückt, während es für Deutschland und auch die USA nach unten ging. Erstmals seit 1993 führen die USA die Liste nicht mehr an. Singapur und Hongkong verdrängten die Amerikaner auf den dritten Platz.
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sprach von einer "Bestätigung und weiteren Motivation für die Bemühungen zur Umstrukturierung der heimischen Wirtschaft". Als Stärken Österreichs nennt das IMD die hohe Effizienz der Unternehmen, die große Motivation der Beschäftigten, die hohe Lebensqualität und die ausgezeichnete Gesundheitsinfrastruktur sowie Umweltqualität.
Mit dem Fokus auf innovative Produkte und neue Märkte seien Österreichs Unternehmen gut unterwegs. Die Internationalisierungsoffensive habe den Export wieder angekurbelt. "Wir haben in den vergangenen Monaten die Kontakte in viele Exportmärkte intensiviert. Die Besuche in Japan, Indien, China und Russland waren sehr erfolgreich", so Mitterlehner.

Chinas Wirtschaftsminister Chen Deming mit großer Delegation in Wien
Der chinesische Wirtschaftsminister Chen Deming hat bei seinem Österreich-Besuch am 19. Mai 17 Verträge in Höhe von 900 Millionen Dollar (724 Millionen Euro) unterzeichnet. Begleitet wurde Chen von einer Wirtschaftsdelegation aus 120 Managern. Es gab Gespräche mit Bundespräsident Heinz Fischer und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
Der Gast aus China zeigte sich speziell an österreichischer Technologie interessiert. "Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet hat großes Potenzial", sage Chen. Neben dem Handel (China ist zweitgrößter überseeischer Handelspartner) wolle China österreichische KMU für Investitionen gewinnen, wobei der kürzlich erfolgte Einstieg einer chinesischen Firma bei FACC zeige, wie attraktiv auch Österreich als Investitionsstandort sei.
2009 sei es Österreich gelungen, die Ausfuhren nach China um 7 Prozent zu steigern, betonte Mitterlehner. Aus heimischer Sicht hoffe man vor allem auf Umwelttechnik-Aufträge und Touristen aus China.

Wirtschaftsminister Mitterlehner in Olympia-Stadt Sotschi
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Russlands Wissenschaftsminister Andrej Fursenko haben am 20. Mai im russischen Sotschi engere Kooperationen im Handel, bei Investitionen sowie im Energie-Bereich und bei Innovationszentren vereinbart. Ab Herbst werden zudem Lehrer österreichischer Tourismusschulen in Sotschi Gastgewerbeschüler und Trainer für die Olympischen Spiele (2014) ausbilden. Die AUA-Landerechte in Russland wurden bis Ende Oktober verlängert.

Brüssel: Schmied bedauert mangelnde Solidarität bei EU-Bildungszielen
Die EU-Bildungsministerinnen und -minister haben sich nicht auf nationale Vorgaben für die EU-Wachstumsstrategie "Europa 2020" geeinigt. Bei einem Bildungsrat in Brüssel hat sich Großbritannien gegen die Bekanntgabe nationaler Zielsetzungen gewandt. Österreichs Unterrichtsministerin Claudia Schmied erklärte, es habe zwar den Versuch gegeben, sich auf Kernziele der EU im Bildungsbereich zu verständigen, doch habe Großbritannien nicht zugestimmt. Deshalb gebe es nur eine Empfehlung der spanischen Ratspräsidentschaft, nationale Vorgaben festzuschreiben, "was ich persönlich für sehr schade finde".
Zu dem konkreten EU-Ziel, die Quote für frühe Schulabbrecher im Rahmen der Strategie "EU-2020" auf 10 Prozent zu senken, sagte Schmied, Österreich habe als nationales "vorsichtiges" Ziel 9,5 Prozent genannt. Die Schulabbrecherquote in Österreich sei in den vergangenen Jahren zwischen 8 und 11 Prozent gelegen. Besser stehe derzeit Polen mit nur 5 Prozent da, am schlechtesten die baltischen Staaten mit fast 16 Prozent.
