Montag, 29. März 2010
Innenpolitik
Europa / International
Wirtschaft
Kultur / Medien / Wissenschaft
Sportpolitik
Faymann: Mindestsicherung konkrete Maßnahme zur Armutsbekämpfung
Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben am 16. März im Ministerrat endgültig grünes Licht für die bedarfsorientierte Mindestsicherung gegeben. In Kraft treten soll diese im heurigen September, allerdings haben Oberösterreich, Salzburg und Kärnten Terminprobleme und damit eine Verschiebung angekündigt. Für diesen Fall sollen Regelungen einen adäquaten Übergang von der derzeitigen Sozialhilfe zur Mindestsicherung gewährleisten.
Es gebe "keine Wahlmöglichkeit zwischen Arbeit und Mindestsicherung", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Denn das Ziel könne niemals sein, dass jemand ohne Arbeit lebe. "Arbeit ist für Selbstwertgefühl und Menschenwürde unerlässlich", so Faymann. Die Mindestsicherung sei eine konkrete Maßnahme zur Armutsbekämpfung, aber auch zur Wiedereingliederung von Menschen in den Prozess der Erwerbsarbeit, betonte der Bundeskanzler.
Das Prinzip der bedarfsorientierten Mindestsicherung ist, dass Menschen in Notlagen nicht unter einen bestimmten Mindeststandard fallen. Dieser orientiert sich an der so genannten Ausgleichszulage für Pensionisten und beträgt abzüglich der Krankenversicherungsbeiträge derzeit netto 744 Euro monatlich für Einzelpersonen, 1.116 Euro für Paare und 134 Euro pro Kind. Steht also weniger zur Verfügung, erhält man seine Einkünfte – aus Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Einkommen aus Erwerbstätigkeit – auf diesen Mindestbetrag aufgestockt. Diese Mindeststandard-Beträge bestehen aus einem 75-prozentigen Grundbetrag und einem 25-prozentigen Wohnkostenanteil. Letzterer fällt weg, wenn man etwa bei den Eltern wohnt oder über eine Eigentumswohnung verfügt und daher keine Miete zahlt.
Profitieren werden von der Mindestsicherung rund 270.000 Menschen, darunter 165.000 Sozialhilfe- und 90.000 Notstandshilfebezieherinnen und -bezieher. Ein wesentlicher Vorteil der Mindestsicherung ist, dass bisher Nicht-Versicherte in die Krankenversicherung aufgenommen werden und somit eine E-Card erhalten. Der Bezug der Mindestsicherung ist an die Arbeitsbereitschaft geknüpft. Bei Arbeitsweigerung sind Leistungskürzungen, im Extremfall sogar der Entzug des Leistungsanspruchs vorgesehen.
Strenge Vermögensprüfungen und Rückzahlungsverpflichtungen sollen Missbrauch vorbeugen. So muss etwa eigenes Vermögen (auch Erbschaften) bis zu einem Freibetrag von 3.720 Euro aufgebraucht werden, bevor die Unterstützung bezogen werden kann.

Bundespräsidentenwahl 2010: Drei Kandidaten – Wahlkampf eröffnet
Drei Kandidaten haben fristgerecht bis 26. März die erforderlichen (mindestens) 6.000 Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidentenwahl am 25. April bei der Bundeswahlbehörde im Innenministerium hinterlegt. Im Rennen um das höchste Amt im Staat befinden sich demnach Bundespräsident Heinz Fischer, die freiheitliche Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz (FPÖ) und Rudolf Gehring, Obmann der "Christlichen Partei Österreichs" (CPÖ).

Mehr Sicherheit bei Lebensmitteln und Verbraucherkrediten
Zur Verbesserung des Konsumentenschutzes im Lebensmittelrecht und bei der Kreditvergabe hat die Bundesregierung im Ministerrat am 23. März zwei Gesetzesänderungen beschlossen. Anlass war zum einen mit Listerien verseuchter Käse einer steirischen Firma. Künftig sollen Gesundheitsministerium und Behörden früher reagieren und bei begründetem Verdacht auch ohne detaillierte Gutachten den Produktionsstopp, die Rückholung von Produkten oder Betriebssperren anordnen können.
Verbesserungen gibt es auch für Kreditnehmer, die künftig unter anderem das Recht haben, einen Tilgungsplan zu verlangen und zudem ein 14-tägiges Rücktrittsrecht vom Kreditvertrag erhalten. Überdies werden Banken verpflichtet, die Kreditwürdigkeit zu überprüfen und Konsumentinnen wie Konsumenten auch zu warnen.

Fahrgastentschädigung im Nahverkehr
Der Nationalrat hat am 24. März die Entschädigung von ÖBB-Kunden auch bei Verspätungen im Nahverkehr beschlossen. Jahreskartenbesitzer erhalten mindestens 10 Prozent Entschädigung, wenn weniger als 90 Prozent der Züge pünktlich fahren. Zudem bekommen Reisende im Fernverkehr bei mehr als 60-minütiger Verspätung auch innerhalb Österreichs 25 Prozent, ab zwei Stunden 50 Prozent des Fahrpreises.

Steiermark: Gemeinderatswahlen 2010
Bei den steirischen Gemeinderatswahlen am 21. März ergab sich laut vorläufigem Endergebnis folgender Stimmenstand (alle Angaben in Prozent): ÖVP: 46,7 (+3,4), SPÖ: 37,7 (-5,6), FPÖ: 6,5 (+0,7), Grüne: 2,1 (-0,2), BZÖ: 0,6 (nicht kandidiert), Sonstige: 5,3 (+0,9).

Bundeskanzler Faymann bei EU-Frühjahrsgipfel in Brüssel
Die Staats- und Regierungsspitzen der 27 EU-Länder haben sich bei ihrem Frühjahrsgipfel in Brüssel (25. und 26. März) auf einen Rettungsplan für das hoch verschuldete Griechenland geeinigt: Demnach soll im äußersten Notfall ein Kombi-Modell von bilateralen Krediten der anderen 15 Euro-Länder (mit Griechenland 16) und einem Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum Einsatz kommen. Greifen soll dieses Modell allerdings nur als "ultima ratio" und wenn Griechenland Unterstützung beantragt.
Bundeskanzler Werner Faymann hat sich nach Abschluss des Gipfeltreffens mit dem erzielten Kompromiss zwar "nicht unzufrieden" gezeigt, doch werde sich zeigen, ob das für Griechenland geknüpfte Sicherheitsnetz auch "hundertprozentig funktioniert". Ziel sei "natürlich, dass es nicht scheitert. Aber das muss man erst durchspielen", sagte Faymann. Sichergestellt sei jedenfalls, dass die Mehrheit der Hilfe von europäischer Seite erfolge.

Schweizer Bundespräsidentin Leuthard in Wien
Die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard absolvierte am 26. März einen offiziellen Arbeitsbesuch in Österreich. In der Wiener Hofburg traf sie mit Bundespräsident Heinz Fischer zusammen, weitere Gesprächspartner waren Finanzminister Josef Pröll, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.
Erörtert wurde unter anderem der Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen, wobei Leuthard dessen baldige Lösung sowie die Freilassung eines in Libyen festgehaltenen Schweizers erwartet. Fischer unterstrich, dass Österreich für die Heimkehr des Schweizer Bürgers eintrete.
Das bilaterale Verhältnis bezeichneten Fischer und Leuthard als ausgezeichnet. Es gebe keine offenen Fragen und man könne sich auf den Informationsaustausch sowie die Zusammenarbeit konzentrieren.

Neue IAEO-Chef Amano bei Bundespräsident Fischer
Der aus Japan stammende neue Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation - IAEO (englische Aussprache IAEA), Yukiya Amano, hat am 17. März seinen Antrittsbesuch bei Bundespräsident Heinz Fischer abgestattet. Amano ist Nachfolger des vormaligen IAEO-Chefs Mohammed ElBaradei, der die Behörde von 1997 bis 2009 leitete.
Zentrales Thema des Gesprächs zwischen Amano und Fischer war laut Presseaussendung der Präsidentschaftskanzlei die Situation im Iran einschließlich weiterer Sanktionen der Internationalen Gemeinschaft. Fischer unterstrich Österreichs Interesse an Schritten zur atomaren Abrüstung und zur Sicherstellung einer Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen. Weiters versicherte Fischer, dass Österreich die Tätigkeit der IAEO mit ihrem Hauptquartier in Wien wie bisher voll und ganz unterstützen werde.

Österreich unterstützt EU-Beitritt Kroatiens
Bundespräsident Heinz Fischer hält einen EU-Beitritt Kroatiens im Jahr 2012 für möglich. Es gebe gute Chancen, dass die Beitrittsverhandlungen noch heuer abgeschlossen werden könnten. Damit wäre ein Beitritt 2012 möglich, erklärte der Bundespräsident am 15. März nach einem Treffen mit dem neuen kroatischen Präsidenten Ivo Josipović in Wien.
Ein Beitritt wäre für Kroatien, Österreich, die Region und für Europa von Vorteil, sagte Fischer in einem gemeinsamen Pressegespräch. Josipović räumte nötige Reformen insbesondere in den Bereichen Justiz und Verwaltung ein. Die kroatische Regierung wolle den Bürgern "alles bieten, was ein Rechtsstaat und ein demokratischer Staat zu bieten hat", so Josipović. Kroatien sei für den Beitritt zur EU bereit, sobald die Voraussetzungen erfüllt seien.
Josipović bezeichnete Österreich als wichtigsten Investor in Kroatien. Beide Länder würden ihre langjährige, gute Zusammenarbeit fortsetzen um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen, erklärte der kroatische Präsident.