Die absolute Zahl der Schulabbrechenden liege in Österreich bei 60.000. Dazu würden auch jene jungen Menschen zählen, die vor der Matura abspringen würden, keinen mittleren bzw. höheren Schulabschluss hätten. Um solchen Abbrüchen entgegenzuwirken, müsse man schon im Kleinkindalter beginnen – der Kindergarten sei "ein Bildungsgarten".
Was das Ziel der Hochschulabschlussquote von 40 Prozent betreffe, habe es Zustimmung für den Wunsch Österreichs nach Einbeziehung gleichwertiger Abschlüsse gegeben. Dabei gehe es um die Vergleichbarkeit der Wertigkeit der Abschlüsse in den einzelnen Ländern. Österreich habe bisher eine strenge Zählweise gehandhabt, künftig könnten auch z.B. HTL- oder HAK-Absolventen einbezogen werden. Andere Staaten würden dies als niedrigen tertiären Bildungsabschluss bewerten, womit deren Quote wesentlich höher sei als die österreichische.
Was Österreich betrifft, ist der Ministerin vor allem die Sprachenförderung wichtig. So würden in Wien 50 Prozent der Kinder im Volksschulalter eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen. "Gleichzeitig wissen wir durch die demographische Entwicklung, dass wir eine älter werdende Gesellschaft sind und in 15 bis 20 Jahren alle diese Kinder die Zukunft unseres Landes bestimmen". Daher sei es wichtig, die deutsche Sprachausbildung zu fördern. "Das sind Kinder, die zu unserem Land gehören." Sie verwende daher "sehr bewusst den Begriff, den (FPÖ-Chef) Strache für sich in Beschlag nehmen will, nämlich, dass alle Kinder, die hier leben, auch zu unserer Heimat gehören".

Hohe Ehrung für Bertrand de Billy
Der Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters (RSO), Bertrand de Billy, wurde am 12. Mai von Kulturministerin Schmied mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur statt. Die Laudatio hielt der Intendant des Theaters an der Wien, Roland Geyer.
In ihrer Rede betonte Schmied den Einsatz des Dirigenten für die zeitgenössische Musik. Unter seiner Leitung habe sich das RSO Wien zu einem der führenden Orchester Österreichs und auch zu einem international erfolgreichen Ensemble entwickelt.
Bertrand de Billy gehört zu den führenden Dirigenten der internationalen Opern- und Konzertszene. In Paris geboren, erhielt er dort seine Ausbildung, arbeitete zunächst als Orchestermusiker, bald auch als Dirigent mit verschiedenen Pariser Orchestern. Von 1993 bis 1995 wirkte er als Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Anhaltischen Theater in Dessau (Deutschland), von 1996 bis 1998 in gleicher Position an der Wiener Volksoper und von 1999 bis 2004 als Chefdirigent am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Pöllau: Eröffnung des ersten Europäischen Zentrums für Physikgeschichte
Viele Aussagen der Physik scheinen unseren Alltag nicht zu berühren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Zahlreiche technische Geräte, die wir heute gedankenlos benutzen, beruhen auf Vorgängen, die Physiker ergründet haben.
Unter dem Namen "echophysics" (European Centre for the History of Physics) eröffnet am 29. Mai das erste Europäische Zentrum für Physikgeschichte im prachtvollen barocken Schloss Pöllau bei Hartberg (Steiermark). Die Sammlung mit wertvollen historischen Geräten wird ganzjährig geöffnet sein.
In den Gewölben aus dem 17. Jahrhundert, errichtet auf den Grundmauern einer ehemaligen Wasserburg, präsentieren die Victor-Franz-Hess-Gesellschaft gemeinsam mit der European Physical Society (EPS), die in 40 Ländern über 100.000 Mitglieder zählt, über 500 faszinierende Objekte, teils auch Dauerleihgaben, an deren Präsentation ein Team von Physikern – vorwiegend emeritierte Professoren und pensionierte Techniker – seit zwei Jahren ehrenamtlich gearbeitet hat.