Feierliche Eröffnung des neuen OPEC-Gebäudes in Wien
In Anwesenheit der Energieminister aller 12 Mitgliedstaaten wurde am 17. März der neue Amtssitz der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) in der Wiener Wipplingerstraße eröffnet. Außenminister Michael Spindelegger bezeichnete die OPEC in seiner Festrede als "zentralen Akteur im internationalen Energiedialog". Sie sorge für den Interessenausgleich zwischen Produzenten- und Konsumentenländern und trage somit wesentlich zur Energiesicherheit für Private und die Wirtschaft bei, unterstrich Spindelegger.

Österreich zählt zu innovativsten Ländern in der EU
Der von der EU-Kommission am 17. März präsentierte Innovationsanzeiger 2009 (European Innovation Scoreboard/EIS) hält fest, dass Österreich seine Position im europäischen Innovations-Spitzenfeld konsolidieren konnte. "Österreich zählt schon jetzt zu den innovativsten Ländern der EU, darf sich auf dem guten sechsten Platz aber nicht ausruhen", erklärte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Um in die "Gruppe der Innovation Leader oder sogar in die Top drei Europas vorzustoßen", brauche man noch mehr forschende Unternehmen. Nur so könnten langfristiger Aufschwung und qualifiziertes Wirtschaftswachstum gesichert werden, betonte der Wirtschaftsminister.
Beweis dafür, dass sich Österreich auf dem richtigen Weg befinde, sind Mitterlehner zufolge insbesondere die hohen Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Forschung, Technologie und Innovation (fti). Weit über dem EU-Durchschnitt liegt Österreich laut Innovationsanzeiger bei den F&E-Ausgaben des privaten Sektors (Platz 4 in der EU), beim Anteil innovationsorientierter KMU (Platz 3), bei den KMU mit fti-Kooperationen (Platz 4) sowie beim Anteil jener KMU, die eine Produkt- oder Prozessinnovation eingeführt haben (Platz 2). "Insgesamt sind die F&E-Ausgaben in Österreich stärker und kontinuierlicher angestiegen als in den meisten anderen EU-Ländern", so Mitterlehner.
Die für diese Spitzenplätze nötigen Innovations-Förderprogramme werden im Jahr 2010 trotz enger Budget-Spielräume nicht gekürzt, sondern erweitert. Initiativen wie der Innovationsscheck und das KMU-Kooperations-programm COIN (Cooperation and Innovation) sollen die Zahl der forschenden Betriebe weiter forcieren. Zugleich wird der Dienstleistungs- und Kreativbereich stärker unterstützt. Über die neue, vom Wirtschaftsministerium finanzierte Förderschiene "impulse LEAD" können Unternehmen Zuschüsse bis zu 300.000 Euro für Kreativwirtschafts-Projekte abrufen.
Weiters steht heuer deutlich mehr Eigenkapital für innovative Investitionen bereit: Über den mit 40 Millionen Euro dotierten Mittelstandsfonds stattet das Austria Wirtschaftsservice (aws) Wachstumsprojekte mit mehr Eigenkapital aus. Davon können auch Betriebe aus dem Forschungsbereich profitieren. Außerdem stellt die neue Venture-Capital-Initiative der aws 15 Millionen Euro für forschungs- und technologieorientierte Unternehmen in der Gründungs- und Frühphase zur Verfügung.
Auch Infrastrukturministerin Doris Bures sieht Österreichs guten sechsten Platz im EIS-Ranking als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg in der Forschungs- und Technologiepolitik, aber auch als Auftrag, Kapazitäten zu steigern und die Rahmenbedingungen zu optimieren. Die Bundesregierung arbeite mit Hochdruck an einer umfassenden Strategie für Forschung, Technologie und Innovation. Erklärtes Ziel bleibe, zu den drei innovativsten Volkswirtschaften Europas zu gehören, unterstrich Bures. Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ihren Innovationstätigkeiten zu fördern, sichere nachhaltiges Wirtschaftswachstum und zukunftsträchtige Jobs. Schwerpunkte des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie seien Zukunfts- und Wachstumsbereiche wie Verkehr, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Produktion, erläuterte Bures.

OeNB: Österreichs Banken profitierten 2009 deutlich von Osteuropa
Die in Österreich tätigen Kreditinstitute haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 wieder signifikant von ihrem Engagement in Ost- und Südosteuropa profitiert. Im Inland haben die Banken laut jüngster Schätzung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Vorjahr unter dem Strich nur 248 Millionen Euro und damit deutlich weniger als 2008 (1,89 Milliarden Euro) verdient. Inklusive der Auslandstöchter waren es hingegen 1,5 Milliarden Euro, was ein Plus von 0,9 Milliarden Euro bedeutet. Belastend erwiesen sich neuerlich die Risikokosten, die gegenüber 2008 um knapp 20 Prozent auf 8,32 Milliarden Euro anstiegen. OeNB-Direktor Andreas Ittner rechnet auch noch für 2010 mit erhöhten Risikokosten. Der Gipfel sei noch nicht erreicht, sagte Ittner am 25. März vor Journalisten in Wien.

FMA: Aus für Fremdwährungskredite
Wegen des hohen Risikos bei Fremdwährungskrediten hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) am 22. März ein grundsätzliches Verbot ausgesprochen. Heimische Banken dürfen Verbraucherinnen und Verbrauchern ab sofort keine neuen Fremdwährungskredite – etwa zur Wohnraumfinanzierung – mehr anbieten. Die Vergabe neuer Nicht-Euro-Kredite ist künftig nur noch an vermögende Privatkundschaft mit bester Bonität und ausreichendem Einkommen in fremder Währung erlaubt. Endgültig untersagt ist die Kombination des Kredits mit Tilgungsträgern wie Fonds oder Anleihen.

Oscar-Empfang: Filmprominenz bei Bundeskanzler Werner Faymann
"Mit großem Stolz" empfing Bundeskanzler Werner Faymann Montagabend, den 22. März, eine illustre Runde von österreichischen Filmschaffenden, die alle in den letzten Jahren durch aufsehenerregende Leistungen zu internationalem Ruhm gekommen waren - überschüttet mit Preisen.
Aktueller Anlass für den Kanzler, Kulturministerin Claudia Schmied und Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, die Filmschaffenden einzuladen, waren die diesjährigen Oscar-Nominierungen für Regisseur Michael Haneke ("Das weiße Band") und seinen langjährigen überragenden Kameramann Christian Berger und natürlich die Oscar-Ehrung für Schauspieler Christoph Waltz ("Inglourious Basterds").
Unter den geladenen Gästen fanden sich auch die Regisseure Stefan Ruzowitzky, Oscar-Preisträger 2008 ("Die Fälscher"), Götz Spielmann, 2009 Oscar-nominiert ("Revanche"), mit seinen exzellenten Schauspielern Johannes Krisch und Andreas Lust und der 1987 Oscar-nominierte Regisseur Wolfgang Glück ("38 – Auch das war Wien").
Der Kanzler gratulierte eingangs Michael Haneke zu seinem 68. Geburtstag am 23. März und ging dann auf ein Thema ein, das die Filmschaffenden wohl am meisten interessierte. Die Filmförderung – ein "schwieriges Thema" - sei erst kürzlich von 18 auf 31 Millionen Euro jährlich erhöht worden. Dies klinge "in absoluten Zahlen recht wenig", man bemühe sich aber auch in ökonomisch schwierigen Zeiten die Mittel zu erhöhen. Faymann erörterte dann die spezielle Ausstrahlung des heimischen Filmschaffens und sagte: "Österreichische Filmemacher zeigen ungeschminkt die Schattenseiten des Lebens. Sie helfen mit aufzuarbeiten und nicht zu verdrängen". Weiters dankte der Kanzler den Filmschaffenden, die "den Ruf Österreichs als Kulturnation in die Kinos Europas und in die Welt" trügen.
Kulturministerin Claudia Schmied verwies auf insgesamt sieben Oscar-Nominierungen in den letzten zehn Jahren – "das ist eine unglaubliche Intensität". Auch sie versicherte, dass "der Kampf ums Geld für den österreichischen Film" weitergehen werde. "Wir stehen auf Ihrer Seite."
Im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stand Christoph Waltz, der ruhig und zurückhaltend die auf ihn einprasselnden Fragen beantwortete, etwa ob der SS-Mann Hans Landa in den Quentin Tarantino-Film "die Rolle seines Lebens" gewesen sei? "Ich hoffe nicht, ich bin erst 53. Aber es könnte natürlich sein. Darüber müssten wir in 30 Jahren nochmals reden." Warum er – in Berlin und London lebend – aus Österreich weggegangen sei? "Das ist sehr lange her. Es ist eine Tradition, dass man sich als Schauspieler als Gesell auf Wanderschaft begibt. Dass man woanders hängen bleibt, nimmt man billigend in Kauf."
Die Einladung ins Bundeskanzleramt fand er "eigentlich nur schön". Schließlich sei die Kulturministerin nicht nur zuständig, sondern interessiere sich auch noch für den Film – ebenso der Bundeskanzler. "Da gibt es nichts dagegen zu sagen."
Am 23. März folgten die erfolgreichen Vertreter des österreichischen Filmwunders einer Einladung von US-Botschafter William C. Eacho in dessen Residenz in Wien. Abends ging es zum Wiener Filmball ins Rathaus.