Jahrzehntelang nicht als europäisches Kulturgut ersten Ranges anerkannte Messgeräte und Experimentiervorrichtungen von den Universitäten werden im ehemaligen Chorherrenstift erstmals zusammengeführt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dokus, Bilder, Biografien, Filme und Nachlässe von Physikern und Physikerinnen, sowie die didaktische Darstellung wichtiger historischer Experimente, ergänzen die Exponate. Die Schaustücke geben auch beredtes Zeugnis von der Kunstfertigkeit von Handwerkern und Technikern der beiden letzten Jahrhunderte.
Ergänzt wird die permanente Schau durch aktuelle Wechselausstellungen, deren erste sich dem Thema "Strahlung – der ausgesetzte Mensch" widmet.
Begleitet wird die Museumseröffnung von einem zweitägigen internationalen Symposium zur Physikgeschichte mit 34 Vortragenden aus 16 EU-Ländern mit dem Titel: "The Roots of Physics in Europe".

Bösendorfer positioniert sich neu
Ende März konnte die Übersiedlung von Verwaltung, Marketing und Teilen des Vertriebes der Klaviermanufaktur Bösendorfer von Wien-Wieden nach Wiener Neustadt planmäßig abgeschlossen werden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen hier neue, moderne Büros zu Verfügung. Das gemeinsame Dach von Produktion, Verwaltung und Verkauf soll die Kommunikation und Kooperation der einzelnen Arbeitsbereiche sowie das gemeinsame Verständnis für Produktionsabläufe und Kundenbedürfnisse fördern. Unter Konzerthausbedingungen können Händler und Kunden ab sofort ihre Bösendorfer Flügel und Klaviere auswählen.
Das soeben fertig gestellte Auswahlzentrum in Wiener Neustadt dürfte das Aussuchen und Anspielen der berühmten Instrumente zu einem besonderen Klangerlebnis machen.
Mit der Eröffnung des neuen Zentrums wollen Bösendorfer und Eigentümer Yamaha auf den besonderen – den Wiener Klang – verweisen und die gemeinsamen Stärken der berühmten Firmennamen betonen. Die Investition gerade in schwierigen Zeiten soll am Klaviermarkt Impulse setzen und die Handelspartner in ihrer Verkaufsarbeit unterstützen. Die Kooperation von Bösendorfer und Yamaha eröffnet beiden Marken neue Marktchancen. Bösendorfer kann dabei auf enorme Marketing- und PR-Ressourcen zugreifen. Das erfolgreiche gemeinsame Auftreten auf den diesjährigen großen Musikmessen in Anaheim und Frankfurt/Main hat in der Branche bereits für Aufsehen gesorgt.
Die Einbindung der Bösendorfer Flügel und Klaviere in das weltweite Vertriebsnetz von Yamaha wird die Präsenz der Bösendorfer Instrumente in allen Regionen der Welt verstärken. Yamaha-Fachleute werden mit speziellen Trainingsprogrammen in die Besonderheiten des Wiener Klanges und der Bösendorfer Instrumente eingeweiht.
Die 182jährige Geschichte des Unternehmens Bösendorfer ist untrennbar mit Wien verbunden. Deshalb wird auch das Engagement des Klavierhauses in den Wiener Konzertsälen sowie im musikalischen Lehrbetrieb der Stadt nahtlos fortgesetzt. Dafür steht eine Flotte von Leihinstrumenten im neuen Bösendorfer Servicezentrum in Wien 10 zur Verfügung.
Auch die Tradition des "Bösendorfer Saales" wird weitergeführt. In der Domgasse 5 – im Haus mit der einzigen bis heute erhaltenen Wiener Wohnung von Wolfgang Amadé Mozart – wird der "Bösendorfer Saal" sein neues Zuhause finden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde vor kurzem mit der Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebsgesellschaft, einem Unternehmen der "Wien Holding", getroffen.