Kulturministerin Schmied bestellt Karola Kraus zur neuen MUMOK-Direktorin
Am 22. März bestellte Kulturministerin Claudia Schmied die deutsche Kunsthistorikerin Karola Kraus zur neuen Direktorin des Museums Moderner Kunst (MUMOK). Die Amtszeit des bisherigen Direktors Edelbert Köb endet mit 1. Oktober.
Karola Kraus, mit einem in Frankfurt tätigen Architekten verheiratet, wurde 1961 als Karola Grässlin in Sankt Georgen im Schwarzwald geboren. Nach ihrem Studium in Stuttgart und München, das auch die Neuere Deutsche Literatur und die Klassische Archäologie mit einschloss, arbeitete sie als Projektassistentin bei der Großausstellung "Metropolis" in Berlin. Später leitete sie den Kunstverein Braunschweig und war zuletzt Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.
Karola Kraus ist mit Kunst aufgewachsen. Die Sammlerfamilie Grässlin betreibt in Sankt Georgen einen einflussreichen Kunstraum, der verstorbene Maler Martin Kippenberger galt als enger Freund des Hauses. Schwester Bärbel Grässlin leitet in Frankfurt eine Galerie. Zu den Künstlern, die Karola Kraus besonders schätzt, gehören etwa Franz West und Heimo Zobernig. Sehr interessiert zeigt sie sich an US-Minimal Art und Konzeptkunst.
Am 5. Mai wird sie mit Ministerin Schmied erste programmatische Eckpunkte ihrer Direktion präsentieren. Das MUMOK verstehe sie "als Botschafter der internationalen zeitgenössischen Kunst und Kultur im traditionsreichen Ambiente einer Kunststadt mit Weltruf". Ihr Ziel sei "mit dem progressiven Team diesen Ruf in Zukunft weiter auszuarbeiten".

Preisregen bei der Diagonale Graz
Bei der Film-Diagonale Graz 2010 wurden die Preise vergeben: Der Große Diagonale-Preis für den besten Spielfilm ging an Tizza Covi und Rainer Frimmel für "La Pivellina". Es ist die Geschichte einer Frau, die in Rom auf der Suche nach ihrem Hund ein kleines Mädchen findet und es zu sich nimmt. "Mit der gleichen Zärtlichkeit, mit der man sich hier um das fremde Kind kümmert, beobachten die Filmemacher das improvisierte Zusammenleben", so die Jury.
Zum "Besten österreichischen Dokumentarfilm 2009/2010" wurde "Hana, dul, sed…" von Brigitte Weich und Karin Macher gekürt – ein faszinierender Film über nordkoreanischen Frauenfußball.
Keine Überraschung war der Preisträger des Diagonale-Preises Bildgestaltung des Verbandes Österreichischer Kameraleute: Kameramann Christian Berger, als Michael Hanekes "ausführendes Organ" inzwischen weltberühmt, für seine Kameraführung im "Weißen Band" Oscar-nominiert und auch von der Amerikanischen Gesellschaft der Kameraleute (ASC) geehrt.
"Lourdes"-Regisseurin Jessica Hausner erhielt den "Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2010" für das beste verfilmte Drehbuch. Der Preis der Jugendjury ging an Hüseyin Tabak für "Kick Off", einen Film über den "Homeless World Cup".
Als innovative Produktionsleistungen wurden "Plastic Planet" (Kinodokumentarfilm), "Der Knochenmann", "Wüstenblume" (Kinofilm) und "Das weiße Band" (internationaler Spielfilm) ausgezeichnet.
Es wurden noch etliche andere Preise vergeben – so der Preis der Diözese Graz-Seckau: Er ging an Regisseurin Juliane Großheim und ihren Film "Die Kinder vom Friedrichshof": "Unaufdringlich und dennoch auf einer hochemotionalen Ebene positioniert, thematisiert sie das kontroversielle Leben Otto Mühls. Die Darstellung der Kommune als Metapher für geschlossene Gesellschaftssysteme an sich kommt ohne didaktischen Fingerzeig und manipulative Kommentare aus und schafft so den Raum für eine kritische Auseinandersetzung", begründete die Jury ihre Entscheidung.
Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl gratulierte allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Besonders erfreulich sei, wie viele von ihnen Studierende und Absolventen der "Filmakademie Wien" seien. Dieses Institut für Film und Fernsehen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bietet die einzige universitäre Filmausbildung für Österreich an "und dies mit Erfolg, wie die neuerlichen Auszeichnungen beweisen" würden, so die Ministerin.

Raimund Abraham zum Gedenken
Schon am 4. März ist der aus Österreich stammende Architekt Raimund Abraham bei einem Autounfall in Los Angeles ums Leben gekommen. 2000 legte Abraham seinen österreichischen Pass zurück, nach zwei Jahren bewilligten die US-Behörden sein Ansuchen um die US-Staatsbürgerschaft. Grund für seinen Wechsel war die Regierungsbeteiligung der FPÖ, die er vehement kritisiert hatte.
1933 in Lienz (Osttirol) geboren, absolvierte er "mit Auszeichnung" die Technische Universität in Graz. Anfang der 60er Jahre arbeitete er in Wien als Architekt – mehr theoretisch als praktisch. "Als Nonkonformist, fundamentaler Kritiker und Verfechter der architektonischen Form setzte er sich unermüdlich für die kollektive Erneuerung der Architektur ein", so MAK-Direktor Peter Noever. "Imaginäre Architektur" und "Visionäre Architektur" lauteten die Stichworte, mit denen er Anstoß zu einer Diskussion über das Wesen der Architektur und ihre Beziehung zur Kultur der Zeit gab. 1964 gab er das Buch "Elementare Architektur" heraus. Ihn interessierte eine Architektur ohne Attribute, von äußeren Einflüssen unberührt, mit einfachsten Mitteln, im Bauprozess organisch gewachsen: "Erinnerung und Sehnsucht: Das ist Architektur. Gebaut und ungebaut".
Als einer der Exponenten der Wiener Architektur-Avantgarde wurde Abraham 1967 gemeinsam mit Hans Hollein und Walter Pichler im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Die Stadt sollte sein Lebensmittelpunkt werden, hier unterrichtete und arbeitete er seit 1971.
An internationalen Projekten beteiligte er sich mit Aufsehen erregenden Entwürfen, doch schienen bei den "Big Projects" zweite Preise lange sein Schicksal zu sein: Im Wettbewerb um das Centre Pompidou (1971) wurde er ebenso knapp geschlagen wie in jenem um die Opéra de la Bastille (1983). Die Liste seiner realisierten Werke ist daher ungleich kürzer als die jener Bauten, deren Architekten er beeinflusst hat. Wohn- und Geschäftshäuser in den USA und in Österreich sind darunter – so zeichnete er den Masterplan und Gebäudesegmente der Siedlung Traviatagasse in Wien -, das Anthology Filmmuseum New York und die Hypo-Bank in seiner Heimatstadt Lienz. 1985 wurde er mit dem "Steinernen Löwen" auf der 3. Architektur-Biennale in Venedig ausgezeichnet.
Mit der Realisierung des von ihm entworfenen Neubaus des österreichischen Kulturforums in New York ging Raimund Abraham in die Architekturgeschichte ein. Das Hochhaus mit rund 20 Stockwerken und einer Gebäudebreite von nur 7,6 Metern besticht durch eine wasserfallartige Glas-Alu-Fassade. Während der Bauphase von 1992 bis 2002 war es auch wegen hoher Baukosten heftig umstritten. Bei seiner Eröffnung von maßgeblichen Architekten und Architekturkritikern gefeiert, gilt es heute als "Aushängeschild einer modernen Kulturnation". Im "Wallpaper City Guide" des Jahres 2009 wird das Gebäude als eines der fünf wichtigsten Wahrzeichen zeitgenössischer Architektur in New York bezeichnet.
Als einen "Mann von Klarheit" würdigte Kulturministerin Claudia Schmied den Verstorbenen. "Diese Qualität betraf nicht nur sein architektonisches Werk, sondern auch sein öffentliches Wirken. Er ging keine Kompromisse ein, da er bedingungslos an seinen Prinzipien festhielt." Schmied hob wie Bundeskanzler Werner Faymann die internationale Bedeutung des "Austrian Cultural Forum" in New York hervor. Der Kanzler sagte noch: "Raimund Abraham war ein Aushängeschild für Österreichs Architekturtradition und gleichzeitig ein Mahner gegen politische Fehlentwicklungen. Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden." Rund 300 von ihnen hatten schon am 5. März in einer stummen Diashow am Southern California Institute of Architecture (SCI-Arc) Abschied genommen, wo der Architekt noch unmittelbar vor dem Unfall einen Vortrag gehalten hatte. In Wien gedachten am 27. März im Semperdepot Freunde des Mannes, "der sich selbst und seinen Überzeugungen immer treu geblieben ist" (Peter Noever).