Das Herzstück Bösendorfers in Wien soll aber der Bösendorfer Stadtsalon bleiben, der seit 1913 im Wiener Musikverein geführt wird. Unter dieser Adresse firmiert das Unternehmen, hier arbeitet der Verkauf für Österreich und der Schweiz, hierher kommen Kaufinteressierte, Kunstschaffende, Professoren, Studierende und Freunde des Hauses Bösendorfer zum Gespräch oder auch zu einem privaten Konzert.
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HK Gruber "Komponist des Jahres" bei Trondheimer Kammermusikfestspielen
Der 67jährige österreichische Komponist, Dirigent und Chansonnier HK Gruber ist heuer bei den Trondheimer Kammermusikfestspielen (Norwegen) als "Komponist des Jahres" engagiert.
Hier soll er u.a. sein vermutlich bekanntestes Werk "Frankenstein!!" nach Texten von H. C. Artmann zur Aufführung bringen und Vorlesungen sowie Meisterklassen halten.
Übrigens ist HK Gruber seit vier Jahren Artist in Residence für zeitgenössische Musik in Örebro (Schweden). Seit Februar wirkt er auch als Hauskomponist und Dirigent des BBC Philharmonic Orchestra.
Das Trondheimer Kammermusikfestival feiert heuer sein 15jähriges Bestehen und findet von 20. bis 26. September statt. Weitere prominente Gäste sind der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes, der britische Geiger Daniel Hope, der schwedische Trompeter Hakan Hardenberger.
Webtipp:

Österreichisches Kulturforum London startet "Sound Park Austria"
Heiß ist die Londoner Musikszene im Bezirk Camden. "The Forge" gilt als einer der richtungsweisenden Orte der Stadt. Hier startete am 18. Mai "Sound Park Austria" – eine neue Veranstaltungsreihe des Österreichischen Kulturforums London. Kuratiert wird "Sound Park Austria" von dem in London lebenden Tiroler Bassisten Philipp M. Moll.
Ziel ist es, neue Musik aus Österreich abseits der klassischen Genres bekannt zu machen und zugleich den Austausch mit britischen Künstlern zu fördern.
Den Auftakt machten der gleichfalls in London lebende Tiroler Jazz-Gitarrist Hannes Riepler und der Wiener Musiker Andy Manndorff, dessen Trio für Improvisation jenseits bekannter Kategorien steht.
In der zweiten Veranstaltung der Reihe, die unter dem Motto "New Age" steht, tritt am 13. Juli die Geigerin Mia Zabelka auf. Sie wird dabei auch mit der britischen Harfenistin Rhodri Davies ein Werk des in Wien lebenden Komponisten Radu Malfatti aufführen.
Das Österreichische Kulturforum London hält jährlich rund 150 Veranstaltungen ab. Der Schwerpunkt ist klar auf das zeitgenössische Schaffen gerichtet. Regelmäßig wird junger Autorenschaft, Musikerinnen, Musikern und Bildenden Künstlern ein Forum geboten, während man sich bei der Beschäftigung mit Klassikern vor allem auf Neu- und Wiederentdeckungen konzentriert. Das Kulturform möchte jenseits von rührend-idyllischen Bildern wie sie etwa der "Sound of Music"-Film bietet, ein neues, realistischeres Bild von Österreich entwerfen und jetzt mit "Sound Park Austria" einen Einblick in die reich differenzierte, lebendige österreichische Musikszene bieten.
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Sensationelle MAK-Schau: Kunst der demokratischen Volksrepublik Korea
Bis 5. September zeigt das Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) eine der umstrittensten Ausstellungen des Jahres: "Blumen für Kim Il Sung. Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepublik Korea". Zu sehen ist eine mit der Korean Art Gallery getroffene Auswahl von 100 Ölbildern, Tuschmalereien und Aquarellen, rund 30 Plakaten sowie Architekturentwürfen aus Nordkorea.
Wie MAK-Direktor Peter Noever erklärte, sei die Schau "in keinster Weise als politisches Statement zu sehen, sondern einzig und allein als einzigartige Chance zur Auseinandersetzung mit der idealisierten Kunst der Demokratischen Volksrepublik Korea, die kaum bekannt ist. Mit der Schau im MAK durchbricht die Demokratische Volksrepublik Korea ihre Isolation zumindest hinsichtlich ihrer künstlerischen Produktion". Die Schau möchte Einblicke "in eine fremde Welt" gewähren, "die durch den Personenkult um den 'Ewigen Präsidenten' Kim Il Sung und seines Nachfolgers Kim Jong Il bestimmt und von der Chuch’e-Ideologie geprägt ist". Dies sei "eine spezifische Interpretation des Sozialismus" und finde ihren verherrlichenden Ausdruck im Chuch’e-Turm, dem höchsten Steinturm der Welt, von dem im Auftrag des MAK ein Modell angefertigt wurde.
Ab Juni bietet das MAK, das die Ausstellung in einer Linie mit Präsentationen von sowjetischer und kubanischer Kunst und Architektur sieht, auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Filmpräsentationen und einem Symposium.
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Wien Museum Karlsplatz: Wien im Film - Stadtbilder aus 100 Jahren
Das Wien Museum Karlsplatz bringt von 26. Mai bis 19. September einen ungewöhnlichen Ausstellungsparcours mit exemplarischen Sequenzen aus rund 80 österreichischen und internationalen Spielfilmen, die spezifische Bilder der Stadt enthalten – von der Stummfilmzeit bis heute. Berühmte Filme, deren Images in die Stadterinnerung einflossen, sind ebenso vertreten wie nahezu unbekannte. Zu sehen sind u.a. Sequenzen aus "Die freudlose Gasse" von G. W. Pabst (1925), Willi Forsts "Wiener Blut" (1942), aus Carol Reeds Klassiker "The Third Man" (1949), Peter Patzaks "Kassbach" (1979), aus Richard Linklaters "Before Sunrise" (1995) und Barbara Alberts sozialkritischem "Nordrand" (1999).
Die filmischen Darstellungen Wiens reichen von den Palästen der Aristokratie und ihrer bürgerlichen Epigonen über die Kellerquartiere der Elenden, die Mansardenwohnungen der Bohème bis zu den Siedlungen an der Peripherie. Gemeinsam ist vielen Wiener Milieus die Nähe zum sozialen und emotionalen Abgrund.
Im Übrigen zeigt das "Kino unter Sternen" von 2. bis 25. Juli am Karlsplatz viele der Filme, die auch in der Ausstellung vorkommen.
Webtipp:

Darabos bei Fragestunde im Parlament: "Finanzierung des Sports gesichert!"
"Die Finanzierung des österreichischen Sports ist von Bundesseite her gesichert", so Verteidigungs- und Sportminister Norbert Darabos im Rahmen der Fragestunde am 20. Mai im Nationalrat. Die Sportförderung in Österreich hat laut Regierungsprogramm mindestens 60 Millionen Euro jährlich zu betragen.
Minister Darabos hat mit dem Finanzministerium mehr ausverhandelt und erreicht, dass die Sportförderung mindestens 80 Millionen Euro pro Jahr beträgt. "Auch die Dachverbände stufen diesen Betrag als respektabel ein", so Darabos. Besonders in Anbetracht der Wirtschafts- und Finanzkrise sei dies ein gutes Ergebnis. Den Vorwurf, dass Mittel aus der Landesverteidigung in die Sportförderung transferiert würden, wies der Sportminister aufs Schärfste zurück - die Mittel für die Sportförderung seien klar im Glücksspielgesetz geregelt.