Hans-Koller-Preis: European Jazz Prize an Triestiner Trompeter Enrico Rava
Im Rahmen des Hans-Koller-Preises wurde am 26. März im Wiener Porgy und Bess der European Jazz Prize 2009 an den italienischen Trompeter und Komponisten Enrico Rava verliehen. 1943 in Triest geboren, schlug er als 18-jähriger die Laufbahn eines Berufsmusikers ein und gewann rasch Reputation innerhalb der New Yorker Avantgarde der 60er Jahre. So spielte er unter anderem mit Steve Lacy, Bill Dixon, gehörte der Gruppe von Roswell Rudd an und dem Jazz Composer’s Orchestra, das Carla Bleys und Paul Haines’ "Escalator over the Hill" hervorbrachte. Eingeführt in diesen Kreis wurde er durch den argentinischen Tenorsaxophonisten Gato Barbieri, der durch die Filmmusik zu Bernardo Bertoluccis "Der letzte Tango in Paris" (1972) berühmt werden sollte. Enrico Ravas Trompetenspiel klang von Anfang an bei allen Free-Jazz-Ausbrüchen lyrisch und melodienreich. Es gelang ihm, italienische, nord- und lateinamerikanische Einflüsse zu verschmelzen. Die italienische Oper gilt ihm als die wahre Volksmusik seiner Heimat. In Plattenprojekten wie "L’Opera Va" und "Carmen" beschäftigte er sich mit der Umsetzung von Opernarien in den Jazz.
Zu den von ihm verehrten Trompetern gehören Bix Beiderbecke, Miles Davis und Chet Baker. Ihnen widmete er Platten, aufgenommen etwa mit seinem sardischen Trompetenkollegen Paolo Fresu. Aber seine Vorbilder reichen auch bis zu New Orleans-Musikern wie Nick LaRocca, dem Leader der Original Dixieland Band, dessen Eltern aus Sizilien stammen. Louis Armstrong schätzt er gleichfalls. Persönliche Affinitäten sieht er auch zum lyrischen Stil Art Farmers. Den tödlich erkrankten Flügelhornisten vertrat er in dem von Franz Koglmann und dem Label "between the lines" initiierten Duo-Projekt - mit Pianisten Ran Blake - "Duo En Noir" (1999).
Mehrfach wurde Enrico Rava schon für seinen europäischen Beitrag zum zeitgenössischen Jazz ausgezeichnet, so mit dem französischen Orden "Chevalier des Arts et des Lettres". Trotzdem meinte er kürzlich in einem "Der Standard"-Gespräch mit Andreas Felber: "Die ganze Diskussion um europäischen und amerikanischen Jazz ist nicht unbedingt mein Ding".
Am 27. März gab Enrico Rava im Porgy ein umjubeltes Konzert – zusammen mit anderen Hans-Koller-Preisträgern wie dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger (Musiker des Jahres), den Saxophonisten Clemens Salesny (Newcomer des Jahres) und Max Nagl, dessen CD "C.O.D.E." - the Music of Ornette Coleman und Eric Dolphy -, als CD des Jahres 2009 ausgezeichnet wurde.
Webtipp:

Wien Museum: Madness & Modernity – Kunst und Wahn in Wien um 1900
Noch bis 2. Mai zeigt das Wien Museum die Ausstellung "Madness & Modernity", die die Beziehung zwischen Kunst und Pathologie um 1900 thematisiert. Die Schau, von der britischen Kunsthistorikerin Gemma Blackshaw gestaltet, wurde vom Londoner Museum für Medizingeschichte verkleinert übernommen. Sie bietet die einzigartige Möglichkeit, tiefer in die Werke von, unter anderem, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer oder Egon Schiele zu tauchen.
Webtipp:

ÖOC-Geheimkonto: Darabos ordnet Überprüfung durch Ministerium an
Bei der letzten ÖOC-Vorstandssitzung im März wurde von den Prüfern bestätigt, dass im ÖOC jahrelang ein geheimes Konto mit sehr hohen Kontobewegungen existierte. Sportminister Norbert Darabos: "Als ich zu meinem Amtsantritt als Sportminister den Stein beim ÖOC ins Rollen gebracht habe, gab es große Widerstände, auch von der alten ÖOC-Führung. Mein Verdacht wurde bestätigt." Das Ausmaß sei leider noch nicht absehbar, so Darabos. "Es ist wichtig, dass nun endgültig alle Altlasten aufgearbeitet werden und dann der Blick rasch wieder Richtung Zukunft gerichtet werden kann", meinte der Minister.
Gleichzeitig kündigte der Minister an, sorgfältig überprüfen zu lassen, ob auch Bundes-Sportförderungsmittel direkt oder indirekt von den Bewegungen auf dem Geheimkonto betroffen sind. Hier gehe es vor allem um mögliche Doppelverrechnungen und Rücküberweisungen.
"Die Vorkommnisse bestätigen uns bei unserem eingeschlagenen Weg bei der Förderreform. Es ist ein wesentliches Ziel der Reform, für mehr Transparenz zu sorgen und die Kontrolle im Sport auf zeitgemäße Beine zu stellen, weg von ehrenamtlichen Rechnungsprüfern, hin zu einem professionellen Controlling", so Darabos.

Darabos zu Kärntner Stadiondebatte: "Gegen Zerstörung von Infrastruktur!"
Sportminister Norbert Darabos zeigte sich alarmiert über die andauernden Debatten rund um den Erhalt oder Rückbau des Klagenfurter Stadions. "Ich bin gegen die Zerstörung von Infrastruktur und spreche mich seit meinem Amtsantritt für den Vollausbau des Stadions aus", so Darabos.
Bereits im vergangenen September hatte der Sportminister der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten die Finanzierung für den Ausbau zugesichert und entsprechende Rahmenbedingungen vereinbart. Damals hatte Sportminister Norbert Darabos den Vorschlag des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) aufgegriffen und alle Beteiligten in Sachen Stadion Klagenfurt an einen Tisch geholt. Unterschiedliche Positionen und inhaltliche Divergenzen zwischen der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten über die künftige Dimension des Stadions hatten schon damals einen "Stadion-Gipfel" unter der Leitung des Sportministers notwendig gemacht. Um Klarheit zu schaffen, musste der Bundesminister vermittelnd einwirken und sich ein umfassendes Bild über die sehr verworrene Situation rund um das Stadion Klagenfurt verschaffen.
"Fakt ist, dass die Lösung den Bedürfnissen der Region, den Wünschen der Bevölkerung und der vorhandenen Infrastruktur entsprechen und zudem finanzierbar sein muss", so Darabos zur aktuellen Lage. "Der Ball liegt bei der Stadtgemeinde Klagenfurt. Ich stehe zu meiner Zusage und bin sehr verärgert darüber, dass immer noch kein konkretes Projekt vorliegt, ja es offenbar sogar immer noch keine Einigkeit zwischen Land und Stadt gibt. Ich fordere eine rasche Entscheidung auf Basis des von mir Zugesagten, denn es kann nicht sein, dass hier auf Kosten der Steuerzahlenden eines der schönsten Stadien Österreichs zur Ruine verfällt."

Darabos empfing unser erfogreiches Paralympics-Team am Flughafen
Elf Medaillen (3 mal Gold, 4 mal Silber, 4 mal Bronze) konnte Österreich bei den X. Paralympics in Vancouver gewinnen. Eine angesichts der immer härter werdenden internationalen Konkurrenz sehr erfreuliche Bilanz! Im Medaillenspiegel belegt Österreich damit Rang sechs.
Claudia Lösch holte bei den sitzenden Athletinnen im Alpin-Skilauf Gold in Slalom und Super-G, Silber in der Superkombi und Bronze in der Abfahrt. Sabine Gasteiger mit Guide Stefan Schoner sicherte sich bei den sehbehinderten Athletinnen Gold im Slalom und Silber im Riesentorlauf. Robert Meusburger (stehend) holte Silber im Riesentorlauf, schrammte aber in Slalom und Superkombi jeweils nur um wenige Hundertstelsekunden am Podium vorbei.
Silber gab es auch für Jürgen Egle (sitzend) in der Superkombi. Zwei Mal Bronze eroberte Philipp Bonadimann in der Klasse der sitzenden Athleten im Slalom und in der Superkombi. Und auch Hubert Mandl (stehend) holte sich die ersehnte Medaille mit Platz 3 im Super-G.
Österreichs erfolgreiches Team kehrte am 23. März wieder wohlbehalten nach Österreich zurück und wurde von einem großen Empfangskomitee am Flughafen Wien-Schwechat willkommen geheißen.
Sportminister Norbert Darabos strich die hervorragende Bilanz unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus: "Österreich ist stolz auf dieses Team", meinte Darabos, der allen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern gratulierte und allen 19 Aktiven des Teams Ehrenmedaillen des Sportministeriums überreichte.