Zur Rolle und den Aufgaben der Dachverbände, z.B. des ASKÖ, des ASVÖ oder der SPORTUNION, sagte Darabos, dass diese viel für die kleinen Vereine leisten würden. Die Installierung von Dachverbänden sei zu begrüßen. Als Beispiel nannte Darabos das Projekt "Kinder gesund bewegen", welches jungen Menschen in Schulen und Kindergärten Spaß an der Bewegung vermittelt. "Auf diesem Weg kommen Förderungen direkt bei den Kindern an", so Darabos. Die Zusammenarbeit mit den Dachverbänden sei gut.
Zu den Eckpfeilern der "Sportförderung neu" sagte der Sportminister, dass er ein Fördersystem wolle, das den Weg "weg vom Gießkannenprinzip, hin zur Förderung der Prime-Sportarten" ermögliche. Derzeit werden schwerpunktmäßig etwa die Sportarten Fußball oder Eishockey gefördert. Einige Erfolge wie etwa die Ausrichtung der Handball-Europameisterschaft in Österreich wären ohne Sportförderung wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Weiters sollten die Sportler noch mehr als bisher in den Mittelpunkt gerückt werden.
Der Sportminister ist zuversichtlich, dass im Parlament eine einstimmige Lösung zur Sportförderung erreicht werde. Zur Frage der Definition von "Prime-Sportarten" antwortete der Sportminister, dass nicht nur der Erfolg der österreichischen Sportlerinnen und Sportler in der jeweiligen Sportart ein Kriterium sei, sondern z.B. auch die Anzahl der Menschen, die die Sportart in Österreich ausüben. Ein Kriterienkatalog werde zur Zeit evaluiert.
Zur Finanzierung der Sportvereine in den Kommunen bekräftigte Darabos, dass diese durch die 80 Millionen Euro Sportförderung abgesichert seien. "Sportvereine bilden die Basis. Wir werden 2010 eine neue Sportförderung entwickeln, diese soll aber erst 2012 in Kraft treten, um die Planbarkeit für die Verbände zu gewährleisten."
Die Autonomie des Sports sei in Österreich gegeben und
auch nicht gefährdet. Die rechtliche Grundlage dafür sei im Regierungsprogramm enthalten und sei außerdem weltweit "common sense". Auf EU-Ebene wünsche sich der Sportminister, dass eine gemeinsame Sportpolitik formuliert werde.

ÖOC: Darabos fordert lückenlose Aufarbeitung aller offenen Fragen
Auch das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) war Thema bei selbiger Fragestunde. Darabos zu den aktuellen Entwicklungen: "Ich zähle zu jenen Personen, die dafür gesorgt haben, die Ungereimtheiten im ÖOC aufzuklären. Die Vorgänge im ÖOC stellen zweifelsohne den größten Sportskandal der Zweiten Republik dar!" Die österreichische Sportentwicklung habe keinen Bedarf an Vorfällen wie diesen, so Darabos, der ein weiteres Mal eine lückenlose Aufarbeitung dieses Skandals forderte. Um Vorgänge wie diese in Zukunft zu verhindern, will der Sportminister das Förder- und Kontrollsystem im österreichischen Sport neu gestalten. Darabos sprach sich beispielsweise beim ÖOC für eine anlassbezogene Ausbezahlung der Förderungen aus. Auch das Kontrollsystem im österreichischen Sport erscheint Darabos nicht mehr zeitgemäß. "Für die Neugestaltung habe ich bereits Arbeitskreise mit unabhängigen Sportwissenschaftern eingesetzt, um die Objektivität zu garantieren", erklärte er.

Vorbereitungen für Sportkegel-WM in Ritzing laufen bereits auf vollen Touren
Die III. Einzelweltmeisterschaft im Sportkegeln Classic findet von 25. bis 30. Oktober in Ritzing statt. Rund 150 Tage vor Beginn dieses Großevents treten die Vorbereitungen nun in die heiße Phase. Über 400 Aktive aus 15 Nationen werden an diesem Top-Event im Burgenland teilnehmen. Das Burgenland war schon vor zwei Jahren Austragungsort des Weltpokals der Vereinsmannschaften, ebenfalls im Bundesleistungszentrum Ritzing.